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  #1  
Alt 07.02.2017, 01:05
Skat28 Skat28 ist offline
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Standard SIRT-Therapie

Hallo an das Forum,

meine Frau hat Leberkrebs. Er sitzt zentral und die Hauptader ist betroffen. Die Ärzte im KH sagen, deswegen sei er nicht operabel und nicht heilbar.
Man will jetzt das "SIRT-Verfahren" anwenden, um damit den Krebs zu wenigstens zu stoppen oder mit viel Glück zu verkleinern. Dabei werden über die Leiste direkt Nuklearteilchen in die betroffene Stelle geleitet.
Hat jemand schon Erfahrungen mit dieser Methode?

Danke Helmut

Geändert von gitti2002 (07.02.2017 um 01:17 Uhr)
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  #2  
Alt 08.02.2017, 19:33
Mel_1 Mel_1 ist offline
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Standard AW: SIRT-Therapie

Hallo Helmut,

durch die Suchfunktion findest Du zu diesem Thema einiges.
Ich kann dazu nichts schreiben, da es bei meinem Mann nicht möglich war.
Liebe GRüße
Mel
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  #3  
Alt 08.02.2017, 23:45
AnnaJo AnnaJo ist offline
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Standard AW: SIRT-Therapie

Hallo Helmut,

mein Mann bekam im Mai 2015 eine SIRT Behandlung. Bei ihm wurden zwei große Lebermetastasen behandelt mit sehr gutem Erfolg. Diese Metastasen zeigen keinerlei Aktivität mehr. Es geht ihm gut, dieses Mal nun zum ersten Mal die nächste Untersuchung im halbjährlichen Modus. Ich möchte dazu sagen, dass bei meinem Mann im Dez. 2010 Speiseröhrenkrebs diagnostiziert wurde mit OP und Magenhochzug, 2 Jahre später ein Rezidiv mit Magenentfernung, weitere 6 Monate später viele Metastasen in der Leber. Daraufhin bekam er von Juni 2013 bis Mai 2014 div. Chemos. Bis dann eben jene SIRT angewendet wurde. Seitdem hat er keine Chemo mehr benötigt. Wir sind sehr zufrieden. Mitlerweile leben wir das 7. Jahr mit dieser Krankheit und es sind durchaus auch sehr gute Zeiten dabei.

Schöne Grüße und gute Wünsche für Deine Frau

AnnaJo
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  #4  
Alt 09.02.2017, 12:03
Benutzerbild von Dude42
Dude42 Dude42 ist offline
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Standard AW: SIRT-Therapie

Hallo Helmut
Ich habe ein Gallengangskarzinom mit Lebermetas. Diese wurden im Juli 2016 mit der Sirt Methode behandelt. Seitdem Wachstumsstillsand, b.z.w. leichter Rückgang. Die Sirt ist recht aufwendig. Es wird vorher simuliert, ob die Kügelchen wirklich da hinkommen , b.z.w. auch da bleiben, wo sie hin sollen. Bei der eigentlichen Sirt hatte ich keine Probleme oder Nebenwirkungen. Bei der Simulation hatte ich 3-4 Tage Übelkeit und Erbrechen.
Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Therapie. Ich würde es jederzeit wieder machen lassen (kann durchaus sein, das bei mir die nächste im März oder April ansteht ).
Liebe grüße
Mathias

Geändert von Dude42 (09.02.2017 um 17:00 Uhr)
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  #5  
Alt 10.02.2017, 12:06
Dimolaidis Dimolaidis ist offline
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Beiträge: 47
Standard AW: SIRT-Therapie

Mein Vater bekam 2 Sirt. Wie oben schon geschrieben wird die erstmal mit schwach geladenen Gelatine Kugeln simuliert um sicherzugehen, das keine Kugeln von der Leber in die Lunge wandern. Und erst bei einem zweiten Termin die eigentlichen Kugeln injiziert.

Mein Vater vertrug alle mit Sirt verbundenen Therapien ohne nennenswerte Nebenwirkungen, er lag vielleicht direkt nach der 2. ein wenig länger auf der Couch nachmittags. Aber kam schnell wieder auf die Beine. Hatte nie Übelkeit davon.

Auch hier ein guter Erfolg.
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  #6  
Alt 12.02.2017, 22:40
Skat28 Skat28 ist offline
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Registriert seit: 05.02.2017
Beiträge: 3
Standard AW: SIRT-Therapie

Danke an Euch Allen,

der Leberkrebs sitzt leider in der Mitte und ist zusätzlich in die Hauptpforta-Ader gegangen. Lt. Aussage der Ärzte im UKE Hamburg deswegen nicht operabel. Diese SIRT-Anwendung ist daher die einzige Möglichkeit, den Tumor sozusagen einzufrieren und vielleicht sogar zu verkleinern.

Am 23.2.2017 erfolgt die Simulation. Es bleibt zu hoffen, daß die Leber die
Therapie annimmt. Grundsätzlich sagte man uns aber auch, daß man gute Erfolge damit erzielt.

Im Moment haben wir Alltagsprobleme wie Wasseransammlungen, Bauch wie im 6. Monat, Ernährungsprobleme, Erschöpfung usw. usw.

Na ja.......

LG Helmut
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  #7  
Alt 19.02.2017, 19:14
Skat28 Skat28 ist offline
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Registriert seit: 05.02.2017
Beiträge: 3
Standard Wasseransammlung im Bauch

Hallo an Alle,

das Hauptproblem ist die starke Wasseransammlung vor allem im Bauch. Dieser ist so stark angeschwollen, als wäre sie im 8. Monat schwanger.
Dadurch hat meine Frau weitere Probleme, weil das Wasser auf die Nachbar-Organe drückt usw.usw.....
Z. Zt. nimmt sie Wassertabletten, aber die helfen nur bedingt. Vielleicht ist eine Punktion erforderlich.
Ev. haben auch andere Forumsmitglieder Erfahrung mit dieser Problematik?!

Danke

LG Helmut
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