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  #16  
Alt 08.03.2014, 12:03
sami sami ist offline
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Standard AW: Hirnmetastasen nach 7 Jahren?

Zitat:
Zitat von babs_Tirol Beitrag anzeigen
wo nichts böses gefunden wird.

LG
-babs_Tirol-
Hallo Babs,

dafür vielen Dank.

Liebe Grüße
Michael
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  #17  
Alt 08.03.2014, 13:11
birgit52 birgit52 ist offline
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Standard AW: Hirnmetastasen nach 7 Jahren?

Hallo Michael,

mein Rat, bevor du dich vollends ganz verrennst: Geh' zum Hausarzt, erzähle ihm von deiner Panik und lasse dir eine Beruhigungsspritze geben. Was du hast sieht eher nach einer Angststörung aus , ausgelöst durch die momentane Ungewissheit.
Natürlich kann die Muskulatur der HWS so verspannt sein, dass derartige Schmerzen auftreten. Auch eine Angststörung kann dieselben Symptome auslösen.
Wie auch immer das MRT ausfallen wird, ich denke, du brauchst Hilfe für deine Psyche. Eine erneute Therapie, ggf. auch ein leichtes Medikament?? Ich persönlich würde lieber ein leichtes Antidepressivum nehmen, als mein restliches Leben lang diese Qualen aushalten zu müssen. Mir scheint, du bist gerade dabei , in eine Depression zu fallen. Oder du bist schon richtig heftig mitten drin.
Ich habe eine Gesprächsausbildung und habe gelernt, auf die Symptome zu achten.
Deine Angst ist begründet und du wirst erst Ruhe haben nach dem MRT. Trotz allem , egal wie das MRT ausfällt, denke ich, du solltest dir Hilfe suchen.
Ich darf das schreiben, weil ich es selber auch getan habe: ein Medikament genommen und eine Therapie begonnen....Ich verstehe deine Angst, ich hätte sie auch, weil ich auch ganz schnell in Depression verfalle.

Wünsche dir alles Gute
Birgit
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  #18  
Alt 08.03.2014, 19:46
sami sami ist offline
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Standard AW: Hirnmetastasen nach 7 Jahren?

Hallo Birgit und alle anderen,
ich gehe selbst davon aus, dass ich voll in einer Depression stecke. Wie ich ja bereits geschrieben hatte, war ich knapp zwei Jahre nach meiner MM-Diagnose in psychonkologischer Betreuung. Soweit ich das selbst bewerten kann, war der Nutzen aber eher gering. Ich wäre aber gerne dazu bereit nochmal einen Therapieversuch zu starten.

Mit Beschwerden, welche ich bereits kenne, kann ich sehr gut umgehen. Drückt es z.B. im Bauch, denke ich nicht sofort an Lebermetas. Mit meinen Kopfschmerzen verhält es sich aber anders. Das meine ich in der Art und Weiße noch nicht zu kennen. Das die Psyche einem dann einen Streich spielen kann und u.U. Beschwerden verstärken kann, kenne ich auch. Ich kann das aber leider nicht erkennen, bzw. unterscheiden.

Gegen Medikamente wehre ich mich auch nicht. Die ersten drei Jahre nach meiner Diagnose hatte ich schließlich auch ein Antidepressivum genommen. Das Medikament hat mir meine Hausärztin jetzt auch wieder verschrieben, hilft mir in meiner Akutsituation aber sicherlich nicht weiter. Ich habe es auch erst heute aus der Apotheke abgeholt. Zudem habe ich im Beipackzettel gelesen, das ausdrücklich vor Wechselwirkungen mit meinem Betablocker gewarnt wird. Das möchte ich vor der ersten Einnahme unbedingt nochmal mit meiner Hausärztin abklären.

Auch wenn ich gerne heute und jetzt hören möchte, dass es äußerst unwahrscheinlich ist, dass meine Beschwerden auf Metas hindeuten, ist mir sehr wohl bewusst, dass nur das MRT Klarheit schaffen kann.

Ich sehe mich schon heute oder morgen beim ärztlichen Notdienst, obwohl mir klar ist, dass ich dort auch keine Antworten erhalten werde.

Ich möchte mich nochmals bei allen für mein Jammern und Heulen entschuldigen. Ihr seid alle so tapfer und stark.
Liebe Grüße
Michael
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  #19  
Alt 08.03.2014, 20:25
Jenny B. Jenny B. ist offline
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Standard AW: Hirnmetastasen nach 7 Jahren?

Hallo Michael

Ist dir bewust das du mit deinem MM Hintergrund und den momentanen heftigen Beschwerden (starke Kopfschmerzen und Schwindel) auch jederzeit ein(e) Krankenhaus/Notaufnahme aufsuchen kannst ?!!

Ich meine doch nun langsam herraus zu Lesen das dein zustand Kritisch wird.

Aber all dieses wenn, aber und vielleicht dir nichts bringen wird.
Bevor du Medis mit evtl. bedenklichen Wechselwirkungen einnimmst und du dir dabei sicher bist das dir ein MRT helfen wird.
Warum gehst du nicht und lässt dir eins machen.....
Ich meine sicherlich wirst du einiges an Erklärungen abgegeben müssen und eine lange Wartezeit in Kauf nehmen müssen,aber alles in allem besser als noch .... Tage so weiter zu machen.
__________________
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  #20  
Alt 08.03.2014, 20:54
prisma prisma ist offline
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Standard AW: Hirnmetastasen nach 7 Jahren?

Hallo in die Runde,

ich finde den pragmatischen Ansatz von Jenny B. super!!

Mir geht es selber ziemlich besch... ich war diese woche glaube ich jeden Tag beim Arzt, verschiedene Fachrichtungen und ohne das wäre ich wohl verrückt geworden zuhause! Ich habe diese Woche zweimal meinen Bauch schallen lassen und mir ein und immer wieder die selben Dinge sagen lassen.
Panikmache? Ja!!! Aber egal!! es hat mir geholfen beim Arzt gewesen zu sein und wenn ich am nächsten Morgen wieder sehr unter Druck stand bin ich eben wieder zu einem hin!
Das kann natürlich nicht ewig so weitergehen, aber wenn es im Moment hilft, ist es eben so.
Michael, ich will damit sagen, Du kannst DICH in dieser Krise ruhig ernst und wichtig nehmen und alles dafür tun, dass du bekommst, was dir hilft. Egal, wie andere, z.B. Krankenhauspersonal, darüber denken. DIE sind ja nicht in der Situation die DU gerade durchmachst.
Ich würde ganz bestimmt nicht so lange auf das MRT warten, wenn ich so auf dem Zahnfleisch gehen würde. Das macht Dich doch kaputt.
Es sind schon Leute wegen wirklicher Lapalien ins Krankenhaus gegangen, was du beschreibst, gehört aber ganz bestimmt nicht dazu. Nimm dich ernst und setz deinem Leiden ein Ende indem Du Dich an ein Krankenhaus wendest!

lg prisma
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  #21  
Alt 09.03.2014, 05:41
sami sami ist offline
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Standard AW: Hirnmetastasen nach 7 Jahren?

Hallo Jenny und Prisma,

eventuell habe ich bei meiner Suche nach einem MRT-Termin nicht mit der nötigen Vehemens agiert. Beim Auftreten gegenüber Ärzten und Sprechstundenhilfen bin ich aber immer sehr zurückhaltent und stelle mich in der Schlange brav hinten an.

Ich werde am Montag definitiv nochmal zu meiner Hausärztin gehen. Ohne Hilfe werde ich und meine Familie die Zeit bis zum 18.März nicht schadlos überstehen. Ich habe es schon geahnt, dass sich am Wochenende die große Krise anbahnt. Am Sonntag habe ich lediglich die Option zum ärztlichen Notdienst in unsere Kreisstadt zu gehen. Aber was sollen die für mich tun? Mal schauen.

Liebe Grüße
Michael
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  #22  
Alt 09.03.2014, 08:57
prisma prisma ist offline
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Standard AW: Hirnmetastasen nach 7 Jahren?

Hallo Sami,

die Mentalität sich immer brav hinten anzustellen kennen ich zu gut. Sich anderen nicht zumuten wollen etc. pp.
Ich wünsche dir, dass du lernst dich für dich selbst so einzusetzen, wie du es für deine Frau und deine Tochter auch tun würdest.

Ich beschäftige mich momentan viel mit der Frage nach dem Warum? und auch nach der Frage was die Diagnose Melanom einen lehren kann....immer wieder stoße ich dabei auf die Aussage, dass es leider häufig die "zu netten" Menschen sind, die krank werden. Was auch immer dran ist... und das zu pauschalisieren wäre sicher nicht der richtige Weg! Aber jeder kann es für sich zumindest überprüfen...

liebe grüße, prisma
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  #23  
Alt 09.03.2014, 14:34
birgit52 birgit52 ist offline
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Standard AW: Hirnmetastasen nach 7 Jahren?

Hallo Prisma,
was ist denn bei den Untersuchungen rausgekommen?

Liebe Grüße
Birgit
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  #24  
Alt 09.03.2014, 17:02
birgit52 birgit52 ist offline
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Standard AW: Hirnmetastasen nach 7 Jahren?

Hallo Michael,
Ich denke, du darfst ruhig für deine Belange hinstehen. Jeder Arzt, wäre er selber betroffen und hätte dieselbe Angst, würde sich sofort einen MRT-Termin besorgen!
So oder so, bald weißt du mehr! Ich hoffe, dass du in ein paar Tagen so richtig aufatmen kannst!
Alles Gute!

Bei mir steht in drei Wochen das nächste CT an. Ich kann auch nicht behaupten, dass ich dem völlig entspannt entgegengehe. Ich hoffe.....
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  #25  
Alt 09.03.2014, 17:18
prisma prisma ist offline
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Standard AW: Hirnmetastasen nach 7 Jahren?

Hallo Birgit,

es war soweit immer alles o.k. Ich habe "nur" in beiden Leisten einen vergrößerten Lymphknoten. Ziemlich deutlich tastbar, macht mich natürlich verrückt! Nächsten Freitag habe ich eine Kontrolle.
Nächste Woche lasse ich auf jeden Fall ein paar meiner Muttermale anschauen, die mir einfach keine Ruhe lassen! Mir grault es etwas davor, weil ich damit rechne von meinem Hautarzt nicht ernstgenommen zu werden aber davon will ich mich nicht abhalten lassen. Ich möchte alles machen was mir wieder etwas Sicherheit zurückgibt. Zuhause zu sitzen und Tee trinken oder Ablenken funktioniert leider nicht.

Viele liebe Grüße
prisma
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  #26  
Alt 09.03.2014, 17:21
prisma prisma ist offline
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Standard AW: Hirnmetastasen nach 7 Jahren?

Hey Birgit,

gerade lese ich von deinem ct termin in drei wochen!
Ich drücke dir dafür beide Daumen ganz fest! Und auch für die kommenden drei Wochen. Hoffentlich geht die Zeit schnell rum!

lg prisma
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  #27  
Alt 09.03.2014, 17:50
birgit52 birgit52 ist offline
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Standard AW: Hirnmetastasen nach 7 Jahren?

Hallo Prisma,
ich war die ersten Wochen nach der Diagnose "nur" beim Hautarzt. Wg. jedem Fleckchen habe ich Panik bekommen. Zum Glück nimmt mein Hautarzt mich ernst und schneidet lieber einmal zu oft als einmal zu wenig. Inzw. wurden mir 9 Flecke innerhalb 9 Monaten entfernt- alle gutartig.
Wenn mein Hautarzt merkt, dass ich "das Ding" einfach nicht aus dem Kopf bekomme und ständig beobachte, schneidet er es mir kurzerhand heraus. "Dann haben Sie und ich es aus dem Kopf",sagt er immer.

Zwei Lymphknoten an genau derselben Stelle an jedem Bein? Das müsste ja schon ein großer Zufall sein, wenn das zwei Metastasen wären.
Glaub ich nicht!!! Aber wie ich mich kenne würde ich ständig dran herumtasten.

Im Laufe dieses Jahres habe ich gelernt, was wohl jeder in diesem Forum selber weiß: Es gibt andauernd wieder Anlässe , Angst zu kriegen. Daran habe ich mich bisher nicht gewöhnt. Ich schätze mal, das wird ein Leben lang so weitergehen........Denn man hat ständig irgendwo ein Knötchen oder Fleckchen oder einen Schmerz usw.

Danke fürs Daumen drücken. Ich drücke für dich!
Birgit
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  #28  
Alt 09.03.2014, 18:35
prisma prisma ist offline
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Standard AW: Hirnmetastasen nach 7 Jahren?

Danke für deine ehrlichen Worte Birgit,

es tut gut zu lesen, wie es DIR in der Anfangszeit ging und teilweise heute noch geht. Die Einstellung deines Hautarztes finde ich gut! Das motiviert mich nach einem Arzt zu suchen der es auch so sieht.
Viel zu oft lese ich hier im Forum, dass Melanome von den Göttern in Weiß verkannt wurden und nur auf Bitten und Drängen hin entfernt wurden, leider zu spät!

ich berichte in der kommenden Woche mal wie es mir mit meinem Hautarzt ergangen sein wird!

liebe grüße
prisma
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  #29  
Alt 09.03.2014, 20:04
birgit52 birgit52 ist offline
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Standard AW: Hirnmetastasen nach 7 Jahren?

Ich sehe mich eigentlich immer noch "in der Anfangszeit". Das Jahr ist vergangen wie im Flug und ich habe mich noch kein bisschen daran gewöhnt, jetzt eine Krebspatientin zu sein. Schon das Wort macht mir Gänsehaut.

Na ja, aber immerhin habe ich bisher keine weiteren schlimmeren Diagnosen erhalten, das ist ja schon mal ein guter Anfang.

nochmals liebe Grüße
Birgit
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  #30  
Alt 10.03.2014, 02:00
Malena 52 Malena 52 ist offline
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Ort: Frankfurt a.M
Beiträge: 6
Standard AW: Hirnmetastasen nach 7 Jahren?

Hallo alle zusammen , sorry bin neu hier und kenne mich noch nicht aus weis noch nicht mal wie ich hier sehen kann wer online ist. Bin seit 07.2013 an MM erkrankt und würde mich gerne austauchen mit mitbetroffenen . würde mich über eine Antwort freuen Danke.
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