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  #1  
Alt 06.08.2016, 17:01
JoK4711 JoK4711 ist offline
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Standard Adenokarzinom Sept. 2015 - Entfernung linker unterer Lungenlappen

Hallo zusammen,

ich lese seit einiger Zeit in diversen Themen in diesem Forum und lerne immer wieder neues dazu. Ich dachte mir, ich schreibe jetzt mal meinen Verlauf auf. Vielleicht können diese Informationen für irgend jemanden interessant sein. Zudem habe ich bei der Durchsicht der Krankenhaus -Unterlagen einen Punkt gefunden den ich seinerzeit nicht hinterfragt habe.

Zu meinem Verlauf: Beginnend im Frühjahr 2015 habe ich immer das Gefühl gehabt Fieber zu haben. Messbar war nichts, aber ich hatte sonst immer kühle Hände und auf einmal waren die befremdlich warm. Auch Arme und Beine zeigten diese Temperaturänderung. Selbst der Kopf war wärmer als früher. Da ich nachts immer schlechter geschlafen habe, bin ich dann notgedrungen zum Hausarzt gegangen. Der konnte nichts finden und hat alles untersucht. Dazu gehörte auch abschließend nach langem Suchen das Röntgen der Lunge. Hierbei wurde ein Schatten entdeckt. Dann kam CT und Krankenhaus hinterher.

In der Lungenklinik Hemer wurden etliche Untersuchungen, u.a. eine Bronchoskopie und ein PET CT gemacht. Ein Adenokarzinom wurde diagnostiziert und mir wurde am 18.09.2015 der linke untere Lungenlappen entfernt. Leider ist die PDA verrutscht und ich wurde mit irgendwelchen Morphinen voll gepumpt. Das ist ja schon recht lange her. Im Nachhinein muss ich sagen dass das schlimmste nicht die OP und das drumherum war, sondern dass die Sorgen und die Ängste das Hauptproblem gewesen sind.

Nun ist es so, dass ich viel Glück hatte. Die bisherigen Nachuntersuchungen waren ohne Befund, also alles in Ordnung. Meine Lunge ist vorher recht groß gewesen FEV1: 124 %. Derzeit habe ich 91 % und kann sogar wieder Berge mit dem Fahrrad hoch fahren.

Was ich sagen muss, meine Leistungsfähigkeit ist schon gesunken. Ich bin schneller erschöpft und bin öfter sehr müde. Und die Hitze, die ist geblieben. Der Hautarzt vermutet nun Nesselfieber und hat mich in eine Hautklinik überwiesen. Soweit so gut.

Nun zu meinem Befund. Die Lungenklinik hat folgendes geschrieben:

Tumorstadium: pT2a G2 pN0 L0 V0 R0

Vollständig excidiertes, mäßig differenziertes acinäres Adenocarcinom mit lepidischem Tumorwachstum (Tumorgröße: 3,5x2,5x2,5 cm) des linken Lungenunterlappens.

Tumorfreie Lymphknoten der Stationen 5/6 (0/2), der Station 7 (0/3) und der Station 11 links (0/1).

Tumorfreies, lymphknotenfreies fibröses adipöses Gewebe der Station 9 links.

Diesen letzten Satz verstehe ich nicht. Warum wird das extra erwähnt? Kann mir einer etwas dazu sagen?

Ach ja, ich bin jetzt 46 Jahre alt.

Viele Grüße
Jochen
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  #2  
Alt 06.08.2016, 18:12
dagehtnochwas dagehtnochwas ist offline
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Standard AW: Adenokarzinom Sept. 2015 - Entfernung linker unterer Lungenlappen

Hallo Jochen, JoK4711
herzliche willkommen hier zu diesem bescheidenen Anlass.
Ich bin wie du in Hemer behandelt und bin danach aber verzogen. Das ist schon mal nicht der schlechteste "Laden" und eine verrutschte PDA ist auch nicht schon, vor allem weil du wahrscheinlich die Schmerzen aushalten musstest. Das hat bei mir damals alles gut geklappt. Leider ist einerseits die Entfernung meines linken OL nicht so folgenlos geblieben wie bei dir und zum anderen war bei mir die Geschichte schon weiterentwickelt, so dass ich nun mit Metastasen zu kämpfen habe.

Zu dir. Mein Pneumologe hat gesagt, dass immer mit 10-20 Prozent Leistungsverlust pro Lungenlappen gerechnet werden muss. Hemer ist da bei dem Aufzeigen der Konsequenz bei mir sehr viel blumiger gewesen

Die Lymphknoten werden immer in sogenannten Stationen entnommen. Je nach dem wieviel und wie weit metastasierten LK gefunden werden, wird die Perspektive schlechter. Bei dir sieht ja alles sehr fein aus - nix gefunden.
Die von dir fragliche Stelle interpretiere ich so, dass zwar Gewebe während der OP entnommen wurde und es entsprechend der Station 9 links gekennzeichnet wurde. Pathologisch aber in der Probe kein Lymphknotengewebe enthalten gewesen ist.

Man wird in der Nachsorge wahrscheinlich auch mal ein CT machen und da wird man sicherlich schauen, ob sich da ein LK vergrößert darstellt. Ich (!) würde den Gedanken daran eigentlich verdrängen, da aus meiner Sicht keine Handlung aus dem Wissen resultiert.

Du erwähntest Ängste und Sorgen. Das ist natürlich völlig normal und im Rahmen eines stationären Aufenthaltes eher schlechter in den Griff zu bekommen, auch wenn die Klinik einen psychoonkologischen Dienst anbietet. Ich habe damals nach Selbsthilfegruppen ausschau gehalten. Ich habe mich damals in der Krebsberatungsstelle in Bochum gut aufgehoben gefühlt. Habe dort ein Anzahl an phsychologischen Gesprächen gehabt, die mir sehr gut getan haben und mich auch bei dem Verlauf meiner Krankheit nicht verzweifeln lassen haben.

Wünsche dir, dass du immer gaaaanz langweilige Ergebnisse nach Hause bringst, die Zeichen stehen nicht schlecht.

Lieben Gruß, dagehtnochwas
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Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)

Geändert von dagehtnochwas (06.08.2016 um 18:30 Uhr) Grund: Zusatz
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  #3  
Alt 07.08.2016, 00:58
Benutzerbild von örangyal
örangyal örangyal ist offline
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Standard AW: Adenokarzinom Sept. 2015 - Entfernung linker unterer Lungenlappen

Hallo Jochen!

Ich habe exakt das gleiche Staging wie Du.
Bei mir wurde der li Oberlappen entfernt.
Meine Fev 1 - Werte schwanken trotz OP in den NUs immer so zwischen 100 und 110.
Grund dafür mag sein, dass ich früher immer viel geschwommen bin.
Auch die Tumorgröße ist ähnlich.
Bei mir waren es 4,2 cm im Durchmesser.
Eine Chemo hatte ich nach dem Gespräch mit dem Onkologen im Krhs abgelehnt.
Das Rauchen habe ich nach der Diagnose und vor der OP sofort aufgegeben.
Inzwischen ist seit 3 1/4 Jahren nach OP alles o.K.

Selbstverständlich lauert weiterhin Angst vor Rezidiv oder Metastase.
Aber es wird mit jeder unauffälligen NU weniger!

Ach so und ergänzend: treppensteigen, rennen, Berge sind nicht meins.
Das war aber auch vor der der OP schon so, nun aber verschärfter.
Dafür lieber ein gepflegtes ( im Sinne von regelmäßig ) Nordic Walking, gerne 6 -10 Km.

Mit liebem Gruß, Renate
__________________
Nicht kleinzelliges Adenokarzinom, ED : 30.03.2013(anlässlich Thoraxprellung ) Rauchstopp seit 14.04.2013
OP : 02.05.2013 Lobektomie li oberer Lungenlappen mit Staging IB / pT2 ( 42mm ) pN0 ( 0/24), cM0, L0, V0, G2, R0, 2013 AHB + 2014 Reha in Ahlbeck
Aug. 2013 - Aug. 2017 Blut, Sono, CT, Röntgen, Lufu, bislang alles unauffällig

Geändert von örangyal (07.08.2016 um 01:06 Uhr)
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  #4  
Alt 07.08.2016, 11:59
JoK4711 JoK4711 ist offline
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Standard AW: Adenokarzinom Sept. 2015 - Entfernung linker unterer Lungenlappen

Hallo dagehtnochwas und Renate,

vielen Dank für die Antworten.

@dagehtnochwas - Die Schmerzen waren schon nicht unerheblich, aber ich will niemanden abschrecken. Ich würde mich wieder operieren lassen.

Ich habe kein Gespräch mit einem Psychologen in Anspruch genommen. Meine Frau und meine Familie waren sehr hilfreich und der Freundeskreis hat sehr geholfen. Ich habe das soweit gut unter Kontrolle. Natürlich ist es vor den NU etwas schwieriger, aber das geht wohl allen so.

Danke für die Wünsche, ich drücke Dir alle Daumen!!

@Renate - es freut mich dass es Dir ebenfalls gut geht und Du so gute Werte hast.

Habt ihr beim Wetterumschwung auch Schmerzen im OP Bereich? Ich habe immer noch kein richtiges Gefühl im Bereich der Brustwarze. Auch bei ganz tiefen Atemzügen habe ich noch leichte Schmerzen. Laut Arzt ist das aber auch durchaus normal

Viele Grüße
Jochen
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  #5  
Alt 07.08.2016, 23:49
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örangyal örangyal ist offline
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Standard AW: Adenokarzinom Sept. 2015 - Entfernung linker unterer Lungenlappen

Hallo Jochen!

Auch nach über 3 Jahren seit der OP habe ich immer wieder mal diffuse Schmerzen in der li Brusthälfte, entweder an der Narbe oder an den abgeklemmten Stellen im Bronchialbereich.
Da wird wohl irgendwie getackert.

Mir hat nach der OP Irmgard60 aus dem Forum sehr geholfen.
Sie hat mich beruhigt, war schon viel länger operiert und es zwackelte auch bei ihr immer wieder.

Ob es mit Wetterumschwüngen zu tun hat, kann ich nicht abschätzen.
Die Schmerzen sind von gelegentlich heftig bis ganz fein, jedoch meist nur von kurzer Dauer.

Übrigens hatte ich eine informative DVD vom 2.Atem ( Fa Roche ) vor meiner OP umsonst erhalten und war hierdurch über alle möglichen bevorstehenden Untersuchungen bestens informiert.


Mit liebem Gruß, Renate
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  #6  
Alt 09.08.2016, 00:36
Kalif Kalif ist offline
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Standard AW: Adenokarzinom Sept. 2015 - Entfernung linker unterer Lungenlappen

Hallo Jochen
Ich bin vor einem guten Jahr operiert und hab auch noch immer regelmäßige Druck -Schmerzen im OP Bereich, sprich Narbe und Umgebung.
Lt. Doc nichts Ungewöhnliches, manchmal bleibt dieser Druck über Jahre.
Wenn's schlimm wird, nehm ich ein Schmerzmittel. Ich denk dann immer, andere haben Kopfweh, das ist auch unangenehm.
Zuerst war ich sehr verunsichert, da mir die Brust Schmerzen bereitete, die ja nur bedingt involviert war bei der Op. Aber wenn ich mir die Bilder meiner Blutergüsse anseh, die ich postoperativ hatte, dann ist das kein Wunder. Das bleibt denjenigen, die minimalinvasiv operiert werden können, glücklicherweise erspart.
Aber ich sag mir immer, was sind ein paar Schmerzattacken, wenn man dafür den Krebs los ist - für immer hoffentlich....
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  #7  
Alt 10.08.2016, 18:38
JoK4711 JoK4711 ist offline
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Standard AW: Adenokarzinom Sept. 2015 - Entfernung linker unterer Lungenlappen

Hallo Kalif,

ja, da hast Du Recht, die Schmerzen sind ja kein echtes Problem.

hallo Renate,

...getackert? Da habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht wie die die Gefäße verschlossen haben.

Viele Grüße
Jochen
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  #8  
Alt 10.08.2016, 20:57
Irmgard60 Irmgard60 ist offline
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Standard AW: Adenokarzinom Sept. 2015 - Entfernung linker unterer Lungenlappen

.....dieser Druck und die Gefühlslosigkeit geht mit der Zeit weg, aber es dauert ein paar Jährchen

.....aber es hat sich gelohnt, es gibt Tage, da denke ich gar nicht mehr an den Krebs

.....Selbst die Angst lässt nach, wobei man nie vergisst, dass es wieder kommen könnte!

Ich wünsche dir Jochen weiterhin gute Besserung und genieße dein Leben so gut du kannst
__________________
Liebe Grüße,
Irmgard
-------------
09/2011
OP linker Oberlappen
pT2aN1M0(St.IIa)

*Vater am 17.06.2013 an Lymphknotenleukemie gestorben, mein Held!!! Ich habe ihm versprochen.....ich kämpfe weiter!!!!

*Mutter in 2009 an LK gestorben
*Beste Freundin in 2011 an LK gestorben

.......ich vermisse euch drei so sehr!!!
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  #9  
Alt 30.03.2017, 11:29
JoK4711 JoK4711 ist offline
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Standard AW: Adenokarzinom Sept. 2015 - Entfernung linker unterer Lungenlappen

Hallo zusammen,

ich habe wohl doch kein Glück gehabt. Ein Lymphknoten im oberen linken Lungenlappen ist auf 19 mm geschwollen. Unten der Lappen ist ja weg, und da der direkt daran liegt, wird es vermutlich so sein, dass er doch schon gestreut hat. So ein Mist

Gibt es da eigentlich auch irgendetwas anderes, was so einen Lymphknoten anschwellen lässt?

Viele Grüße
Jochen
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  #10  
Alt 30.03.2017, 14:51
dagehtnochwas dagehtnochwas ist offline
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Standard AW: Adenokarzinom Sept. 2015 - Entfernung linker unterer Lungenlappen

Hallo Jochen,
Ja, es gibt definitiv wohl einige Gründe warum Lymphknoten anschwellen können. Ob ein Lk aufgrund einer nicht bösartigen Ursache auf 19mm anschwellen kann, kann ich dir leider nicht sagen.
Ich denke man wird versuchen den Lymphknoten zu biopsieren, das würde ich erstmal mit ganz vorsichtigem Optimismus abwarten. Selbst wenn es sich als Metastase entpuppen sollte, dann ist ja noch nicht alles zu spät. Man wird versuchen mit Chemo und Bestrahlung das Problem aus dem Weg zu räumen.

Es ist also noch Zeit und es ist auch noch nicht ausweglos.

Wünsche dir natürlich ganz harmlose Ursachen.

Alles Gute,
dagehtnochwas
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Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
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  #11  
Alt 31.03.2017, 00:21
Maxi3 Maxi3 ist offline
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Standard AW: Adenokarzinom Sept. 2015 - Entfernung linker unterer Lungenlappen

Hallo Jochen,

hast Du schon mit Deinem Arzt gesprochen, welche Therapie gemacht werden würde, falls es doch leider eine Metastase ist?

Mich interessiert das sehr, da ich in etwa das gleiche Staging wie Du hatte und bei mir auch Lymphknotenwachstum festgestellt wurde.

Ich hoffe und wünsche Dir, dass sich der vergrößerte Lymphknoten als harmlos herausstellt.

Viele Grüße
Maxi
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  #12  
Alt 31.03.2017, 14:04
JoK4711 JoK4711 ist offline
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Standard AW: Adenokarzinom Sept. 2015 - Entfernung linker unterer Lungenlappen

Hallo Maxi,

Dienstag komme ich in die Lungenklinik. Ohne Diagnose / Staging machen die gar nichts. Ich halte Dich hier auf dem Laufenden.

Viele Grüße und ich drücke auch Dir die Daumen
Jochen
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  #13  
Alt 31.03.2017, 20:11
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Hallo Jochen,

da drücke ich für Dienstag ganz fest die Daumen, dass es sich dabei um kein Rezidiv handelt.

Die Anspannung ist sicher sehr groß, denn bei einer so guten Ausgangssituation hätte man doch nicht bzw. so schnell damit gerechnet.

Viele Grüße
Maxi
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  #14  
Alt 08.04.2017, 12:52
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Standard AW: Adenokarzinom Sept. 2015 - Entfernung linker unterer Lungenlappen

Hallo Maxi,

leider haben sich die Befürchtungen bewahrheitet. Ich habe 2 geschwollene Lymphknoten im oberen linken Lungenlappen. Mutationsprüfung läuft noch und auch das Ergebnis vom MRT vom Kopf ist noch offen. Bei der Frage nach einer OP hat der Chirurg wohl abgewunken. Da der Krebs so schnell zurück gekommen ist, soll jetzt erstmal ab Montag eine Chemo gemacht werden und im zweiten Zyklus dann die Bestrahlung dazu kommen.

Die soll soweit ganz gut vertragen werden. Da ich eigentlich topfit bin, gehe ich davon aus dass ich die weg stecken werde.

Jetzt werde ich wohl alle Register ziehen müssen. Kennt sich jemand mit Autosuggestion aus? Ich habe da ein ganz interessantes Buch mit CD gefunden. Darf ich hier den Titel nennen?

Viele Grüße
Jochen
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  #15  
Alt 08.04.2017, 16:28
dagehtnochwas dagehtnochwas ist offline
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Hallo Jochen,
leider doch blöd gelaufen - tut mir echt leid, braucht man wirklich nicht. Bei einigen sind in letzter Zeit die Lymphknoten geschwollen gewesen und man hat nichts gefunden - deshalb bin ich auch vorsichtig optimistisch gewesen.
Aber auch ein verseuchter Lymphknoten muss ja noch nicht das Ende bedeuten. Chemo und Bestrahlung sind ja ganz gängige Mittel die dann eingesetzt werden.
Eine gute Konstitution ist immer gut um eine Chemo durchzustehen - alles Gute dafür.
Nenn doch mal Titel und Autor. Ich denke ist wird wohl einen ganzen Blumenstrauß solcher Angebote geben. Ich persönlich kenne den Ansatz von Simonton etwas - es geht da um Imagination. Als Unterstützung finde ich das sehr wertvoll.

Lieben Gruß,
dagehtnochwas
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