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  #31  
Alt 01.03.2014, 09:56
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Es ist März. Kalenderblattwechsel hat immer Klaus gemacht.
Die Mädchen habe ich zum Bahnhof gefahren, anschließend am Maum vorbei geschaut. Alles schein mir nicht richtig. Zurück zuhause? hier ist es sehr still und leer.
Heute Nacht geträumt, von einem Leben vor dieser Krankheit.
Wach werden ist nicht schön.
Mal nachgeschaut Trauergruppen finden immer dann statt, wenn ich arbeite.
Nun in die Bücherei, Videothek, einkaufen. Vor 4 Wochen, da wollten wir eigentlich wegfahren, aber wir hatten beide keine Lust. Da fing auch seine Luftnot so richtig an. Sterben ist ja schon nicht immer schön, aber zurück bleiben ist noch viel schlimmer. Schlimmer wie ich dieses Wort hasse.
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Verstehen kann man das Leben nur rückwärts,
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  #32  
Alt 01.03.2014, 11:46
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Hallo Caroline
Schiebe dir von ganzen Herzen Kraft und Mut herüber.

Wünsche dir ein Sonnenstrahl der dich Wärmt.
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Rüdiger
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Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

Wir werden Kämpfen!
Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
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  #33  
Alt 01.03.2014, 14:41
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe


Ich bin gerade mal ganz Stolz auf mich.
Es ist Samstag und ich schaffe es prima allein in der Küche zu sitzen.
Habe ein Poster aufgehangen, hatte ich schon länger vor. Das Poster haben ich in Dänemark gekauft.
Kerze angezündet, Kaffee und Kuchen und lese, Bücher über Trauerarbeit.
Ich glaube ich befinde mich in allmöglichen Phasen.
Taschentücher habe ich auch bereit liegen.
Die Mädchen sind gut in Frankfurt angekommen.
So das genügt, sondern werde ich wieder traurig.
Teil 2
So lang kamen mir die Samstagnachmittage ja nie vor.
Menschen leben in unser Erinnerung weiter, also Klaus ist jetzt sehr lebendig.
Morgen nachmittag bringe meiner Schwägerin Klaus Fahrrad. Er hat sich letztes Jahr noch ein Mountainbike gekauft. Fahrradfahren, daß bedeutete für ihn Kind Freiheit.
Ich habe so ein Mittelding zwischen Renn- und Cityrad, aber letztes Jahr bin ich überhaupt nicht zum Fahren gekommen.
Man fragt sich immer später, warum habe ich so und so gehandelt. Warum haben wir so vieles falsch oder anders gemacht. Aber diese Krankheit hat soviel Kraft und Zeit gekostet
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Geändert von carlchen (01.03.2014 um 19:15 Uhr)
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  #34  
Alt 02.03.2014, 10:37
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Nun ist unser letztes richtig gemeinsames Wochenende nun 4 Wochen her.
Wir sind spazieren gegangen. Spaziergen gehen danach ist mir ja gar nicht.
Ich bin noch nicht in der Stimmung Wege zu gehen, wo wie zusammen waren und das sind verdammt viele.
Und im Moment tröstet mich auch keine Gedichte von Fontane und sonst wem, daß irgendwann die Sonne wieder scheint.

Gut das ich gleich zu meiner Schwägerin fahre.
Denn was mache ich jetzt, Kündigungen, Rechnungen bezahlen. Mist Papierkram. Zur Zeit habe 3 Hefter.
Freue mich ja auf die Steuererklärung. Die haben wir ja beide gehasst wie Fußpilz, waren immer etwas spät dran. Ich mache sie auch schön in Papierform.
Vorsichtig angefangen hatte ich ja, aber dann habe ich Klaus einfach in Ruhe gelassen. Morgen habe ich meinen ersten Bereitschaftsdienst, wo wir nicht uns abend noch gute Nacht wünschen. Beim Letzten Mal ging es ihm ja überhaupt nicht mehr gut. Was hatte ich da eine Angst ihn bald zu verlieren.
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Geändert von carlchen (02.03.2014 um 13:37 Uhr)
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  #35  
Alt 02.03.2014, 20:53
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Geschafft, Wochenende vorbei.
So was zu schreiben, hätte ich ja nie für möglich gehalten.
Eben noch eine kurze Mailanfrage an das Tierheim geschrieben.
Gassi gehen mit Hunden, ist doch keine schlechte Idee. Kam von meiner Schwägerin. Das wäre doch optimal, so käme ich auch unter Leute.
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  #36  
Alt 03.03.2014, 16:55
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich ihn gehabt habe

Heute ist Montag, eigentlich habe ich Montag frei, aber weil es gut past habe ich heute meinen 1. Bereitschaftsdienst.
Was hat mich eigentlich zu diesem Titel getrieben.
Ich bin unendlich traurig, nie wieder werde ich ihn anrufen.
Eigentlich haben wir immer so schön vor uns hergeschwiegen, nur sein letzter
heute abend um 21.30 vor 3 Wochen. Er war so aufgedreht, wollte sich noch die Haare waschen. Irgendwie hörte er sich "glücklich" an.
Nun hbe ich gerade Zeit und lese bei anderen.
Threads die 2010 anfingen, da war alles noch in Ordnung bzw. mir ging es endlich wieder besser, nach meinen Burnout 2010.
Kurze Unterbrechung, Arbeit.
Kurz mal gedrückt worden. Schon aml aufgefallen, wie unterschiedlich die Menschen einem begegnen. KLaus war manchmal traurig, Krebs kann einsam machen, dabei man ist doch am Leben und man sah es ihm ja garnicht an.
Bei ist es ähnlich, man sieht es mir nicht an, bzw. bei genaueren hinsehen.
Was soll ich machen, es ging alles doch so schnell, ich habe ein wenig Angst vor Morgen nachhause kommen.
Es ist einfach so still. Keiner hat Kaffee gekocht.
Gleich 20 Uhr, mit meiner Tochter telefoniert. Schon wieder dieses nie mehr. Ach ja diese Tropfen meinern Hausärztin, scheinen irgendwie noch alles schlimmer (ich mag dieses Wort nicht).
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Geändert von carlchen (03.03.2014 um 19:42 Uhr)
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  #37  
Alt 03.03.2014, 21:33
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Ich schreibe hier, habe keinen zum Reden.
Da nichts zu tun ist, lese ich mich kreuz und quer im Internet durch.
Was etwas tröstet, Mensch ist ja nicht allein.
Mein Papa, ich denke er war der wichtigste Mensch in meinem Leben, ist im November 2004 gestorben. Ich habe es überlebt, es tat auch schrecklich weh. Es ist einfach unglaublich, der Mensch, dessen Stimme man noch im Ohr hatte ist fort. Seine letzten Tage habe ich genau wie bei Klaus intensiv erlebt.
Wie ich schon gemerkt/ gelesen habt bin ich irgendwie auf der Flucht.
Für Sonntag habe ich jetzt schon ein Programm zwischen 10-12 Uhr Tierheim,
mal schauen ob Gassigehen was für mich ist. Mein benötige aber so einen Schein, daß man Hundausführen darf. Okay, ich will ja nicht sofort mit einem Kampfhund los. Und nachmittags wäre da noch eine Trauergruppe, die findet 1 mal im Monat sonntags statt. Die anderen Trauergruppen sind wohl eher für Ältere oder nicht Berufstätige, sie finden gerne vormittags oder frühnachmittags statt.
Worüber ich auch nachdenke, habe das schon geschrieben, eine Reha beantragen. Hat jemand Erfahrung hier in Deutschland?
Morgen habe ich endlich meinen Termin bei meiner Therapeutin.
So eine ruhige Nacht, sagt man hier im Krankenhaus.
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  #38  
Alt 04.03.2014, 08:24
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Heute vor 3 Wochen um diese Zeit hast du dich langsam auf den Weg gemacht. Nach dem Bereitschaftsdienst nach Hause kommen war furchtbar.
Kein Kaffee gekocht, kein Feuer brennt, es ist kalt.
Mittlerweile ist Mittag, um die Zeit habe ich mich wieder "im Griff".
Jetzt habe ich doch Geld auf sein Konto überwiesen. Ohne Erbschein kann ich das Konto nicht auflösen. Was sagt mir das, die Mädchen brauchen eine Vollmacht für meine Konten.
Ich habe aber auch ein Büchlein mit Gebrauchsanleitung.
Hätte ich die Zwei nicht ...Das Leben ist zwar nicht schön, die Sonne scheint, nächste Woche Urlaub.
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Geändert von carlchen (04.03.2014 um 12:00 Uhr)
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  #39  
Alt 05.03.2014, 06:37
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Gestern war ein bescheidener Tag.
Nun bin ich hundemüde. Gut, daß ich nächste Woche Urlaub habe.
Dann bleibe ich die ganze Woche im Bett.
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  #40  
Alt 06.03.2014, 17:48
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Wo bin ich, auf der Arbeit.
Aber ich habe schon mit meinem Kollegen abbesprochen, ich mache nicht mehr als 3 Dienste im Monat.
Finaznziell wäre es Jacke wie Hose und ich würde eh dann von der Witwenrente (wie hoch nein niedrig sie auch ausfallen wird) was nachgezahlt werden muß.
Gestern hatte ich Rückenschmerzen. Hurra, denn daß sagt mir Mensch mach langsam. Anderseits ich fühle mich wie ein Hamster im Laufrad.
Mein Kollege Steffen hat mich gestern gewarnt. Mit ihm kann ich prima reden, auch schon während Klaus Krankheit. Mittlerweile habe ich das Gefühl vom halben Krankenhaus umarmt zu sein, also von den weiblichen Kolleginnen, die männlichen sind da etwas anders, was mir persönlich lieber ist, da brauche ich anschließend keine Taschentücher.
Zu meinen Rückenschmerzen, wenn dann mal das Geld von der Lebensversicherung eingetroffen ist, kaufe ich mir ein neues Bett.
Ich brauche nun wirklich kein Doppelbett. Von dem Schlafzimmer kann ich mich nicht so Recht trennen, das war sündhaft teuer. Nehme nie deine Mutter zum Möbelkauf mit.
Ich lese gerade alle möglichen Beiträge von Menschen durch, die wie ich ihren Partner verloren haben. Erstaunlich irgndwann hören diese auf von sich zu berichten. Aber wir alle haben den gleichen unglaublichen Schmerz.
Es ist auch egal wie alt man ist, ob 30, 40, 50 auch mit 70 tut es noch weh.
Es ist nicht fair nach so vielen Jahren zurückzubleiben., nicht wahr.
Carolin
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  #41  
Alt 07.03.2014, 04:25
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RudiHH RudiHH ist offline
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Carolin
Zitat:
Es ist nicht fair nach so vielen Jahren zurückzubleiben., nicht wahr.
Nein ist es nicht!!!

dich mal ganz Doll.

Einen Sonnigen Tag
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Rüdiger
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  #42  
Alt 09.03.2014, 19:21
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Ich habe eine Woche Urlaub.
Und dann auch noch schönes Wetter.
Aber mir ist nicht danach, liegt vielleicht an diesem Sonntagsblues.
Für die Tierheimgeschichte bin ich zu spät aufgestanden.
Samstage zu verbringen ist kein Problem. Gestern habe ich ihn bei meinen Nachbarn verbracht.
Ich vermisse Klaus und wo bitte soll ich denn spazieren gehen?
Und wir sind ja viel spazieren gegangen, wenn man schon nicht mehr in den Urlaub so richtig fahren kann. Wie gesagt, so alle Wege in der Umgebung sind wir abgegangen.
Und mit wem kann ich jetzt so schön über Gott und die Welt reden.
Zwei Dumme, ein Gedanke. Keiner sagt mehr, du nervst Zwerg, zu mir.
Eben einen neuen Stromanbieter ausgesucht. Es wäre schön, wenn die Lebensversicherung sich meldet, überhaupt, dieser ganze Bürokratiekram, zum schreien, nicht wahr. Nicht zu vergessen, Rechnungen.
Aber das Allerwichtigste er fehlt mir und den Mädchen so sehr.
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  #43  
Alt 10.03.2014, 09:07
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Montag!
Irgendwie beschloß ich doch nicht die Decke über den Kopf zu ziehen, denn wenn ich mal aufstehe und das muß jeder irgendwann mal, habe ich Kopfschmerzen.
Heute ist um 10 Uhr eine Traurergruppe, aber dahin geht nicht, mein Therapietermin kollidiert und Hektik habe ich genug.
Am Besten eine Liste aufstellen, was zu tun ist.
Essen kochen, Katzenfutter, Katzenstreu, Fensterputzen (Klaus muß niemals mehr Fensterputzen) und da ist es wieder das Gespenst der Traurigkeit.
Wofür haben wir gekämpft, wozu all die Angst und Schmerzen.
Teil 2
Meine Wochenaufgabe meiner Therapeutin, ich soll mal nächsten Sonntag in eine Gruppe gehen. Unendlich Traurigsein und Heulerei, sie gehört dazu und wäre noch trauriger wenn es nicht so wäre.
Morgen gehe ich zum Friseur und zur Bank. Am Mittwoch fahre ich mit meiner Tochter ins Blaue. Donnerstag treffe ich mit Inge (sie war mit 49 Jahren verwitwet).
Witwe gibt es eigentlich was neueres? Genauso blöd, bis das der Tod euch scheidet.

















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Geändert von carlchen (10.03.2014 um 15:02 Uhr)
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  #44  
Alt 11.03.2014, 09:55
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

4 Wochen, solange waren wir noch nie getrennt.
Klaus mußte nicht zur Bundeswehr, man hat ihn im Ernst schlichtweg vergessen. Er hatte sich zurückstellen lassen, wegen einer Weiterbildung und so kam es.
Draußen scheint die Sonne, was soll ich dazu sagen.?
Teil 2
Zurück, war beim Friseur. Kontoauszüge, Termin für Freitag bei Klaus Bank ausgemacht, ich hoffe mit der Testamenteröffnung kann ich das Konto nun auflösen.
Vor ein paar Wochen habe ich mir immer Gedanken um Klaus und seine Krankheit gemacht.
Der jetzige Zustand ist ja noch arger, er fehlt, er ist gestorben und die Gedanken um die Krankheit sind auch noch da.
Fast 2 Jahre umsonst gekämpft. Vor einem Jahr fing das Ganze mit den Metastasen an.
Lebensversicherung, stell sich einer vor das Einschreiben ist erst am Freitag dort angekommen.
1 Woche war es unterwegs.
DHL - Das heißt langsam, sagte Klaus immer.
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Geändert von carlchen (11.03.2014 um 14:10 Uhr)
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  #45  
Alt 12.03.2014, 07:44
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Gleich fahre ich mit meiner Tochter mit dem Zug nach Aachen (NRW Ticket).
Im Januar habe ich Klaus noch gesagt im März fahren wir nach Irland.
Es wird schwer werden, ohne ihn.
Wäre so schön, wenn ich endlich das Geld von der Lebensversicherung hätte.
Dann könnte ich endlich vernünftig planen, denn zur Zeit gehe ich man Sparkonto, weil der Rentenvorschuß dummerweise auf Klaus Konto überwiesen wurde.
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