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  #16  
Alt 08.05.2015, 10:13
Jomi Jomi ist offline
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so.....kleines Update:

gestern wieder Termin beim Onkologen. Im Ultraschall ist nach wie vor nichts zu sehen - das ist gut. Als nächstes Mitte Juni Kontrolle per MRT, dann sieht man, wie sich das ganze entwickelt (oder hoffentlich auch nicht...).
Hoffentlich hilft's.....

Liebe Grüßle !! Jomi

Geändert von gitti2002 (09.05.2015 um 02:12 Uhr) Grund: Nutzungsbedingungen
  #17  
Alt 27.05.2015, 15:28
Jomi Jomi ist offline
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wieder mal ein update (mein letzter Beitrag wurde, aus mir nicht verständlichen Gründen, gekürzt und "zensiert", deswegen nur ganz kurz):
Die Ärzteschaft war sich (vor etwa 14 Tagen bekam ich die Nachricht) einig, dass es ganz danach aussieht, dass die Behandlung mit Dendriten (die hatte ich Ende letzten Jahres) offensichtlich angeschlagen hat (die Metastasen scheinen im Augenblick nicht zu wachsen). Man ist wohl ziemlich erstaunt darüber, dass die Sache schlummert. Um diese Vermutung zu stützen, habe ich heute erneut welche bekommen (Dendriten)- und nun muss man abwarten.
Mitte nächsten Monats das nächste MRT, dann hoffen und beten und beten...

Liebe Grüßle, Jomi
  #18  
Alt 28.05.2015, 13:17
nichnack2001 nichnack2001 ist offline
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Hallo Jomi
Das klingt ja erstmal nicht so schlecht. Ich drücke dir ganz fest die Daumen für ein gutes Resultat beim nächsten MRT.
LG nichnack
  #19  
Alt 23.06.2015, 20:09
Jomi Jomi ist offline
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gestern MRT gehabt - alle Hoffnungen sind wieder erschlagen.
Nun heißt's Testament machen usw. Habe sowas von genug, von dem Mist, möchte keine Arztpraxis/Klinik mehr betreten, nutzt ja doch nix.
Wie lange bleibt einem noch, mit Lebermetastasen ? ich bin grade wütend, traurig, alles auf einmal...

LG, Jomi
  #20  
Alt 23.06.2015, 20:27
nichnack2001 nichnack2001 ist offline
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Hallo Jomi
das ist ja echt Mist. Das tut mir aufrichtig leid. Ich hatte so fest die Daumen gedrückt. Das du wütend bist kann ich so gut verstehen. Was ist das auch für ein scheiß kämpfen hoffen kämpfen hoffen und immer wieder kämpfen und dann das. Da kann man auch echt nur wütend und verzweifelt sein. Das du jetzt erst mal kein Bock mehr hast ist völlig verständlich. Ich würde dir gerne irgendwas sagen was dir hilft aber das gibt es im Moment wahrscheinlich nicht. Hast du Menschen um dich die jetzt für dich da sind Zuhause? Ich denke an dich und bin in Gedanken bei dir.
LG nichnack
  #21  
Alt 23.06.2015, 20:38
Johnsen Johnsen ist offline
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Mist! Denke viel mehr muss man eigentlich nicht sagen. Es ist völlig normal wütend zu sein und dies auch rauszulassen. Das ist wichtig.
Es gibt kein Erfolgsrezept wie man mit einer solchen Situation klar kommen kann/soll, das muss jeder für sich herausfinden. Ich hoffe, deine Familie kann dir den nötigen Rückhalt bieten, den du brauchst. Wünsche dir einfach nur viele schöne Momente, viel Sonne und hoffe, dass dir dieser Krebsdreck nicht noch mehr Lebensqualität entreißt und du trotzdem noch dein Leben selbst gestalten kannst. Ich wünsch dir einfach nur das beste und ganz viel Glücksmomente.

Geändert von gitti2002 (16.07.2015 um 13:45 Uhr) Grund: NB
  #22  
Alt 23.06.2015, 20:50
Jomi Jomi ist offline
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ist grade ein komisches Gefühl - will nur noch meine Ruhe haben. Meine Familie und die Ärzte wollen jetzt, dass ich eine Chemo beginne. Alles in mir sträubt sich dagegen. Möchte einfach nicht noch mehr mit Nadeln, Medikamenten etc. gequält werden - ich wünschte, es gäbe so einen An/Aus Schalter, den man betätigen könnte, um das alles einfach zu beenden.
Sorry für diese negativen Worte, aber ich weiß grade nicht mehr so recht weiter
....
  #23  
Alt 23.06.2015, 21:24
Johnsen Johnsen ist offline
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Es wäre vermessen zu sagen, ich könnte deine Gefühlswelt verstehen. Das wäre eine Lüge, dafür bin ich (noch) 'gesund' genug. Trotzdem denke ich, in der Situation würde ich ähnlich reagieren, mich erst mal komplett abschotten, versuchen wieder mit mir ins Reine zu kommen. Wahrscheinlich würde ich nur ziellos durch Dresden laufen, mich irgendwo hinsetzen, weinen und weiterlaufen. So ging es mir zumindest vor einem Jahr, wo ich schon mit allem abgeschlossen hatte. Bin dann sogar vor einem Arzttermin auf den Friedhof gegangen und einfach durch die Alleen gelaufen. Seitdem gehts bei mir komischerweise wieder aufwärts und ich bin auch mittlerweile 'geheilt'. Klingt ziemlich makaber, aber war so.
Der Wunsch nach dem Ausschalter...den kenne ich nur zugut, war damals oft in der Situation, wo ich über solche Sachen (du weißt schon) nachgedacht habe, aber im Endeffekt war ich zu 'feige' dafür bzw. hing zu sehr am Leben. Aber allein das erste Mal im Leben dieses Verlangen danach und auch die Leere in sich zu spüren, war so ziemlich das schlimmste Gefühl bisher. Die Klarheit hat am Ende gesiegt und es hat sich gelohnt, auch wenn die Zeichen schlecht standen. Ich hoffe an diesen Punkt schaffst du es am Ende. Bis dahin solltest du dich jedoch nicht nur auf andere verlassen, sondern deine Richtung verfolgen. Es geht um dich(!), nicht um andere. Du musst nun wissen und entscheiden, wie es weitergehen soll. Sich ins Bett schmeißen und grübeln, weinen, hassen, vor Wut schreien, Neid verspüren, kämpfen bis zum Umfallen, dem Krebs den Mittelfinger zeigen, lang erhoffte Wünsche erfüllen, jeden Tag und jeden Moment leben, mit sich und seinen Mitmenschen ins Reine kommen....es gibt so unendlich viele Wege, die dir nun offenstehen, wie du die kommende Zeit angehst. Ich hoffe einfach nur von Herzen für dich, das du deinen Weg findest, mit dem du zufrieden/glücklich bist.
  #24  
Alt 23.06.2015, 21:58
vintage vintage ist offline
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liebe jomi,

das tut mir so unendlich leid!


es ist so schwer zu entscheiden,
ob und welche therapie man macht...

mein mann war 49 und wollte nicht sterben...
er war auch so verzweifelt, wütend, traurig...das mit seinem leben nun "schluss" sein sollte.

ich bin/war nur angehörige...
und kann mich nur einen hauch reinfühlen in die situation,
alles andere wäre vermessen.

ich drücke dir ganz fest die daumen...
dass du einen für dich stimmigen weg findest.
im gleichen moment, in dem ich das schreibe, denke ich,
wie soll es den in dem alter geben?

ich hoffe, du hast ein umfeld, das dich trägt,
dich liebt und dir beisteht.
__________________
lieben gruß, vintage



Mein geliebter Mann wurde nur 49 Jahre alt und
starb knapp fünf Monate nach der Diagnose.
* Juli 1965 - + Mai 2015

ED Weihnachten 2014 Darmkrebs mit zu vielen Lebermetastasen,
dann auch Lungenmetastasen...

Geändert von vintage (23.06.2015 um 22:01 Uhr)
  #25  
Alt 24.06.2015, 10:15
frust-o-mat frust-o-mat ist offline
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Hallo Jomi,
das ist einfach nur besch.ssen.
Ich hätte Dir von Herzen eine bessere Nachricht gewünscht.
Ich stehe vor der selben Chemo- Entscheidung wie Du, werde allerdings nicht von meiner Familie beeinflusst.Die sind sich auch nicht sicher...

In Deine Situation kann sich keiner reinversetzen, der das nicht selbst
erlebt hat.

Ich lehne mich jetzt weit aus dem Fenster und gebe Dir einen Rat, der
durchaus von anderen als Frevel empfunden werden kann.

Du musst Dich nicht sofort zu irgend einer Therapie entscheiden.
Der Krebs ist schon lange in Dir gewachsen, es kommt auf die
paar Tage nicht an, selbst wenn die Mediziner an dieser Stelle immer
sofort die Zellgift-Therapie anwenden wollen, da bei einem gewissen
Prozentsatz der Betroffenen eine statistische Lebensverlängerung
erwartet werden kann.

Wenn es uns so richtig schlecht geht werden wir schon
von selbst nach der letzten Chemo-Chance verlangen, so die
Meinung eines von mir befragten Arztes...

Die Frage nach dem Aus-Schalter ist meiner Meinung nach berechtigt.
Es ist menschlich und legitim in irgend einer Form die Kontrolle
behalten zu wollen, selbst wenn man diesen Schalter nie betätigen würde.
Es reicht die Sicherheit zu haben diesen Schalter zu besitzen.

Bis bald,jomi
  #26  
Alt 27.06.2015, 01:17
KAnneliese KAnneliese ist offline
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Liebe Jomi, gib dich nicht auf, mache die Chemo, es ist ja doch eine Chance. Mein Mann hatte nie die Möglichkeit gegen diesen Krebs zu kämpfen. Er hatte auch einen Gallengangskrebs, leider kam dann eine Bauchspeicheldrüsenentzündung dazu und er konnte nie mehr aus dem Tiefschlaf geweckt werden. Von der Diagnose bis zu seinem Tod waren es nur vier Wochen.
Ich denke an dich.
Anneliese
  #27  
Alt 02.07.2015, 20:36
Jomi Jomi ist offline
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auf meine Frage beim Onkologen, mit was ich rechnen muß, bekam ich die Antwort: keine 10 Jahre, wenn es gut läuft 1 Jahr, wenn es sehr gut läuft bis zu 3 Jahren. Wenn es schlecht läuft (soll heißen, Chemo schlägt nicht an) ca. 3 Monate. So, und nun ?
Ich soll dringend einen Termin bei einer Psychonkologin machen - das würde mir helfen. Hoffentlich.... ich weiß zwar nicht wie, aber hoffentlich !
  #28  
Alt 02.07.2015, 23:34
vintage vintage ist offline
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liebe jomi,


ich wünsche dir viel kraft für alles, was ansteht.
und das es mindestens "sehr gut läuft" natürlich.

nimm alle hilfe, die du kriegen kannst:
psychoonkologin, pall. dienst., hospizdienst.
meinem mann haben die gespräche mit einer ehrenamtl. (weisen) frau vom hospizdienst sehr geholfen.
sie kam auch noch in der letzten woche zu ihm ins Kh.
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Mein geliebter Mann wurde nur 49 Jahre alt und
starb knapp fünf Monate nach der Diagnose.
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ED Weihnachten 2014 Darmkrebs mit zu vielen Lebermetastasen,
dann auch Lungenmetastasen...

Geändert von vintage (02.07.2015 um 23:38 Uhr)
  #29  
Alt 09.07.2015, 20:24
Jomi Jomi ist offline
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Ichweiß im Moment nicht, was gut und was böse ist - böse ist mit Sicherheit der Krebs in mir - ich habe ihn, und ich frage mich täglich, warum, warum.

Warum: ich selber glaube mittlerweile, dass mein größtes Problem darin liegt/lag, es allen immer 100%-ig recht zu machen. Ich habe meinen Mann (aus tiefster Liebe) geheiratet - tatsächlich war vor allem meine Schwiegermutter gegen mich (riet mir seinerzeit zur Abtreibung meines Kindes, etc...ohne Worte).

Unser geliebtes Kind kam zur Welt -unser ein und alles, unser größtes Glück. Dennoch ließ ich mich dazu hinreissen, zu glauben (aber tatsächlich nur, um meiner Schwiegermutter genüge zu tun), dass nur Frauen, die viel arbeiten, Wert im Leben haben.
Als mein Schwiegervater im Sterben lag (und für sie für nichts mehr nütze), ließ sie das gänzlich kalt...eine schlimme Erfahrung.

Das hat sie mir bei jeder Gelegenheit zu verstehen gegeben, mein Mann sah das wohl im Grunde auch so. Mein Mann und ich arbeiteten zusammen, in seiner Firma - die wir aber eigentlich zusammen ins Leben riefen, und alles dafür gaben -tatsächlich hatte ich nachträglich nie etwas zu sagen.

Aber egal, diese Zusammenschlüsse gibt es sicherlich oft - aber zum Schluss, als ich schon merkte, dass ich keine Kraft mehr hatte, bekam ich auf den Wunsch, auf ein paar Tage Urlaub, bereits die Antwort (von meinem Mann): wozu brauchst du Urlaub, ich habe ja auch keinen.. Damit war das Thema vom Tisch. Ich merkte schon, dass es mir nicht gut geht, aber ich musste, des lieben Friedens willen, einfach die Zähne aufeinander beissen)

Ich bekam an einem Samstag im August 2014 gelbe Augen, ich saß noch 3 Tage später in einer Geschäftsbesprechung, die bis spät in die Nacht reichte (ich habe mich nicht getraut, um Urlaub zu bitten, es waren ja "nur" gelbe Augen) Mir ging es sehr schlecht. Die gelben Augen waren dann nicht mehr zu übersehen, auch für unsere Mitarbeiter - ich ging 4 Tage später zum Arzt (habe da schon sehr geweint, weil ich irgendwie wusste, dass da was schlimmes kommt..dachte an Gallenblasenentferung oder sowas)

Lange Rede, kurzer Sinn: alles kam noch schlimmer, wie je erwartet.
Alles, für was ich je Zeit geopfert habe (ich bin mir heute sehr sicher, dass meine Schwiegermutter nur deswegen gefordert hat, weil sie selber nur opfern musste - so etwas würde ich meiner eigenen Tochter niemals antun) , an Zeit mit meinem Kind (das tut mir heute am meisten leid, ich wünschte so sehr, ich könnte hier die Zeit zurückdrehen), an mir selbst (ich habe hunderttausend Einladungen zum Kaffee, etc ausgeschlagen - weil ich arbeiten musste, und den vernichtenden Blick meines Mannes nicht erleben wollte - "ich habe ja auch nicht frei"-) - ich hoffe so sehr, dass das hier Frauen lesen, die noch frei in ihrer Entscheidung sind.

Dann kam von meinem Mann derWunsch nach einem Haus - ich wollte keins, sagte ich meinem Mann ganz klar, dass mir das Angst macht, alleine zu sein, in einem großen Haus, alleine zu sein (werde das Gespräch - endete in einem Streit - werde das nie vergessen).

Ich wäre nie alleine, sagte er mir, alles Humbug, er wäre ja immer da .... Wir bauten ein Haus, und ich war alleine. Seine Auslandsreisen nahmen unverhältnismässig zu. Ich alleine. Ein Albtraum wurde für mich wahr. Ein echter Albtraum.

Davor verreisten wir oft zusammen - deswegen trat ich auch von meinen Arbeitsstunden etwas zurück, damit das möglich war. Als das Haus stand, war das vergessen: ich war alleine in dem riesigen Haus - mein Mann reiste durch die Welt, war glücklich. Ich hatte Angst, alleine.

Ich begann zu trinken. Viel zu trinken. Nur so konnte ich die Angst, die ich in diesem Haus hatte, dämpfen. Ich konnte aber auch mit niemandem darüber reden ..ich schluckte einfach alles hinunter.

Jetzt, 3 Jahre später, bin ich so gut wie tot - mir fehlte wohl der Egoismus, habe nur an das Wohl anderer gedacht.

Besonders bitter: Ich muss nun zudem mein letztes Geld, das ich momentan noch von meiner Krankenkasse bekomme, an meine Eltern zahlen (ein einziger Hohn: Zwei Menschen, die sich Zeit ihres Lebens über Leute, die viel gearbeitet haben, lustig gemacht haben, mich ausgelacht haben, weil ich viel arbeitete, und alle, die mehr verdienten als sie, als Bonzensau bezeichnet wurden), die in einem Pflegeheim leben, und sich das selber nicht leisten können.
Ich muss dafür aufkommen.

Mein Geld, das ich grade selber gerne noch für noch ein paar Reisen oder sowas gerne selber hätte, muss ich für meine Eltern bezahlen (meine Mutter hat sich - obwohl kerngesund, einweisen lassen, wegen psychischer Probleme - man kann nichts dagegen machen, nur zahlen).

Mein Doc sagte mir, ich stehe mit dem Rücken zur Wand (es gibt nur noch Chemo, sonst nix) - ja, wusste ich schon. Und jetzt ? Ich hadere am meisten mit den Umständen, und dass ich nicht einmal mehr sagen kann, ich gönne mir etwas....hab ja nix mehr.

Die Erkenntnis meinerseits ist: ich habe mir ein lebenlang den A... aufgerissen - für andere - habe versucht, es immer allen recht zu machen, habe gearbeitet für Dinge, von denen ich jetzt selber nichts mehr habe - allenfalls meine Erben, oder die nächste Frau meines Mannes - gibt es einen Gott ???? Gibt es den ????
  #30  
Alt 09.07.2015, 21:33
vintage vintage ist offline
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Standard AW: Verzweifelt

liebe jomi,

ich lese deine zeilen und weine dabei...
kann die Firma, eure Firma, dir nicht das Geld zahlen,
damit du noch die reisen, die du gerne machen möchtest, machen kannst?
dein mann: hilft er dir und ist er für dich da?
ich wünsche es dir so, dass wenigstens ein mensch, oder zwei menschen
dich jetzt in dieser zeit in liebe begleiten und nur für dich da sind.
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