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  #61  
Alt 23.04.2015, 10:16
Sasa2911 Sasa2911 ist offline
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Standard AW: Trauerverarbeitung

Hallo ihr Lieben,

heute ist es genau ein Jahr her, dass meine Mama gegamgem ost-

Der Schmerz ändert sich, und doch bleibt ein Platz einfach leer. Ich habe verstanden, dass sie nicht mehr anrufen wird und dass sie nie wieder durch meine Türe gehen wird. Und trotzdem macht es manchmal sehr, sehr traurig. Der Friedhof ist ein Ort, der nie mein Freund werden wird. Manchmal tut es einfach gut, über sie zu reden. Und auch wenn es makaber klingt, sie konnte nicht einfach mal so an einem x-beliebigen Tag sterben. Nein, es musste der Tag des Bieres sein... Typisch für Mama, irgendwie.

Heute abend werden mein Vater, wir Kinder und Enkel essen gehen. Mama hätte gewollt, dass heute keiner alleine ist, der nicht alleine sein möchte.

Haltet alle die Ohren steif und das Leben im Auge.

Sandra
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Meine Mama
26.07.1951 - 23.04.2014
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  #62  
Alt 23.04.2015, 20:56
mausi69 mausi69 ist offline
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Standard AW: Trauerverarbeitung

Hallo Sandra!

Schön von dir zu lesen. Dich kann ich nie vergessen, denn deine Mama hat mit mir zusammen Geburtstag.

Es freut mich das du einen weg gefunden hast um mit dem Tod deiner Mama umzugehen.

Für mich ist der Friedhof auch nicht der Ort wo ich oft bin.
Dort ist diese endgültigkeit so furchtbar.

Alles liebe zu dir mausi
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Meine Mama
BSDK ED 05.02.2014

28.07.1949 - 22.06.2014

Du warst es wert so sehr geliebt zu werden!
Du bist es wert, das so viel Traurigkeit an deiner Stelle geblieben ist!



http://www.krebs-kompass.org/showthread.php?t=62514
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  #63  
Alt 23.04.2015, 23:53
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bienchen92 bienchen92 ist offline
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Standard AW: Trauerverarbeitung

Hallo ihr lieben,

ich möchte auch mal berichten wie ich mit der Trauer umgehe..
Mein stiefpapa ist 2011 an BSDK gestorben. Ich habe ein Jahr lang eine art Tagebuch geschrieben, .. ist schwer zu erklären.. Wenn ich z.B. mit ihm reden wollte oder ihm was sagen wollte habe ich es in das Buch geschrieben, wie ein Gespräch nur ohne Antwort ... Klingt vllt. komisch aber mir hat das nach einer Zeit doch geholfen..
Bei meiner besten Freundin schaut das ganze wieder anders aus, da fahre ich alle 2 Wochen an ihr Grab und rede mit ihr. Da ich nur alle 2 Wochen in der nähe bin, habe ich mir zuhause eine kleine Gedenkecke gebaut. Ich habe von meiner Oma mal ein Engel geschenkt bekommen der ein Teelicht halten kann. Links und rechts stehen jeweils ein Foto von meiner besten Freundin und von meinem Stiefpapa.. und wenn es mir mal richtig schlecht geht, dann nehme ich mir 10 min. Zeit nur für mich. Ich zünde die kerze an, mache musik an und manchmal weine ich auch. Das hab ich lange zeit nicht getan weil ich immer dachte das irgendwann auch mal gut sein muss. Ich hab lang gebraucht um zu verstehn das es auch nach Jahren nichts schlimmes ist um einen Menschen zu weinen und mir persönlich helfen diese 10 min. wirklich sehr.

Naja das ist so meine art der Trauerverarbeitung. Vllt. hilft das ja auch jemand anderen!

Liebe grüße,
bienchen
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  #64  
Alt 25.04.2015, 22:02
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Alter Stassfurter Alter Stassfurter ist offline
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Samstagabend...Fernsehprogramm...mal wieder voll daneben...was geht einem da für Kram durch den Kopf...Morgen...morgen fahr ich nach Magdeburg, mir einen Audi anschauen...mein Mondi hat mich am Freitag den 13. stehen lassen...Motorschaden...und wenn ich dann wieder Richtung Heimat fahre, gibt's einen Abstecher zum Friedhof, der Mutter hallo sagen...Mal sehen, was der Sonntag sonst noch in petto hat...Ich wünsch Euch ein schönes Wochen-Ende...LG Ronald
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  #65  
Alt 05.05.2015, 15:40
Marion 54 Marion 54 ist offline
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Habe mich heute hier angemeldet.
Habe meinen Mann am 10.4. verloren, er hatte HCC.
Wir hatten Ostermontag noch gelacht alles wird wieder gut.
Mein Tag fängt an ,am liebsten gar nicht aufstehen.
Essen liegt schon gar nicht mehr drinnen.
Wie geht es weiter,am Donnerstag ist die Beisetzung .
Bestehe nur noch aus Angst, las auch keinen außer meiner Schwester an mich ran.
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  #66  
Alt 08.05.2015, 23:44
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Alter Stassfurter Alter Stassfurter ist offline
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Hallo Marion, zuerst mein aufrichtiges Beileid!

Das mit dem "nicht aufstehen wollen"...und mangelder Motivation...kennen wir wohl Alle...Aber mach nicht den Fehler, Deinen Schmerz in Dich reinzufressen...es hilft nicht weiter...Es ist sicher in den ersten Tagen sehr schwer, sich ein Herz zu fassen und mit Vertrauten über den Verlust und das weitere Leben zu reden...aber versuch es...nur so hast Du die Möglichkeit, den Schmerz zu verarbeiten, Hilfe zu erfragen und sicher auch zu bekommen... Wenn Du jetzt Niemanden zum Reden hast, schreib es auf, es muss von der Seele runter...
Für die nächsten Tage wünsch ich Dir viel Kraft und Unterstützung!
LG Ronald
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  #67  
Alt 09.05.2015, 21:31
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Alter Stassfurter Alter Stassfurter ist offline
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Morgen ist Muttertag...und ich sitze gerade am Rechner ...was höre ich Nabucco, den Gefangenenchor

das ist die Musik, die auf Mutters letztem Weg gespielt wurde....da ist es wieder, dieser Kloß im Hals, dieses Augen-Pipi...im Moment läuft es wie ein Film vor meinem inneren Auge ab...Sequenzen aus der letzten Woche mit Mutter...Scheisse...es tut richtig weh....Morgen besuche ich sie in BBG und dann gehts wieder...hoffe ich...Am 13. ist ihr 1. Todestag...oh man...das wird ne harte Woche...

LG Ronald
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Geändert von gitti2002 (09.05.2015 um 22:18 Uhr) Grund: PN
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  #68  
Alt 14.05.2015, 20:29
mausi69 mausi69 ist offline
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Lieber Ronald

Gestern waren meine Gedanken bei dir, ich hoffe das du den ersten sterbetag von deiner Mama einigermaßen verkraften konntest.

Es ist einfach schwer, auch ich durchlebe die Zeit gerade wider, Mitte Mai letztes Jahr fingen die Schmerzen an, sie redete sich ein das sie von allem möglichen kamen nur nicht von der Grunderkrankung.

Alles ist als wäre es gestern gewesen. Nächsten Monat der erste Sterbetag, wo ist die Zeit nur hin?

Die Songs die wir auf der Beerdigung gespielt haben, kann ich mir nicht anhören, geht gar nicht.

Alles liebe zu dir!

Mausi
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  #69  
Alt 15.05.2015, 18:22
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Alter Stassfurter Alter Stassfurter ist offline
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Liebe Mausi,

ich war am Sterbetag von Mutter nicht am Grab...hab mich einfach mit Arbeit abgelenkt...den darauf folgenden "Vatertag" hab ich mit meinen Mädchen im Garten verbracht...keine Feier, nur einfach den Grill angeschmissen und ein wenig Gartenarbeit...das war echt gut. Am Sonntag fahr ich zur Mutter...ein paar frische Blümchen auf's Grab bringen und ein kleines Gespräch mit der Mutter...klar, wieder recht einseitig...aber das geht schon...ich, als "Ungläubiger" weiss, dass sie mich nicht hört...und nicht antworten wird...Aber...ich als Sohn sehe das Ganze so, dass ich irgendwie eine Antwort von ihr erwarte, denke, dass sie mir zuhört und einen Weg findet, mir weiter zu helfen...

LG Ronald
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  #70  
Alt 20.05.2015, 10:37
schnaddi schnaddi ist offline
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Hallihallo,

Auch ich moechte mal wieder von mir hoeren lassen und kurz berichten, wie es mir so ergangen ist. In ein paar wochen,1.juli, jaehrt sich mamas todestag zum ersten mal.....es kommt mir noch gar nicht so lange vor, zumal mom in meinem kopf ja praesent ist....... mir gehts inzwischen wieder besser, hatte mich nach moms tod ja in arbeit gestuerzt, im dezember hatte ich den ganzen monat urlaub, da bin ich zum ersten mal zur ruhe gekommen und auch prompt in ein loch gefallen, hatte dann nen kleinen nervenzusammenbruch und danach voelliges burnout, hatte mir einfach zuviel zugemutet um der trauer zu entrinnen....funktioniert nur nicht.....war vier monate krank geschrieben, hab dann noch urlaub auf Fuerteventura gemacht um mich zu erholen und wieder zuzunehmen, hatte 9 kilo gewicht verloren.....inzwischen gehts mir wieder gut.....die gedanken schweifen immer wieder mal zu mom, und das nie mehr kann ich auch jetzt manchmal noch nicht verstehen....manchmal ist das vermissen sehr dolle.....denke das wird lebenslang immer wieder mal hochkommen......das schoene ist die erinnerungen an die krankheit und das maertxrium, das wir durchgestanden haben verblassen langsam.....in der erinnerung ist inzwischen meine gesunde mom.....vor einem jahr haben wir gekaempft wie die loewen und es war aber laengst abzusehen, wo die reise hingeht, wir, ich wollte es bloß nicht sehen.....,bin froh wenn sich der tag jaehrt und ich eben nicht mehr sagen kann vor einem jahr......das grab hab ich ihr huebsch gemacht mit all den blumen, die sie auf dem balkon so geliebt hat, lavendel, lobelien, hortensien etc......nah ist sie mir dort nicht, da sie in meiner Erinnerung lebt und ich sie so sowieso ueberall dabei habe.....zum grab werde ich gehen am 1. Todestag......schlimmer ist noch mein Geburtstag dieses jahr, einen tag davor hatten wir sie ins hospiz gebracht, und an meinem Geburtstag hab ich nur noch ein haeuflein elend vorgefunden, sie hatte sich dann aber nochmal fuer eine gute woche hochgerappelt.....fuer die letzten tage bin ich dankbar, wir hatten einen schoenen abschied und konnten alles sagen, was noch wichtig war......wenigstens das, das hilft schon sehr und ist auch nicht jedem gegeben........es wird mit der zeit jedenfalls immer besser, aber die zeit nach so einem verlust ist hart.....aber auch fuer jeden anders, nicht jeder landet direkt im burnout.....

Euch wuensch ich fuer euren weiteren weg alles gute und die kraft trotz allem frieden mit der Situation zu schließen

Alles liebe
Tanja
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Meine Mama
*21.01.1950 01.07.2014

Adenokarzinom Lunge ED:12.03.2012

Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern, dass man nie beginnen wird zu leben.
(Marcus Aurelius)

Seid zuversichtlich und stark und lebt Euer Leben mit der Gewissheit, es ist endlich. Kostet das Geschenk des Lebens jeden Tag aus!
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  #71  
Alt 20.05.2015, 15:38
mausi69 mausi69 ist offline
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Liebe Tanja

Ich freue mich wie eine blöde dich mal wieder zu lesen.
In vielen Punkten Stimme ich dir zu, das mit in die Arbeit stürzen hätte ich dir sagen können wo das enden wird.

Fast zeitgleich haben wir alles erlebt, weiß noch alles ganz genau. Du warst in dieser Zeit immer die tapfere von uns beiden. Wie oft hast du mich getröstet und ich dachte immer wie macht sie das, wo holt sie die Kraft her???

Ich freue mich sehr das es dir jetzt wider besser geht.
Am ersten Sterbetag werde ich den ganzen Tag bei Papa sein, ich kann und will ihn nicht alleine lassen, habe extra Urlaub genommen. Dieser Tag wird uns noch einmal viel abverlangen, aber das schaffen wir.

Du hast recht noch können wir sagen letztes Jahr...., aber ich bin auch froh wenn das vorbei ist. Schau letztes Jahr Pfingsten kam die Mama ins Krankenhaus und nur wenige Tage später sagte man uns es geht zu Ende ihre letzte Reise hat begonnen.

Dieses alles das erste mal ohne Mama ist dann auch vorbei. Es wird besser, aber die Bilder an die schlimmste Zeit sind bei mir noch lange nicht verblasst, sie sind noch ganz klar und deutlich vorhanden.

Liebe Tanja Ich wünsche dir alles liebe und bitte bitte lass von dir hören!!!! Würde mich sehr freuen.

LG mausi
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  #72  
Alt 23.05.2015, 19:39
Marion 54 Marion 54 ist offline
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Hallo Roland,
konnte mich nicht früher melden. Nach der Beisetzung,bin ich sofort in die Klinik eingeliefert worden.
Es war einfach zu viel, bekomme immer um 17 Uhr Panik.
Habe wegen einer Trauerbewältigung in der Gemeinde Nachgefragt,der ist zur Zeit geschlossen und wird erst im September wieder geöffnet. Nun bleibt noch die Krebshilfe,die bieten auch eine an. Es ist eine kleine Runde ,aber das wäre mir auch Recht.
Ist das mit der Panik schlimm?

Lg Marion
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  #73  
Alt 23.05.2015, 21:22
mausi69 mausi69 ist offline
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Ihr Lieben

Roland ich habe mittlerweile gelernt am Grab von Mama mit ihr zu reden und mir geht's wie Dir, bin nicht gläubig und weiß auch das sie nicht antwortet. Aber ich stelle mir vor was sie antworten würde.

Sie fehlt nach wie vor, aber mit jedem Tag wird es etwas einfacher damit zu leben.

Marion mein aufrichtiges Beileid. Roland hat recht du darfst auf keinen Fall die Trauer in dich hineinfressen.
Es ist für dich äußerst ratsam dir Hilfe von aussen zu holen. Die Panik die du verspürst sind höchstwahrscheinlich psychischer Natur, da würde ich einen Termin beim Psychologen machen, was überhaupt nicht schlimm ist. Er kann dir da am besten helfen.

Alles liebe zu dir.

LG mausi
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  #74  
Alt 24.05.2015, 16:48
Marion 54 Marion 54 ist offline
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Hallo mausi
Danke ihr habt Recht daher habe ich mich in Psychologische Behandlung begeben. Bekomme zur Nacht Tabletten die helfen auch über die Nacht recht gut. Aber am Tage, wie geht ihr damit um?
Heute war ich wieder zum Grab,am Donnerstag hatte ich eine Sonnenblume gepflanzt. Heute war sie weg,einfach abgebrochen, warum macht man so etwas ?
Hallo Roland, bin sofort als ich es las angefangen zu schreiben.
Alles was ich so denke und unternehme,schreibe ich nun auf.

Wünsche euch schöne Pfingsten
Lg Marion
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  #75  
Alt 24.05.2015, 19:41
InaS InaS ist offline
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Standard AW: Trauerverarbeitung

Hallo,
nun gehe ich auch diesen Schritt und Wechsel das Forum...
Mein Vater ist am Dienstag gestorben.
Es ist ganz komisch. Ich kann nicht verstehen dass er nicht mehr da ist. Ich meine immer noch dass ich ihn gleich einfach noch besuchen kann.
Es ist einfach nicht real. Ich kann auch nicht weinen. Ich habe immer gedacht dass ich so viel weinen muss. Aber nichts. Ich fühle mich so kalt. Lebe von Tag zu Tag. Wir organisieren die Beerdigung aber ich habe nicht das Gefühl dass es die Beerdigung von Papa ist.
Ich glaube wenn ich begreife dass er nicht da ist, dann wird es schlimm.
Heute habe ich bis 8.00 Uhr geschlafen (Für mich ist das lange ) und Mittags eine Stunde.... es fühlt sich alles so komisch an, ich kann das gar nicht beschreiben...

LG Ina
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