Krebs-Kompass Forum  


Zurück   Krebs-Kompass Forum > Krebsarten > Bauchspeicheldrüsenkrebs

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #16  
Alt 17.08.2016, 14:12
margit b. margit b. ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 17.08.2005
Beiträge: 250
Standard AW: Folge Tumorerkrankung

Hallo Anchilla,

ich weiss nicht, ob du dich über Xarelto schon informiert hast. Es ist ein relativ neues Medikament und hat anscheinend die Zulassung in den USA noch immer nicht erhalten, da es bezüglich Nebenwirkungen noch umstritten ist.
Ich mag dir jetzt keine Angst machen, aber an deiner Stelle würde ich mich einfach gut informieren.

Ich nehme Marcumar (jetzt schon wieder seit einem Jahr) und messe meine Blutwerte einmal in der Woche selber. Das funktioniert so einfach wie Zuckermessen. Und dann entscheide ich selber Woche für Woche meine Tabletteneinnahme. Das gibt mir sehr viel Sicherheit und ich bin eigentlich zumeist im grünen Bereich. Lediglich alle 3-4 Monate gehe ich zur Kontrollmessung zum Arzt.
Ich komme aus Österreich und habe dieses Gerät von meiner Krankenkasse bekommen. Ich bin durch Zufall beim googlen darauf aufmerksam geworden, von meinen Ärzten wäre mir das nicht empfohlen worden.

Entscheidend für mich war, dass ich im Notfall (event. Unfall) mit starker Blutung bei Marcumar ein Gegenmittel zur Verfügung steht. Bei Xarelto gibt es das nicht.

Hoffentlich hab ich dich jetzt nicht verunsichert! Aber ich hab in den letzten 13 Jahren gelernt, dass ich mich nicht mehr zu 100% auf die Ärzte verlasse!

Liebe Grüße
Margit
Mit Zitat antworten
  #17  
Alt 18.08.2016, 06:36
Anchilla Anchilla ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 30.10.2014
Beiträge: 263
Standard AW: Folge Tumorerkrankung

Lieben Dank Margit,

nein, Du hast mich nicht verunsichert, sondern informiert. Ich bin niemand der sich gleich verrückt macht, aber doch informiert sein möchte.

Ich habe, wie wohl die meisten, einen Port. Der muss ja gespült werden. Als ich im KH nachfragte ob dies geschehen ist, weil ich ihn ja noch benötige, bekam ich zur Antwort, dass die Schwester das nicht weiß. Ich habe sie gebeten in meiner Krankenakte nachzusehen. Da muss das ja drin stehen. Daraufhin wurde ich gefragt ob ich wüßte, wie lange sie da suchen muss bis sie einen solchen Eintrag findet. So viel Sucherei kann es nicht sein, da ich erst den 3. Tag im KH war. Das sagte ich ihr auch. Sie ging raus und etwas später kam sie mit einer Infusion zurück. Einfach Flüssigkeit. Als ich nachfragte erfuhr ich, dass das in der Akte stehen würde. Vom Arzt eingetragen. Warum und wieso wußte niemand.
Eine Schwester die später kam sagte mir, dass ich damit leben müsse, solange ich im KH wäre. Das würde nun immer laufen, ganz langsam, damit sie nicht ständig den Port spülen müssten. Daraufhin habe ich weitere Information verweigert. Habe gesagt dass es erst wieder eine Infusion gibt, wenn ein ARZT mir erklären würde, warum es medizinisch notwendig wäre.
Nach etwas pikiertem Blick wurde in meine Akte eingetragen, dass ich die Infusion verweigert habe (sofern das stimmt). Jedenfalls hat der Arzt bei der Visite gesagt, dass ich die Infusion nicht brauche, wenn ich nicht will. Und dabei grinste er. Ich hatte das Gefühl, dass er mir recht gibt, aber eben nicht gegen die Schwestern geht.

Also egal ist es mir nicht, was die mit mir machen, sofern ich in der Lage bin zu denken (war ich die ersten 2 Tage nicht wirklich)

Also lieben Dank für Deinen Hinweis.
Mit Zitat antworten
  #18  
Alt 18.08.2016, 16:28
Elisabethh.1900 Elisabethh.1900 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 08.04.2009
Beiträge: 2.134
Standard AW: Folge Tumorerkrankung

Liebe Anchilla, auch bei dem Xarelto benötigt man Kontrollen, als das Medikament hier in Deutschland eingeführt worden ist, war man der Meinung, dass es dies nicht benötige.
Schon kurze Zeit später wurde man eines besseren belehrt.
Bitte frage einmal Deinen behandelnden Arzt, am besten den Onkologen, der Dich eingewiesen hatte, wie er die Kontrollen durchführen möchte.
Ansonsten müßte man Dir eigentlich einen Aufklärungsbogen und einen Medikamentenpaß mitgegeben haben.

Herzliche Grüße,
Elisabethh.
Mit Zitat antworten
  #19  
Alt 18.08.2016, 20:29
Anchilla Anchilla ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 30.10.2014
Beiträge: 263
Standard AW: Folge Tumorerkrankung

Ja, das werde ich wirklich mit meinem Onkologen besprechen.
So ein Paß war in der Medikamentenpackung. Den hab ich nun im Geldbeutel
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 02:21 Uhr.


Für die Inhalte der einzelnen Beiträge ist der jeweilige Autor verantwortlich. Mit allgemeinen Fragen, Ergänzungen oder Kommentaren wenden Sie sich bitte an Marcus Oehlrich, bei technischen Kommentaren an den Webmaster. Diese Informationen wurden sorgfältig ausgewählt und werden regelmäßig überarbeitet. Dennoch kann die Richtigkeit der Inhalte keine Gewähr übernommen werden. Insbesondere für Links (Verweise) auf andere Informationsangebote kann keine Haftung übernommen werden. Mit der Nutzung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, vBulletin Solutions, Inc.
Gehostet bei der 1&1 Internet AG
Copyright © 1997-2014 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.
Impressum: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. · Eisenacher Str. 8 · 64560 Riedstadt / Postanschrift: Postfach 130435 · 64243 Darmstadt / Vertretungsberechtigter Vorstand: Marcus Oehlrich / Datenschutzerklärung
Spendenkonto: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. Spendenkonto Nr. 17252500 · Volksbank Darmstadt-Südhessen eG · BLZ 508 900 00 · IBAN DE23 5089 0000 0017 2525 00 · BIC: GENODEF1VBD