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Alt 07.04.2016, 09:44
Muc88 Muc88 ist offline
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Beiträge: 1
Standard Barrett-Syndrom und Angst vor "mehr"

Moin Moin zusammen,

normalerweise bin ich gar nicht der Typ Mensch, der sich Sorgen macht oder sich in etwas hineinsteigert. Aber irgendwie habe ich das Bedürfnis, mich euch anzuvertrauen und über meine Angst zu sprechen, bzw. zu schreiben. Es geht um das sogenannte Barrett-Syndrom, was ja hier im Forum schon ausgiebig diskutiert wurde.

Erst mal kurz zu mir:

Ich bin männlich, 27 Jahre alt, Leistungssportler seit über 15 Jahren, beruflich erfolgreich (was natürlich auch mit Stress verbunden ist) und ein lebensfroher Mensch. Ich habe noch NIE geraucht und trinke nur sehr selten Alkohol.

Im Laufe der Jahre, und auch schon als Jugendlicher, hatte ich immer mal wieder Magenbeschwerden (u. a. 12-Fingerdarmgeschwüre, Magenschleimhautentzündungen inkl Helicobacter Pylori-Befall). Sehr wahrscheinlich durch Stress ausgelöst. Reflux im eigentlichen Sinne hatte ich noch nie, zumindest nicht spürbar. Deshalb finde ich die o. g. Diagnose auch sehr komisch.

Wie kam es zu der Diagnose?

Erst vor ziemlich genau einem Jahr hatte ich eine Magen- und Darmspiegelung aufgrund von Völlegefühl, Gewichtsabnahme von 7 kg in 8 Wochen. Damals ergab die Untersuchung eine leichte Gastritis mit Helicobacter-Befall. Das würde mit der s. g. Triple-Therapie erfolgreich behandelt.

Nun klagte ich seit einiger Zeit wieder unter ähnlichen Beschwerden: Gewichtsabnahme in 6 Wochen 5 kg trotz ausreichend aufgenommener Kilokalorien (obwohl kein Hungergefühl), Druck hinterm Brustbein, Nüchternschmerz (gerade morgens) und Beklemmungsgefühle

Daraufhin habe mich vor ca. einer Woche dann erneut einer Magen- und Darmspiegelung unterzogen, wo nun herauskam, dass ich ein s. g. Short-Barrett habe. Magen und Darm sind ansonsten unauffällig, nicht mal ne Gastritis habe ich.

Therapieversuche:

Ich nahm bereits vorsorglich, weil ich ähnliche Beschwerden schon oft hatte, 2x täglich Pantoprazol 40 mg über einen Zeitraum von 4 Wochen (aktuell immer noch), ohne dass bisher eine Besserung meiner Symptome eintrat, bzw. eingetreten ist. Wieso helfen die nicht?

Ich habe weder eine Hernie noch sonst irgendwas, außer eben dieses BARRETT.

Die Symptome, die ich verspüre, passen aber nicht wirklich zu dem Barrett-Syndrom. Gerade der Gewichtsverlust macht mir Sorgen. Aber warum? Ich nehme immer weiter ab. Ich hatte aufgrund einiger Sportunfälle in den letzten Monaten schon einige bildgebende Verfahren (Röntgen Thorax, CT Kopf/Hals), wo man irgendetwas Bösartiges hätte erkennen müssen. Vor einem Jahr hatte ich sogar ein MRT vom Abdomen. Nie wurde irgendwas gefunden, außer eben die Sachen, aufgrund der Sportunfälle.

Hat jemand einen Rat, was ich tun kann? Kann der Untersucher Speisenröhrenkrebs bei der Magenspiegelung auf Anhieb erkennen?

Wenn sich einer die Mühe machen sollte, mir zu antworten, wäre ich sehr dankbar.

Liebe Grüße aus München,

Euer Muc88

Geändert von Muc88 (07.04.2016 um 09:53 Uhr)
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