Krebs-Kompass Forum  


Zurück   Krebs-Kompass Forum > Krebsarten > Darmkrebs

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #1  
Alt 02.01.2006, 12:50
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.456
Standard Informationen zu Darmkrebs

Früherkennung
Der Hämocculttest / Was ist ein Hämocculttest?

Der Hämocculttest dient dazu, sehr kleine Mengen Blut im Stuhl zu erkennen. Diese Mengen sind meist so gering, dass sie mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Man bezeichnet sie daher auch als okkultes (d. h. verstecktes) Blut im Stuhl.
http://www.netdoktor.de/laborwerte/fakten/stuhluntersuchung/haemocculttest.htm

M2-PK Test
Ein neuartiger Darmkrebstest, der noch ziemlich in den Kinderschuhen steckt, von einigen Darmspezialisten abgewertet, und von der GKV nicht bezahlt wird.
http://www.wdr5.de/service/service_gesundheit/229488.phtml

Bildgebende Untersuchungen zur Früherkennung:
Ultraschall oder Sonografie
Bei der Ultraschalldiagnostik oder Sonografie werden Organe bildlich dargestellt, indem Ultraschall-Wellen von einem Schallgeber als kurze Impulse in den Körper gesendet, von Haut- und Gewebeschichten reflektiert und von dem Gerät zu einem am Monitor sichtbaren Bild verarbeitet werden.

Sigmoidoskopie oder Rektoskopie
Beide Untersuchungsmethoden werden eingesetzt, um ganz speziell den unteren Teil des Dickdarmes und den Enddarm zu untersuchen. Da etwa 60 % der Dickdarmtumoren in diesem unteren Bereich lokalisiert sind, werden die Rektoskopie und Sigmoidoskopie häufig vor der kompletten Darmspiegelung eingesetzt. Die Rektoskopie ist die beste und sicherste Methode, um den Enddarm zu untersuchen und sollte deshalb immer auch zusätzlich zur Koloskopie durchgeführt werden. Diese so genannten „kleinen Darmspiegelungen“ werden unter anderem bei Früherkennungsuntersuchungen durchgeführt.

Koloskopie (Darmspiegelung)
Eine Darmspiegelung ist heute nicht mehr mit Schmerzen verbunden, dem Patienten wird zuvor ein leichtes Schlaf- oder Narkosemittel verabreicht.

Bei einer Darmspiegelung kann mit einem Endoskop der gesamte Dickdarm genau angesehen und beurteilt werden. Dabei können Gewebeproben von bestimmten Bereichen der Schleimhaut entnommen werden.
Mit einem beweglichen Schlauch, durch dessen Optik der Arzt in den Darm sehen kann, wird diese Untersuchung durchgeführt. Ein solches Instrument wird Koloskop genannt.
Wucherungen der Schleimhaut, sogenannte Polypen können durch das Koloskop entfernt werden.

(das Informationsmaterial ist mit Bildern versehen):
http://www.gastrozentrum.ch/dt/frames.html?main=http://www.gastrozentrum.ch/dt/patinfo/methods/&bottom=/menu.html

Colon Kontrasteinlauf
Der Colon-Kontrasteinlauf dient der Darstellung des Dickdarmes. Er wird meistens als Doppelkontrastuntersuchung durchgeführt. Der Vorteil der Untersuchung besteht darin, dass die Beurteilung des gesamten Dickdarmes möglich ist und auch Darmbereiche eingesehen werden können, die für das Endoskop (Darmspiegelung) schwer zu passieren sind. Die Methode wird von vielen Patienten als weniger belastend im Vergleich zu einer Darmspiegelung beschrieben. Sollte jedoch bei der Untersuchung ein auffälliger Befund entdeckt werden, kann hiervon keine Gewebeprobe entnommen werden. In diesem Fall muss dann eine Darmspiegelung durchgeführt werden.
http://www.pflegewiki.de/wiki/Colon-Kontrasteinlauf

Computertomografie (CT) & MRT
Bei der Computertomographie (CT) entsteht das räumliche Bild durch einen mit Röntgenröhre und Detektorsystem ausgestattetem Ring, der in hoher Geschwindigkeit um den Patienten rotiert. Das macht die Untersuchung auch gefahrlos: Da der Arzt nicht mit einem Gerät in den Darm (Kolon) eindringt, sind Verletzungen der Schleimhaut, Blutungen oder eine Perforation (Durchbruch) der Darmwand ganz ausgeschlossen.
http://www.lifeline.de/special/darmkrebs/cda/page/frame/0,4691,29-12784,00.html

Wenn ein Krebsverdacht besteht, werden CT oder MRT häufig als Ergänzung zu anderen Diagnoseverfahren eingesetzt, um einerseits Lage und Ausbreitung des Tumors zu prüfen, andererseits mögliche Metastasen, also Krebsabsiedelungen, ausfindig zu machen. Beide Verfahren liefern damit dem Arzt wertvolle Hinweise, um die Schwere der Krankheit einzuschätzen und die Behandlung zu planen
http://www.hubert-burda-stiftung.org/de/frueherkennung-diagnose/untersuchungsmethoden/ct-mrt/

T= TUMOR, beschreibt die Größe und Ausdehnung, innerhalb und/oder außerhalb des Darmes

N=LYMPHKNOTEN (aus dem englischen = nodes) sind die angrenzenden Lymphknoten, evtl. von Tumorzellen befallen.

M=METASTASENsagt aus, ob weitere Krebszellen sich innerhalb oder auch auf andere Organe ausgebreitet haben.

Zahlen nach o.g. Buchstaben beschreiben die Ausbreitung und Stadien des Darmkrebses


T= TUMOR:

Tis = Sogenanntes Carcinoma in situ: Sehr frühe Form von Krebs. Krebszellen sind hier nur in den oberen Schichten der Darmschleimhaut zu finden.

T1 = Der Tumor beschränkt sich auf auf die Darmschleimhaut

T2 = Zusätzlich zur Schleimhaut ist auch die Muskulatur der Darmwand befallen

T3 = Der Tumor ist in alle Schichten der Darmwand eingewachsen

T4 = Der Tumor vom Darm sich in benachbartes Gewebe oder benachbarte Organe ausgebreitet.


N=LYMPHKNOTEN:

N0 = Die benachbarten Lymphknoten sind frei von Tumorzellen

N1 = Ein bis drei Lymphknoten in der Umgebung des Tumors sind von Krebszellen befallen

N2 = Vier oder mehr Lymphknoten der näheren Umgebung sind von Krebszellen befallen


M=METASTASEN:

M0 = Es sind keine Fernmetastasen vorhanden

M1 = Es sind Fernmetastasen in anderen Organen oder entfernten Lymphknoten vorhanden.


Weitere diagnostische Angaben:

L0 = keine Lymphgefässinfiltration

V0 = keine mikroskopische Veneninvasion


Zusätzliche Zahlenkombinationen:
Weiter Zahlenkombinationen bedeuten meistens eine Verschlüsselung der Klassifikation/Lokalisation an die Krankenkassen.

Krankheitsstadien: Ist die Zusammenfassung aller Diagnosen, welche histologische/pathologische Gewegsproben ergaben. Wobei heute die Bezeichnung nach Dukes sehr selten benutzt wird, sondern eine weltweite Standardbezeichnung.

Beispiele:

Siehe obige Erklärung von T, N & M

Stadium 0 = Tis (Carcinoma in situ)
Hier ist nur die obere Schicht der Darmschleimhaut betroffen.

Stadium I = T1, T2; N0, M0
Hier ist die Darmschleimhaut in weiteren Schichten betroffen; keine sind Lymhknoten befallen, und es haben sich keine Metastasen ausgebreitet.

Stadium II = T3, T4; N0, M0
Hier ist die Darmschleimhaut in weiteren Schichten, auch die Außenwand, betroffen; selten sind Lymhknoten befallen, und es haben sich keine Metastasen ausgebreitet.

Stadium III = T1-T4; N1-N2, M0
Hier ist die Darmschleimhaut in weiteren Schichten betroffen, auch die Außenwand; es sind Lymhknoten befallen, und es haben sich keine Metastasen ausgebreitet.

Stadium IV = T1-T4; N1-N2, M1
Hier ist der Darm in allen Schichten betroffen, auch die Außenwand; es sind Lymhknoten befallen, und es haben sich Metastasen ausgebreitet.

Malignitätsgrade:
G1 = Niedriger Grad Die Krebszellen besitzen noch das Aussehen der vorkommenden Darmwanddrüsenzellen.

G2 = Mittlerer Grad Die Tumorzellensind nicht mehr gut differenziert, was bedeutet, daß sie nicht mehr das Aussehen der vorkommenden Darmwanddrüsenzellen haben.

G3 = Hoher Grad Die Krebszellen haben ihr Aussehen im Vergleich zu anderen Zellen sehr stark verändert, sind schlecht differenziert.

G4 = Sehr hoher Grad Hier sind die Tumorzellen extrem verändert, und besitzen keinerlei Ähnlichkeit mehr mit den restlichen Schleimhautdrüsenzellen.

Ergebnisse nache der Operation:
R0 = Der Tumor wurde vollständig im Gesunden entfernt(R0-Resektion).

R1 = Es ist noch ein unter dem Mikroskop erkennbarer Resttumor vorhanden.

R2 = Der Tumor ist gut ohne Mikroskop gut sichtbar.

Weitere Kürzel zur Klassifikation des Tumors:
x = anstatt einer Zahl ( z.B. Nx/Mx ) bedeutet, daß noch weitere Untersuchungen zur Abklärung notwendig sind.

c = sind Ergebnisse ( z.B. cT1 ), welche durch Untersuchungen vor der Operation festgestellt werden.

p = bedeutet, das Gewebe wurde nach der Operation mikroskopisch untersucht ( z.B. pT1 ).

m = heißt, daß mehrere nicht zusammenhängende Tumore gefunden wurden ( z.B. T2(m) ).

r = hierbei handelt es sich um ein Rezidiv (eine wiederkehrende Erkrankung)

Familiärer Darmkrebs:

Ein weiterer Schwerpunkt im Hinblick auf das Kolonkarzinom sind die Gruppe der erblich bedingten Kolonkarzinome (HNPCC Syndrom).
Unsere Klinik ist Teil eines Förderungsprogrammes der deutschen Krebsstiftung, das in der Zusammenarbeit mit der LMU München und der TU München durchgeführt wird. Dabei werden im Falle einer positiven familiären Anamnese immunhistochemische und molekularbiologische Untersuchungen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Pathologie der Universität Regensburg durchgeführt. Für die Patienten besteht die Möglichkeit einer Sprechstunde. Neben Untersuchungen zum erblichen Kolonkarzinom werden auch Untersuchung zu dissimierten Tumorzellen im Knochenmark von unserer Klinik durchgeführt.
http://www.uniklinikum-regensburg.de...nome/index.php


Nachschlagewerke http://www.onkologie2006.de/exec/login/login.cgi?site=/start.htm&check=0 )

Analkarzinom (weiterklicken für mehr Informationen):
http://www.onkologie2006.de/exec/login/login.cgi?site=/tumoren/analkarzinom.htm&check=0

Kolorektale Karzinome (weiterklicken für mehr Informationen):
http://www.onkologie2006.de/exec/login/login.cgi?site=/tumoren/kolorektale_karzinome.htm&check=0

weiterer Link zum Nachlesen:
http://www.port-db.de/Rektum-_Ca.

Kolonkarzinom, Sigmakarzinom (weiterklicken für mehr Informationen):
http://www.onkologie2006.de/exec/log...ik.htm&check=0

Dünndarmkrebs:
http://www.surgicaloncology.de/content/tumore/duenndarm.html
http://www.meb.uni-bonn.de/cancernet/deutsch/201175.html
http://www.klinikum-mannheim.de/765.0.html

Ernährungsvorschläge bei Darmkrebs.
Dies sind nur allgemeine Anhaltspunkte, da jeder Darm sein eigenes „Leben“ hat.
http://www.krebsgesellschaft.de/ernaehrung_bei_krebs_dickdarm,4129.html

Geändert von gitti2002 (27.05.2015 um 22:18 Uhr) Grund: Links erneuert
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 24.01.2007, 05:20
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.456
Standard Calcium Offers Prolonged Protection From Colorectal Adenomas

Calcium Offers Prolonged Protection From Colorectal Adenomas

Calcium supplements decrease the risk of colorectal adenomas 5 years after treatment ends, according to study results published in the January 17 JNCI.
Dr. John A. Baron of Dartmouth Medical School and colleagues followed participants of the Calcium Polyp Prevention Study, a double-blind, placebo-controlled, randomized trial of calcium supplements for subjects with a previous colorectal adenoma from 1988 to 1992. Researchers sent participants annual follow-up questionnaires that addressed medical events, including colonoscopies, as well as use of medication, vitamins, and dietary supplements. They obtained posttreatment information from 1999 to 2003 for 822 of the original 930 subjects.

Quelle: http://www.cancer.gov/ncicancerbulletin/NCI_Cancer_Bulletin_012307/page4#d
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 04.06.2007, 14:53
Benutzerbild von Jimbo
Jimbo Jimbo ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 01.03.2007
Ort: Rheinland
Beiträge: 339
Standard AW: Informationen zu Darmkrebs - aus USA ect.

Hallo,

zur Zeit läuft in USA der Jahreskongress der American Soc. of Clinical Oncology. Auf der Website http://www.asco.org/portal/site/ASCO gibt es dazu Informationen, sicherlich auch wieder zu Vorträgen und Studien.

Speziell zum Thema Krebs der Verdauuungsorgane, und damit auch für den Darmkrebs, sind bereits Präsentationen (in Englisch) aus dem diesjährigen Gastrointestinal Cancers Symposium online unter

http://gicancers.asco.org/portal/sit...extfmt=default zu finden.


Jimbo
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 08.07.2007, 06:25
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.456
Standard Zertifizierte Darmzentren

Zertifizierte Darmzentren


Hier finden Sie die bereits von der Deutschen Krebsgesellschaft anerkannte Darmzentren.
Die Zentren erfüllen die Fachlichen Anforderungen an Darmzentren und verfügen über ein anerkanntes Qualitätsmanagementsystem.
Die Einhaltung der Fachlichen Anforderungen wird jährlich durch das unabhängige Zertifizierungsinstitut OnkoZert überwacht.


Quelle:
http://www.krebsgesellschaft.de/index.php?seite=wub_zertifizierte_darmzentren
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 11.07.2007, 05:23
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.456
Standard Genetischer Marker für Kolonkarzinom identifiziert

Genetischer Marker für Kolonkarzinom identifiziert


Genetic Markers of Colorectal Cancer Risk Identified

Three separate genome-wide association studies published online July 8 in
Nature Genetics have identified a locus on chromosome 8 (8q24) in which several single nucleotide polymorphisms (SNPs) - changes in a single nucleotide of DNA - confer significantly increased risk of colorectal cancer (CRC). This locus has been implicated in previously published research as playing a role in prostate cancer risk.



Quelle: http://www.cancer.gov/ncicancerbulletin/NCI_Cancer_Bulletin_071007/page4
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 27.08.2007, 07:41
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.456
Standard PET Untersuchung bei Kolorektalen Karzinomen

PET Untersuchung bei Kolorektalen Karzinomen

Diagnostik
Standardverfahren zur Detektion eines Kolon-Karzinoms ist die Koloskopie. Die obligate bildgebende Diagnostik im präoperativen Staging dient primär zur Abklärung einer Leber- und Lungenmetastasierung, meist durch eine Oberbauchsonographie- und einer konventionellen Thoraxübersichtsaufnahme. Die Endosonographie liefert im Rektum hochspezifische Informationen über die lokale Tumorausdehnung und Infiltrationstiefe (Becker, 2002). Beim sonographischen Nachweis suspekter Leberherde ist eine weiterführende Diagnostik mittels kontrastmittelverstärktem Spiral-CT (Fishman, 2000) oder MRT erforderlich (Becker, 2002). Die Spiral-CT des Thorax ist bei Verdacht auf Lungenmetastasen angezeigt und bei Nachweis sonstiger potentiell in kurativer Intention resezierbarer Fernmetastasen sinnvoll (Collie,1994 ). Selbst bei hochauflösender Bildgebung durch CT oder MRT kann im Frühstadium bei Z.n. operiertem Kolon-/ Rektum-Karzinom bei V.a. Lokalrezidiv in der Regel nicht zuverlässig zwischen Narbe und Rezidiv unterschieden werden (Balzer 2003). Aufgrund des biochemischen Detektionsprinzips kann FDG PET stoffwechselaktives Tumorgewebe zuverlässig von stoffwechselinaktivem Narbengewebe unterscheiden.



Quelle: http://www.uni-ulm.de/klinik/radklinik/rad3/fachinformation/PETOnkologie/p_kolorektal.htm
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #7  
Alt 12.12.2007, 06:28
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.456
Standard AW: Informationen zu Darmkrebs

Bessere Prognose bei Lebermetastasen


Patienten mit Darmkrebs und Lebermetastasen profitieren von Op, Chemotherapie und Radiofrequenzablation


Lebermetastasen bei kolorektalen Karzinomen bedeuten heute nicht mehr unausweichlich das Todesurteil. Dreidimensionale Leberbilder erlauben eine bessere Operationsplanung. Und Techniken wie die Radiofrequenzablation können auch bei Patienten genutzt werden, die nicht operabel sind. Außerdem kann mit Medikamenten manche Metastase auf eine operable Größe geschrumpft werden. Für Patienten bedeutet das oft eine Lebensverlängerung, zum Teil sogar Heilung.



Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/?sid=454682
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #8  
Alt 19.01.2008, 04:52
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.456
Standard Tegafur Uracil zeigt auch bei älteren Patienten gute Wirksamkeit

17.01.2008


mCRC: Tegafur Uracil zeigt auch bei älteren Patienten gute Wirksamkeit und Verträglichkeit

Das orale Fluoropyrimidin UFT ist in Kombination mit Calciumfolinat auch in der Therapie von älteren Patienten (≥75 Jahre) mit kolorektalem Karzinom wirksam. Darüber hinaus wird UFT in dieser Patientenpopulation gut vertragen, vor allem im Vergleich mit anderen Fluoropyrimidinregimen. Das belegen die Ergebnisse einer Phase-II-Studie, die kürzlich im Journal of Clinical Oncology veröffentlicht wurde. (1)

In die multizentrische Studie der Eastern Cooperative Oncology Group wurden 55 nicht vorbehandelte Patienten über 75 Jahre mit metastasiertem kolorektalem Karzinom eingeschlossen. Die Patienten erhielten UFT 300 mg/m² pro Tag in drei separaten Dosen alle 8 Stunden in Kombination mit je 30 mg Calciumfolinat für 28 Tage, gefolgt von einer 7-tägigen Pause. Dieser Zyklus wurde alle 35 Tage bis zur Progression wiederholt. Primärer Endpunkt war das Ansprechen. Zusätzlich wurden das mediane Gesamtüberleben, das mediane progressionsfreie Überleben und die Verträglichkeit der Kombinationstherapie untersucht.


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2287
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #9  
Alt 06.02.2008, 05:16
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.456
Standard Colon Cancer Linked to microRNA Gene

Clinical Outcomes in Colon Cancer Linked to microRNA Gene


Colon tumors that produced high expression levels of a microRNA gene called miR-21 were associated with poor survival and therapeutic outcome in two patient populations, one in the U.S. and the other in China, according to a study in the January 30 Journal of the American Medical Association


Like other microRNA genes, produces short strands of RNA that control multiple genes, including some involved in cancer. The findings support a growing view that this gene, which shows increased activity in more than a dozen major cancers, may be a useful biological marker and therapeutic target.

Quelle: http://www.cancer.gov/ncicancerbulletin/NCI_Cancer_Bulletin_020508/page3#b
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #10  
Alt 28.02.2008, 05:59
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.456
Standard Übersicht DKG-zertifizierte Darmzentren

Übersicht DKG-zertifizierte Darmzentren


Quelle:

http://www.krebsgesellschaft.de/app/onkoscout/adrs/viewlist/new/3/



Momentan konzentrieren sich sehr viele Kliniken auf bestimmte Krebszentren-Zertifizierungen. Die Liste – rote Punkte auf der Landkarte - neu hinzukommender Zentren werden hier veröffentlicht, sobald die Klinik die Zertifizierung (Prozeß von einigen Monaten) erhält.

Quelle: http://www.onkozert.de/
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #11  
Alt 13.03.2008, 17:54
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.456
Standard Ärztliche Zweitmeinung bei Darmkrebs

Ärzte Zeitung, 13.03.2008

Ärztliche Zweitmeinung bei Darmkrebs


MÜNCHEN (Rö). Eine neues Online-Pilotprojekt der Felix Burda Stiftung wird es Darmkrebspatienten ermöglichen, schnell und einfach zu einer qualifizierten Zweitmeinung zu kommen.


Über die Plattform im Internet www.darmkrebs.de der Felix Burda Stiftung sollen Darmkrebspatienten in Zukunft die Möglichkeit erhalten, sich eine ärztliche Zweitmeinung zu ihrer Behandlung einzuholen.


Hierzu werden bundesweit große Kliniken und zertifizierte Darmzentren (siehe hier: http://www.krebs-kompass.org/forum/s...ht=Darmzentren Beitrag#8 )eingebunden.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/onkologie/?sid=486836
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #12  
Alt 13.03.2008, 17:56
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.456
Standard AW: Informationen zu Darmkrebs

High-Tech vereinfacht Abschätzung der Prognose bei Kolonkarzinom
Genetischer Tumorabdruck entwickelt / Ergänzung zu pathologischen Markern

BERLIN (gvg). Nach dem bereits von der US-Behörde FDA zugelassenen Test MammaPrint® zur Bestimmung der Genaktivität bei Brustkrebs gibt es bald einen ähnlichen Test für Patienten mit Kolonkarzinom. Derzeit wird ein solcher Gentest zur Prognoseabschätzung bei Patienten mit Kolon-Ca entwickelt. Erste Studiendaten sind viel versprechend.


Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/kolorektales-karzinom/?sid=483743[/font]
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #13  
Alt 25.03.2008, 12:46
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.456
Standard Nachsorge bei Darmkrebs rettet Leben

Ärzte Zeitung, 22.03.2008

Nachsorge bei Darmkrebs rettet Leben


Konsequente und engmaschige Nachsorge-Untersuchungen unabdingbar / Rezidivrisiko im Frühstadium gering

NEU-ISENBURG (ner). Die Nachsorge nach überstandenem kolorektalen Karzinom ist mindestens ebenso wichtig wie die Vorsorge und Früherkennung. Denn selbst wenn es zu einem Rezidiv kommt, ist das Hauptziel - die frühzeitige Diagnose vorausgesetzt - eine kurative Behandlung, zumindest aber die Lebensverlängerung.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/kolorektales-karzinom



Folgende Nachsorge-Untersuchungen werden empfohlen:
  • die symptomorientierte Anamnese und körperliche Untersuchung alle sechs Monate;
  • die Bestimmung des Tumormarkers CEA (karzinoembryonales Antigen) alle sechs Monate, in der Regel allerdings nur dann, wenn primär erhöhte CEA-Spiegel gemessen worden waren - bei einem Drittel der Darmkrebspatienten ist das nicht der Fall;
  • die Abdomen-Sonografie alle sechs Monate, besonders um Lebermetastasen zu entdecken. Ist die rektale Endosonografie verfügbar und sind Erfahrung vorhanden, kann das eine sinnvolle Ergänzung zur Detektion von Lokalrezidiven sein;
  • eine komplette Koloskopie innerhalb von sechs Monaten postoperativ sowie nach drei Jahren, später alle fünf Jahre;
  • regelmäßige Sigmoidoskopien sind nur dann sinnvoll, wenn bei fortgeschrittenen Rektumkarzinomen (Stadium II, III) keine neoadjuvante oder adjuvante Radio- oder Chemotherapie verabreicht worden ist. Alternativ können Lokalrezidive und Anastomosenveränderungen auch mit dem starren Rektoskop erkannt werden.
Keinen gesicherten Stellenwert haben oder wenig sinnvoll sind folgende Maßnahmen:
  • routinemäßige Laborwert-Kontrollen, etwa Leberenzymbestimmungen (außerhalb von Studien nicht sinnvoll);
  • Untersuchungen auf okkultes Blut im Stuhl (zur Nachsorge ungeeignet);
  • routinemäßige Computertomografien zur Detektion von Lokalrezidiven sowie von Leber- und Lungenmetastasen (außerhalb von Studien nicht gerechtfertigt);
  • Rö-Thorax, Kolonkontrasteinlauf, virtuelle Kolonografie, Positronen- Emissions-Tomografie (PET) (ihr Nutzen ist nicht gesichert).
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #14  
Alt 26.04.2008, 04:19
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.456
Standard Neuer Test auf Genaktivität

25.04.2008

Neuer Test auf Genaktivität unterstützt Therapieplanung bei Darmkrebs

Eine eindeutige Empfehlung zu adjuvanten Therapiemaßnahmen nach operativer Entfernung des Tumors gibt es für diese Patientengruppe allerdings nicht. Auch die Leitlinien der American Society of Clinical Oncology (ASCO) sprechen keine eindeutige Empfehlung aus. Um eine fundierte Therapieentscheidung treffen zu können, ist eine zuverlässige Klassifizierung der Patienten in Hoch- und Niedrigrisikogruppen entscheidend. Gegenwärtig lassen klinische Faktoren, wie der Malignitätsgrad des Tumors oder die Anzahl der untersuchten Lymphknoten, eine nur sehr ungenaue Prognose zu.

Das von Agendia identifizierte Genprofil, aus dem ein neues Testverfahren namens ColoPrint entwickelt wird, verspricht die genaue Bestimmung des Rückfallrisikos bei Darmkrebspatienten, indem die Genaktivität der individuellen Tumorgewebsprobe gemessen wird. Eine eindeutige Einteilung des Risikos in hoch oder niedrig würde dem Arzt eine fundierte Grundlage für seine Therapieentscheidung bieten. Nach weiteren erfolgreichen Validierungen plant Agendia ColoPrint innerhalb dieses Jahres einzuführen. Ein Vortrag von Dr. Iris Simon, Agendia, über die neuesten Daten zu diesem Test wurde nun vom Preiskomitee des 28. Deutschen Krebskongresses in Berlin ausgezeichnet.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2490
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
  #15  
Alt 20.05.2008, 06:05
Benutzerbild von Jutta
Jutta Jutta ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2003
Ort: Im Süden
Beiträge: 3.456
Standard Prädiktiver Marker für die Darmkrebstherapie entdeckt

Ärzte Zeitung, 19.05.2008



Prädiktiver Marker für die Darmkrebstherapie entdeckt

Mutiertes K-Ras-Gen deutet auf verringerte Wirksamkeit

BERLIN (stü). Für die Therapie beim metastasierten kolorektalen Karzinom mit dem EGFR-Antikörper Cetuximab wurde ein prädiktiver Biomarker gefunden: das K-Ras-Gen. Mit dem Marker könnte sich vorhersagen lassen, wer von dem Antikörper profitiert.


Das K-Ras-Gen kann durch eine Mutation in eine krebserzeugende Form verwandelt werden. "Diese mutierte Form lässt sich bei 30 bis 40 Prozent der Patienten mit kolorektalem Karzinom nachweisen," erläuterte Professor Thomas Seufferlein aus Ulm beim Deutschen Krebskongress, der auf einer Veranstaltung Ergebnisse von drei Studien vorstellte, denen zufolge Patienten mit K-Ras-Wildtyp stärker von einer Therapie mit Cetuximab profitieren als Patienten mit mutiertem Gen.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/kolorektales-karzinom/default.aspx?sid=485151
__________________
Jutta
_________________________________________




Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 10:32 Uhr.


Für die Inhalte der einzelnen Beiträge ist der jeweilige Autor verantwortlich. Mit allgemeinen Fragen, Ergänzungen oder Kommentaren wenden Sie sich bitte an Marcus Oehlrich, bei technischen Kommentaren an den Webmaster. Diese Informationen wurden sorgfältig ausgewählt und werden regelmäßig überarbeitet. Dennoch kann die Richtigkeit der Inhalte keine Gewähr übernommen werden. Insbesondere für Links (Verweise) auf andere Informationsangebote kann keine Haftung übernommen werden. Mit der Nutzung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, vBulletin Solutions, Inc.
Gehostet bei der 1&1 Internet AG
Copyright © 1997-2014 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.
Impressum: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. · Eisenacher Str. 8 · 64560 Riedstadt / Postanschrift: Postfach 130435 · 64243 Darmstadt / Vertretungsberechtigter Vorstand: Marcus Oehlrich / Datenschutzerklärung
Spendenkonto: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. Spendenkonto Nr. 17252500 · Volksbank Darmstadt-Südhessen eG · BLZ 508 900 00 · IBAN DE23 5089 0000 0017 2525 00 · BIC: GENODEF1VBD