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  #1  
Alt 01.11.2013, 16:11
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Tündel Tündel ist offline
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Daumen hoch Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo,
ich bin 46, neu hier und möchte euch meine Geschichte erzählen und außerdem hab ich ein paar Fragen: Ich hoffe nur, dass ich hier richtig bin und niemanden mit meinem Geschreibsel nerve...
Vor einigen Jahren hatte ich ein Burn Out, nachdem ich mit meiner Belastung im Beruf und einer chronischen Krankheit meines Mannes nicht mehr klar kam. Vor fast 2 Jahren starb er nach langem Leiden an einer Kardiomyopathie.
Aber nun zur Sache: Im Juni hatte ich eine Harnwegsinfektion, die nicht ausheilen wollte, ein Antibiotikum jagte das nächste, immer wieder ein neuer Keim, 5x das Ganze – toll. Und dann schwoll mein Bauch plötzlich an wie bei einer Schwangeren im 10. Monat, ich kriegte keine Luft mehr, rannte von Arzt zu Arzt und zurück – eine ellenlange Liste von Diagnosen, nie die richtige!
Bis dann am 21.10. nichts mehr ging – 3 Schritte & atemlos bis zum Umfallen. Mein Freund konnte es nicht mehr mit ansehen, packte mich zusammen und karrte mich trotz heftiger Gegenwehr ins Krankenhaus.
Dort in der Notaufnahme ging man zunächst von Darmbeschwerden aus. Nach einem Lungenröntgen wurden sie immer hektischer: Die linke Lunge war voll. Punktion, blutiger Erguss.1,5l Blut! CT und dann eine Ärztin: „Sie haben eine Lungenembolie, einen 2cm dicken Nierenstein im linken Harnleiter und Sie werden es ja schon geahnt haben, sonst wären Sie ja eher (?????) gekommen, einen Tumor (7 x 9 cm) im kleinen Becken!“ Na toll, als ob ne Embolie oder der Nierenstein nicht gereicht hätten.
Aufnahme in die Onkologie. Am nächsten Tag stand der OA vor mir: Der Tumor sei inoperabel, nicht heil- aber behandelbar und mir blieben noch ein paar Monate! Ganz super. Ab in ein tiefes Loch. Am nächsten Morgen um 5.00 erwachte mein Kampfgeist. Der "Messi" muss weg und meinen 50. Feiere ich gaaaaanz groß. Um 8.00 ließ ich mich zum Professor verlegen.
Dann einige gute Nachrichten: Der Lungenerguss (insges. fast 5l in 4 Tagen) sei ohne maligne Zellen, eine Koloskopie ohne Befund und es gäbe keine Fernmetastasen.
Aber es gäbe knotige Verdickungen am Bauchfell. Und maligne Zellen im Bauchwasser! Man wolle operieren und nachschauen, aber die Bauchfellteile könne man hier nicht operieren, sagte eine junge Assistenzärztin.
Mir wurde immer unwohler, obwohl zumindest der Onkologieprof einen sehr guten Eindruck machte. Warum sollte ich mir den Bauch von oben nach unten aufschneiden lassen, nur um mal eben nachzugucken, ein bisschen rauszukratzen und dann festzustellen, dass der Rest nicht geht? Schließlich hängen die Überlebenschancen von der Sauberkeit der OP ab und damit meine ich nicht das Putzen des Op-Saales!
Die Gynäkologen hatten sich nicht blicken lassen, nur zu einer kurzen Untersuchung schickte man mich. Der „nette“ Mensch machte sich dann über meine „Isolierschicht“ lustig, er sähe ja nur Bauch! Gut, dass ich zumindest da ein dickes Fell habe!
Als mich der Onkoprof mich am 29.10. für die Woche vor der „Nachguck-OP“ nach Hause schickte, habe ich lange hin und her überlegt und dann einen Termin in B. (Prof. S.) gemacht. Das hatten mir viele Kolleginnen (auch Betroffene) empfohlen! Das ging nun rasend schnell, am Montag, 4.11.13 soll ich mich vorstellen. Ich hoffe nur, dass die mich nach 700km Anfahrt nicht unverrichteter Dinge wieder heimschicken.
Meine Frage: Können die mich trotz der Embolie überhaupt operieren, v.a. wenn es sehr lange dauert?
Hier bei uns hatten sie keine Bedenken, aber es sollte ja angeblich auch nur zum Nachgucken sein!
Gibt es Konsequenzen, wenn ich die OP bei uns einfach absage? Nicht dass ich die mal bei was anderem oder zur Chemo brauch und die sagen dann: „Nee, Sie nicht!“

Verflucht, warum kann dieser “Messi“ in meinem Bauch nicht einfach so verschwinden?

Tündel

Geändert von gitti2002 (01.01.2015 um 21:05 Uhr) Grund: NB
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  #2  
Alt 01.11.2013, 17:01
ulrikes ulrikes ist offline
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Erstmal ein "Hallo" auch wenn der Anlass ein trauriger ist, dass wir dich hier in der Runde begrüßen dürfen.
Zu deinen Befürchtungen wegen der Zweitmeinung: Die steht dir zu und ein Arzt, der deswegen "dicht" macht, wäre für mich kein kompetenter Partner mehr. Du hast eine (momentan noch) lebensbedrohliche Erkrankung und brauchst die beste Hilfe, die du bekommen kannst. Ob eine OP wegen der Embolie momentan möglich ist, kann ich dir nicht beantworten. Ich hatte "nur" 4l Wasser in der rechten Lunge und einen inoperablen Tumor. Die Diagnose lautete ca. noch ein halbes Jahr...grins... das war vor ziemlich genau 3 Jahren und aktuell bin ich krebstechnisch "sauber". Insbesondere dank hervorragender Operateure und einer guten Nachsorge. Also lass dich da nicht beirren, jeder vernünftige Arzt weiß das eine gute OP lebenswichtig ist und Chemo-Therapie kann frau in vielen Krankenhäusern oder onkologischen Praxen machen lassen.
Ich drück Dir die Daumen und frag hier ruhig soviel du möchtest. Hier gibt es immer ein offenes Ohr
Ulrike
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  #3  
Alt 01.11.2013, 18:21
berliner-engelchen berliner-engelchen ist offline
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

LIebe Tündel,

auch ich möchte dich herzlich willkommen heißen hier bei uns.
Du bist hier gut aufgehoben. Wir werden versuchen, dir bestmöglich beizustehen.

Trotz Deiner wirklich heftigen Geschichte hast du Dir deinen schwarzen Humor bewahrt das ist super. Und du hast genau die richtige Entscheidung getroffen in meinen Augen und den Weg ins Kompetenzzentrum angetreten.
Wie Du richtig erkannt hast, hängt von der Erst-Op ganz ganz entscheidend ab, wie die Aussichten sind, das Biest in Deinem Bauch loszuwerden. Und zwar auf immer!
Also ist die Adresse Prof. S. eine sehr gute Adresse, auch wenn der Klinikbetrieb dort halt gross und unpersönlich ist und die Pflege dort sehr zu wünschen übrig läßt.
Aber als Operateure sind sie sehr sehr gut.
Ich würde an Deinem Plan festhalten, dorthin zu fahren. Das ist eine gute Entscheidung. Ich denke auch, dass Du operabel bist, so wie Du es geschildert hast.

auf jeden Fall wirst Du dort eine sehr kompetente Meinung bekommen, wie es am besten weitergeht.
Auch wenn du absagen solltest, wirst Du dadurch keine Nachteile später haben. Allerdings würde ich mich an Deiner Stelle nirgendwo anders operieren lassen. (ich bin selbst dort operiert worden, schon zweimal eine Total-OP).

Eine aussage, erstmal aufzumachen und nachzusehen, was und wie operabel ist, ist nicht so kompetent. Nach einer nicht optimalen Erst-OP hast Du NIE WIEDER die gleiche Chance auf Heilung, auch wenn es nur ein Aufmachen war. (lies mal bei Sunnycat nach, - ihr ist das leider so passiert).
also lass direkt Spezialisten ran. Eine Alternative wäre noch Prof. d. B. aus Essen.

Es ist wirklich immens, was Du in so kurzer Zeit verkraften musstest.


Aber ich halte eine Aussage wie Der Tumor sei inoperabel, nicht heil- aber behandelbar und mir blieben noch ein paar Monate!
schlichtweg für falsch und unbedacht. ich kann mir das bei einem Eierstockkrebs nicht vorstellen. Zumal eine Chemo-Therapie immer möglich ist. Und keiner kann wissen, was das dann bringt. Ich habe da schon ganz extreme Geschichte von richtig grossen Tumoren mitbekommen, die unter Chemo extrem geschrumpft bis sogar weggegangen sind.
Versteh mich nicht falsch, ich bin die letzte, die Aussicht auf Wunderheilung verspricht. Aber eigentlich gbit es gerade am Anfang der Krankheit IMMER Behnaldungsoptionen.
Und von Monaten zu sprechen ist grob Fahrlässig!! Mir ist das selbst auch passiert - der Arzt prognostizierte zuerst 1-2 Jahre, dann maximal 3 Jahre.
Jetzt bin ich über 3 1/2 Jahre nach ERstdiagnose. uNd das bei relativ sehr guter Lebensqualität. Zumindest führe ich ein recht normales turbulentes Leben mit 2 Klinenen Kindern, Hausbau und und und viel Trubel.

Ich würde Dir unbedingt raten, am Montag in die Hauptstadt zu reisen. Wenn Du Hilfe brauchst, melde dich, ich kann Dir gerne behilflich sein, da ich ganz in der Nähe wohne ....


also nochmal: herzlich willkommen und viel Kraft für Deinen Kampft
LG
Birgit
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  #4  
Alt 01.11.2013, 22:57
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Tündel Tündel ist offline
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo,
erstmal ein riesiges Daaaanke für eure netten Worte.
Im Moment schwanke ich zwischen Hoffnung und totaler Panik. Der blöden Frage: IIIICH KREBS? kann nicht sein! Und: Du wirst bald sterben!
Und das alles ohne irgendwelche Anzeichen bis zu diesem Blähbauch: gute "Isolationsschicht" und ein bisschen erhöhter Blutdruck war alles, keine Darmprobleme, Regelblutungen nach denen man die Uhr hätte stellen können, gute Blutwerte, Krebsvorsorge mit Ultraschall... Und dann das!
Und alles nach fast 20 Jahren Krankheit meines Mannes, der am Anfang noch recht gut lebte (ca 12 Jahre), mit dem es dann aber rapide bergab ging. Von Wesensveränderung aufgrund von Nierenversagen und Medis bis hin zu einem echt elenden Tod auf der ITS. SO will ich nicht sterben. Ich will jetzt überhaupt nicht sterben, jetzt nicht und auch nicht in 3 oder 5 jahren, dafür bin ich zu jung und fühle mich viel zu fit.
Aber das wird sich sicher ändern - spätestens mit der OP und der Chemo, allerspätestens wenn der Messi es nicht lassen kann, seinen Müll weiter in meinem Körper zu verteilen.
(Entschuldigt die Ausdrucksweise, aber es macht es mir leichter an dieses Dings zu denken).
Meine Angst wird mit jeder Minute größer - Halleluja-Pillen mag ich nicht unbedingt einwerfen, man braucht ja schließlich sein bisschen Verstand noch, um das Ärzte-Latein zu verstehen.
Noch kann ich einen recht schwarzen Humor bewahren, ich will ja nicht zulassen, dass einer sieht, wie es in mir aussieht, das war schon immer so und hat mich auch ins Burn Out getrieben.
Wie soll es jetzt weitergehen?
Wann schmeißt einen die Privatkasse eigentlich raus (Haben sie bei meinem Mann gemacht!)? Oder geht das nicht, wenn man im Staatsdienst ist?
Wann werden die mich zwangspensionieren (hatten sie schon beim Burn out angedroht)? Wie geht es dann finanziell weiter?
Auch noch Existenzprobleme" Sch....
Ich hoffe nur, dass es eine Chance gibt!
WEG MIT DEM MESSI!
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  #5  
Alt 02.11.2013, 07:41
Sandra43 Sandra43 ist offline
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo,

auch ich möchte Dich hier erst mal herzlich willkommen heißen.
Und auch ich möchte Dir sagen:
Nimm die Möglichkeit der Zweitmeinung wahr in B, wo Du ja schon einen Termin hast oder in E. falls Dir B doch zu weit ist (weiß ja nicht auswelcher Gegend Du kommst.
Mir ist bei meinem Rezidiv (dass bei mir leider jetzt im August/September) festgestellt wurde sogar von dem KH in dem ich wegen der Lymphknotenentfernung war empfohlen worden mir eine Zweitmeinung einzuholen. (Wenn möglich –was leider nicht so war- hätte ich mich auch in E. operieren lassen)
Dr. S. und Dr. d. B. sind zwei der Koryphäen für EK und es geht um Dein Leben, da dürfte nun wirklich kein Arzt/KH „verschnupft“ sein, wenn Du Dir dort eine Zweitmeinung einholst.
Und wenn schon: Es geht ja um DEIN Leben.

Mir hat bis jetzt noch kein Arzt eine Restlebenserwartung in Form von Jahren/Monaten um die Ohren gehauen. Mehr so verklausuliert „Sie haben noch einige Jahre vor sich“ und „Wir haben noch viele Behandlungsoptionen“ aber natürlich gibt es auch immer wieder Tage (oder vor allem Nächte) in denen die Angst sehr groß ist. Schwarzer Humor ist bei mir oft ein gute Mittel dagegen, versuche ihn Dir also zu bewahren….

Tja, Deine Gedanken dazu, wie es weitergehen soll,
was mit der KK ist (wusste gar nicht, dass es möglich ist das Private Kassen eine Patienten rauswerfen können, wenn nicht irgendwas wie keine Beiträge zahlen passiert),
was mit Deinem Arbeitsplatz ist..
Da könntest Du einen CLub der "Wie-Soll-es-blos-weitergehen-Grübler" gründen und hättest hier bestimmt zahlreiche Mitglieder, mache mir ja auch oft Gedanken..

ABER erst mal ist das unwichtig!!!
Priorität 1 ist jetzt, wie es mit Deiner Behandlung voran geht und das heißt vor allem:
Wirst Du operiert?
Wo wirst Du operiert?
Von Wem wirst Du operiert?
(Eventuell könntest Du Dir ja noch vorsorglich einen guten Anwalt für Arbeitsrecht besorgen, der dann direkt für Dich reagieren kann, wenn Dir aus der Richtung AG Ungemach droht).

Ich wünsche Dir, trotz allem (!!!) ein schönes, hoffentlich Angstfreies Wochenende
In diesem Sinne: Zeigs dem Messi
Sandra
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  #6  
Alt 02.11.2013, 08:55
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Tündel Tündel ist offline
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo Sandra,
Danke für deine aufmunternden Worte, tut mir Leid mit deinem Rezidiv, aber ich hoffe, bete, glaube, dass du das auch noch wuppst!

B. oder E., das nimmt sich gar nix aus der hintersten Ecke Bayerns. Es sind hierhin wie dahin 700km, aber ich bin in B. geboren und aufgewachsen und ein paar - wenn auch sehr müde - Kontakte gibt es schon noch. Und ich komme nicht in eine völlig fremde Stadt!
Dass es in B. manchmal etwas chaotisch ist, hab ich schon von meinem Gyn gehört, der seeeeehr gute Kontakte nach B. und den dortigen Leutchen hat und die Termine etc. in Rekordzeit gemanagt hat. Aber solange die wissen, was sie tun, kann ein bisschen Chaos nicht schaden.

"Ordnung ist für Spießer, das Genie beherrscht sein Chaos!"

Die Ängste kann einem - glaube ich - keiner nehmen. Auch die Zukunftsängste nicht.
Mein Arbeitgeber ist der F.B., mit der Arge gibt es da also keine Problemchen. Aber man muss alle Nase lang zu einem gewissen Doc, der die Macht hat, einen in die Versenkung zu schicken. Man muss halt immer betonen, dass man unbedingt arbeiten will, weil...

Wir fahren morgen nach B. und ich hoffe nur, dass die mich auch trotz meiner gerade überstandenen Lungenembolie operieren können. Ich hab gehört, das Prof. S. eigentlich alles operieren kann, was EK betrifft. Nun denn: vorsichtiger Optimismus.

DER MESSI MUSS WEG!!!!!
Hauptsache, sie schicken mich nicht wieder unverrichteter Dinge heim!!!!!
Hat da jemand Erfahrung?

Servus & Danke für eure Antworten!
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  #7  
Alt 03.11.2013, 08:50
berliner-engelchen berliner-engelchen ist offline
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Liebe Tündel,

für Deine heutige Reise nach Berlin wünsche ich Dir alles alles Gute.

So wie ich es sehe, finde ich, dasss Du genau die richtige Entscheidung getroffen hast. Eine bewundernswerte Stärke in dieser Deiner so schwierigen Situation.
Keinesfalls werden Sie ddich unverrichteter Dinge wieder nach Hause schicken.
Ich habe dort ja schon einige Zeit auf der station mehrfach verbracht und dort viel mitbekommen. Die Frauen dort kommen von überall her (bis aus Russland, Amerika und Arabische Staaten) und ich habe nie das Gefühl gehabt, dass irgendeiner nicht geholfen wurde. - obwochl deren Zustand zum Teil noch viel viel schlimmer war.

Du musst halt leider manchmal etwas nachdrücklich um Dinge bitten, die die Pflege betreffen. Aber auch da hilft: einfach den Mund aufmachen und darauf bestehen. Z.B. falls Du angeschwollene Beine / Lymhödem bekommen solltest, muss man NACHDRÜCKlich auf Behandlung bestehen. Das wurde bei mir viel zu spät begonnen. - reine Kostengründe, vermute ich mal.
Aber wie ich heraushöre, bist du ja auch nicht alleine. Das ist shcon mal die hlabe Miete.

So, nun nochmals:
eine gute Reise, und eeine erfolgreiche Woche, die Du hoffentlich gut überstehen wirst. Behanldungserfolge, Zukunftsoptionen und bestmögliche Operation, von der Du dich bald und schnell erholen mögest!!!

Alles Liebe, meine Daumen sind gedrückt
birgit

und dem Messi ordentlich - auf dass er für immer verschwinden möge !!!!!!!!!!!!!!!!
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  #8  
Alt 03.11.2013, 12:58
margit b. margit b. ist offline
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo Tündel,

bin zur Zeit auf Kur und hab erst heute deinen Beitrag gelesen. Ist schon eine Frechheit, wie manche Ärzte mit Patienten umgehen.

Ich bekam meine Diagnose im Mai 2oo3, damals war ich 44 Jahre alt. Bei Diagnose hatte ich mehrere tiefe Bein- und Beckenvenenthrombosen und eine großflächige Lungenembolie. Wegen der Thrombosen absolute Bettruhe, ob OP möglich war nicht klar. Trotzdem konnte ich dann doch tumorfrei operiert werden, meine Doc´s waren aber nicht sehr optimistisch. Ich sollte die rezidivfreie Zeit sinnvoll nutzen und alles tun, was mir Spass macht.

Was soll ich sagen? Laut Statistik dürfte ich nicht mehr leben, meine Doc´s hätten es nie für möglich erachtet, dass ich nach 1o Jahren immer noch munter und ohne Rezidiv bin! Ich genieße weíterhin mein Leben bin dem Schicksal sehr dankbar.

Letztendlich kann dir keine noch so guter Arzt sagen, auf welcher Seite der Statistik du stehst. Ich hab auch Frauen kennengelernt, die eine weitaus bessere Ausgangssituation hatten wie ich und es nicht geschafft haben.

Du bist in B. sicher in besten Händen!

Ganz liebe Grüße und alles Gute

Margit
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  #9  
Alt 03.11.2013, 19:47
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Tündel Tündel ist offline
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo,
erstmal danke euch allen für eure aufmunternden Worte und Gedanken.

Ich habe immer den Tod meines Mannes auf der ITS vor Augen, der elendig zugrunde ging.

Trotzdem hoffe und bete ich, dass morgen alles gutgeht und es einen Weg in eine Zukunft gibt.

Ich habe eine Sch...-Angst, dass es wirklich keine Möglichkeit gibt, mich zu behandeln. Ist 7x9cm eigentlich groß?

Tündel
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  #10  
Alt 04.11.2013, 20:12
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XsunnyX XsunnyX ist offline
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo Tündel!

Herzliche Willkommen !
Meiner Meinung nach hast du alles richtig gemacht und erstmal die Handbremse gezogen und dir einen Termin zur Zweitmeinung geben lassen! Super. Die OP ist tatsächlich super wichtig und sollte von einem sehr, sehr guten Arzt durchgeführt werden.
7x9cm muss nicht unbedingt groß sein. Hängt davon was das denn nun eigentlich ist. Eierstocktumore bilden häufig Zysten. Wenn das eine solche ist, dann ist das nicht unbedingt groß. Meine Zyste am rechten Eierstock war z.B. 17cm lang und hatte ein Volumen von 1,5l
Ich drücke dir die Daumen für deinen Zweitmeinungstermin und vor allem, dass du dich dort in guten Händen fühlst

LG Hanna
__________________
Mein eigener Blog:
www.einneuerweg.blogspot.com
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  #11  
Alt 06.11.2013, 19:07
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Tündel Tündel ist offline
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Pfeil AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo euch allen allen & Danke
Bin in B. heil angekommen und wurde auch gleich "eingesackt". Allerdings muss ich noch ein Weilchen auf die OP warten, weil man erst sichergehen will, dass ich auch möglichst "heil" wieder aus dem Op rauskomme. Zumindest das, was von mir übrig bleibt...
Nun denn, man hat mir die Hoffnung zurückgegeben, dass ich wieder arbeiten können werde, auch wenn der Weg lang und hart sein wird.
Laut US könnte das Bauchfell beteiligt sein - und böserweise dann auch Dünndarm & Dickdarm. Und weil man die ja nicht komplett rausschneiden kann, könnte es sein, dass eben doch Reste in mm-Größe zurückgelassen werden müssten. Und Die würde dann eben Chemo oder Antikörper erledigen. Um einen künstlichen Ausgang könnte ich noch herumkommen, weil es nicht zu nah dran ist (ca. 10cm entfernt) Hmmmmpf!
Aber in Bildern kann man ja eben nicht alles sehen, sondern erst, wenn man mich offen hat. Hmmmmpf!

HAT DA JMEAND ERFAHRUNG DAMIT? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert?
Ich bin ja sooooo unwissend!

Auf der anderen Seite bin ich ja zu allem bereit, was mir die Chance gibt, dieses Ding verschwinden zu lassen - wenns geht, dann doch bitte für immer - und auch da wären die Hoffnungen nicht allzu schlecht.

Irgendwie strotzen sie ja vor Selbstbewusstsein! Vermutlich ja auch nicht ganz ohne Grund, aber irgendwie - zitter, bibber, die Wartezeit ist ekelhaft. Manchmal wünsche ich, ich wäre doch bei uns, dann hätte ichs morgen hinter mir. Nur wenn ichs genau überlege - vermutlich mit viiiiiiel weniger Chancen!
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  #12  
Alt 06.11.2013, 21:18
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Liebe Tündel,

das klingt schon mal alles sehr gut und nach "hand und Fuß".
Dort bist Du in guten, besten Händen. Toll, dass Du die Kraft aufgebracht hast, dich dorthin zu begeben. Respektabel!

Weißt Du Tündel, Du hast schon so viel hinter dich gebracht, du hast schon soviel geschafft, ausgehalten und es immer wieder geschafft, weiter zu leben. Das ist echt bewundernswert.

Nun solltest Du daran glauben, wie es ist: Du hast eine gute Chance, vollständig geheilt zu werden. Es gibt einen Prozentsatz, der das vorsieht. Und solange nicht das Gegenteil eingetreten ist, solltest Du jetzt ganz fest davon ausgehen, dass Du diese Chance ergreifen wirst und kannst.
EINE HEILUNG ist definitiv möglich. Gewissheit wird erst die Zukunft bringen. Und es ist das beste für Dich und die Krankheit, wenn du davon ausgehst, dass die Zukunft für dich Gutes bereithält.

lass dich nicht auffressen von der Angst und den Zweifeln. Glaube an Dich, an Deine Stärke - auch diesmal wirst du es wieder schaffen.

Den Ausgang der OP kann kein Mensch zum jetzigen Zeitpunkt prognostizieren. Das ging jeder von uns so. diese Tumorform (wie jedoch die meisten Tumoren) kann man erst WIRKLICH beurteilen in der offenen OP Situation. A
ber das Gute und Tröstliche und Beruhigende ist, dass Du weisst, dass der CHirurg, der davor steht und DICH operiert, das schon tausende Male gemacht hat, es jeden Tag mehrfach tut und einer der erfahrendesten auf dem Gebiet ist.
(übrigens ist es so, dass Dselbst im Falle eines künstl. Ausgangs es in den allermeisten Fällen ein zeitlich begrenztes Stoma ist, dass später rückverlegt werden kann .... )

Hoffnung auf Arbeiten gehen ??? Du hast ja Probleme Wieso hast Du die denn überhaupt aufgegeben?? WENN du wirklich arbeiten gehen willst, wirst Du das auch können. ich kenne total viele, die mit einer ähnlichen Geschichte wie Du später wieder arbeiten gehen konnten .... Da mach dir mal keine Sorgen.
Es ist auch so, dass WENN du arbeiten willst, du dabei auch total viel Utnerstützung erhälst...
Dauert jetzt zwar erst mal ein bischen: die OP, die Heilung dauert, dann kommt eine anstrengende Chemo und dann gehst Du erst mal schön lange in die REha und lässt die Krankheit wieder hinter dir. Das dauert. Aber nicht ewig.


Liebe Tündel, für die nächsten grossen Schritte und für deine bevorstehende OP wünsche ich dir alles Glück der WElt.

LG
Birgit
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  #13  
Alt 09.11.2013, 08:09
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Tündel Tündel ist offline
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Frage AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo Birgit,
danke für deine Mutmach-Worte. Jetzt sitze ich hier in B. im Kh und harre der Dinge, die da kommen werden. Die OP selber lässt noch auf sich warten - Fitness usw, wobei ich die größten Hürden scheinbar geschafft habe: Ich bin narkosefähig!!!!
Und der Messi wächst dabei munter weiter und verteilt seinen Müll in mir - passt mir ja so gar nicht!
Macht das was, wenn man so lange warten muss?

Gestern hatte ich die Aufklärung, (ich glaube, das meiste will man gar nicht wissen) für die Op und die Narkose. Da ich noch nie wirklich im Kh war, geschweige denn operiert wurd, hört sich das alles absolut grauenvoll an. Und das mir und meiner Kh-Phobie! Aber: könnte, wäre, sollte & und hätte, wäre, wenn...

Immerhin, sie haben eine Harnleiterschiene gelegt, die mir entgegen aller Befürchtungen und Panik (Man liest ja mehr Grausliches als Gutes) außer einem hübsch rosa gefärbten Pipi, überhaupt nichts tut. Muss aber wohl sein wegen des Riesenfelsens im anderen Harnleiter. Damit auch alles immer schön abläuft. Hmmmpf!

Vielleicht ist das andere ja auch schaffbar????!!!! GLAUBEN wir einfach daran! Mein Freund tut es und das hilft mir dann bei den Zweifeln doch sehr.
Weißt du oder wer anders, wie lange so eine OP - wenn alles gut läuft - ungefähr dauert? Mir ist schon klar, dass das soooo genau keiner sagen kann, aber eben ungefähr?

Wie ist das, wenn man aufwacht? Steckt der ganze Mist, den sie mir in der Anästhesie erklärt hat, noch drinnen? Einiges sicher, klaro. Aber kann man sich bewegen oder ist man gefesselt? Ich leide unter Panikattacken, v.a., wenn ich mich nicht bewegen kann. Sie wissen das, aber...

Weißt du Birgit, ich arbeite um zu leben und lebe nicht um zu arbeiten!!! Ganz sicher nicht! Aber meine Arbeit lenkt mich von vielem ab, was mir sonst die Decke auf den Kopf fallen ließe und ich liebe sie einfach! Wenn "meine" Kinder mich mit leuchtenden Augen angucken, ihre Fragen stellen oder auch versuchen, mich zu ärgern oder reinzulegen...
Dadurch habe ich vieles überstanden, was mich sonst "in den Kanal" getrieben hätte!

Aber genug des Geschwafels, würde mich freuen, was von dir zu hören!

Tündel
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  #14  
Alt 09.11.2013, 08:54
margit b. margit b. ist offline
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo Tündel,

wie lange die OP dauert hängt von der Ausbreitung des Tumors zusammen. Meine OP hat ca. 7 Stunden gedauert. Auch zu mir hat man gesagt, dass ich eventuell einen künstlichen Darmausgang bekomme, war dann aber zum Glück nicht notwendig.
Hab mir auch große Sorgen gemacht, da ich nicht sofort operiert werden konnte. Am 28. April kam ich in KH, operiert wurde ich erst am 23. Mai, also fast einen Monat später. Die Ärzte haben gemeint, dass es darauf nicht ankommt, besser ich bin stabil und kräftig genug für die OP.
Ich hab bei der Diagnose meiner Thrombosen und Lungenembolie meinen Arzt gefragt, ob man das überleben kann mit Krebs im Gepäck. Er hat mir die Antwort gegeben "Sie sind ja noch jung und gesund". Bin mir total verarscht vorgekommen, aber er hat mir erklärt, dass der Körper eben viel aushalten kann und heutzutage so eine Diagnose kein Todesurteil mehr bedeutet! Daran hab ich mich festgehalten und es hat mir viel Mut gegeben.

Nach der OP geht es einem natürlich nicht so gut, aber ich hab mich gewundert, wie schnell ich wieder auf die Beine gekommen bin. Um wegen meiner Thrombosen auf Nummer sicher zu gehen war ich nach der OP 3 Tage auf der Intensiv. Gefesselt war ich nach der OP zu keinem Zeitpunkt.

Ich weiss, dass momentan so viel auf dich hereinstürzt, aber lass dich nicht verrückt machen. Du kannst im Moment nichts anderes tun als abzuwarten - so schlimm es für dich auch ist. Natürlich ist Information gut, aber lies trotzdem nicht zu viel in Internet! Es muss bei dir ja nicht der schlimmste Fall eintreten, vielleicht ist dein Tumor ja gut abgekapselt und gut operierbar!

Alles Gute und ganz liebe Grüße

Margit
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  #15  
Alt 09.11.2013, 10:48
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frankdortmund frankdortmund ist offline
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo Tündel, dein Krankheitsverlauf hört sich ja 1 zu 1 wie bei Carmen an, keine Probleme und wie aus dem nichts Blähbauch, Atemnot und nach einer Woche Messidiagnose. Seit dem sind 5 Monate vergangen. Die gleichen Aussagen wie bei dir im ersten Krankenhaus, Isolationsschicht nix zu erkennen wegen zu viel Messi Müll dann ab nach e zu d. B. Innerhalb von zwei Wochen ritsch ratsch Schnipsel schneid jede Menge Messis entfernt auch etwas Darm aber ohne künstlichen Ausgang. Ein paar mm Große Messis mussten im Darm bleiben da hilft nur Chemo. Direkt nach der OP dann diese völlig unerwartete schwere Komplikation aber zum Glück ging alles gut. Im Moment Chemo das ist natürlich auch nicht schön aber Carmen trägt es mit Fassung. Es geht ihr deutlich besser wie vorher als der Blähbauch da war. Man braucht halt Kampfgeist, und natürlich jede Menge Glück. Jetzt nach der OP und Chemo sieht Carmen zwar sehr krank aus aber wie gesagt ihr geht es besser wie vorher und das Körpergewicht kommt schon wieder genauso wie die Haare. Wichtig ist halt das Du in die Hände von erfahrenen Ärzten auf dem Gebiet kommst. Also Kopf hoch eine ätzende schlimme Diagnose aber nicht automatisch das Ende wie man hier an vielen Beispielen sehen kann. Ich wünsche dir jetzt einen schnellen Op Termin und das dann alle Messis erledigt sind.
LG
Frank
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chemo, eierstockkrebs, embolie, pipac


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