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  #1  
Alt 02.09.2017, 18:33
Lottchen125 Lottchen125 ist offline
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Registriert seit: 31.08.2017
Beiträge: 3
Unglücklich Ach, was für eine Sch.....

Liebe Mitpatienten,
eigentlich wollte ich nächste Woche zur Schuleinführung meiner Enkelin Sophie nur Glück empfinden, aber leider.
Ich habe diese Woche die Bestätigung bekommen (CT) - ich habe ein ziemlich aggressive Nierenbeckenkarzionom links. Ca. 20 mm , aber noch keine Metastasen in den Organen. Nächste Woche dann OP. Wer von Euch hat denn schon Erfahrungen mit so einem Karzinom?
Ich bin noch sowas "von der Rolle" und bräuchte mal einen Rat.
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  #2  
Alt 03.09.2017, 12:51
Benutzerbild von Rudolf
Rudolf Rudolf ist offline
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Registriert seit: 08.05.2003
Ort: fast im Taunus
Beiträge: 1.728
Lächeln AW: Ach, was für eine Sch.....

Hi Lottchen,
willkommen im Kreis der Hoffnungsvollen!

Erste Frage: warum wird dein Nierenbeckenkarzinom 'aggressiv' genannt?
Bei 20 mm halte ich diesen deinen Tumor auch für "schön klein".
Warum soll dein Karzinom aggressiv sein?
'Aggressiv' heißt eigentlich ' schnellwachsend'. Das kann man aber erst beurteilen, wenn man mindestens 2 CTs in ausreichend großem Abstand hat.
Hast du aber offenbar nicht.

Das Nierenbecken gehört funktional nicht mehr zur Niere, sondern eher zu Harnleiter und Blase.
So ist ein Karzinom an dieser Stelle eher ein Urothelkarzinom (Blasenkrebs), entweder mit ihm identisch oder doch sehr ähnlich.
Nach meiner Information bildet das Urothelkarzinom eher selten Metastasen.

Das Nierenbecken mit Karzinom kann man allerdings nicht allein herausnehmen, das geht nur mit der ganzen Niere.
Ist aber kein Problem. Man kann wunderbar mit nur einer Niere leben.
Die Niere wächst mit ihren Aufgaben, man könnte das "bedarfsadaptiert" nennen.
Ich lebe seit 17 Jahren mit nur einer Niere, mein kleiner Bruder, nicht krebsbedingt, seit 50 Jahren.

Also: gehe ganz entspannt zur Op. und lass dich nicht von der Angst auffressen.
Die Angst macht sonst mehr kaputt als der Krebs!
Alles Gute
Rudolf
__________________
Ich habe Krebs - aber ich bin gesund! (Nieren-Op. Nov. 2000, Mistel seit Sept. 2001, anfangs >15 Lungenmetastasen, jetzt noch eine, seit 2006 ruhend)
Ich kämpfe nicht gegen den Krebs, sondern für das Leben.
Nein, ich kämpfe nicht, ich lebe!
Mein Krebs ist nicht mein Feind, er ist Teil meines Körpers. Ich will ihn verstehen.
Angst ist Gift für den Körper . . . . . und noch mehr für die Seele.
Entscheiden Sie sich für das Leben, sagte eine Psychologin . . .
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  #3  
Alt 03.09.2017, 16:47
Lottchen125 Lottchen125 ist offline
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Registriert seit: 31.08.2017
Beiträge: 3
Standard AW: Ach, was für eine Sch.....

Vielen Dank für den Beitrag.
Ja - ihr habt Recht, die Angst ist mein größter Feind. Icvh werde mich bemühren, ihr nicht soviel Raum in meinem Leben zu geben.
Heulen kann ich später immer noch.

Ich bin eigentlich jemand, dem man "einen kühlen Kopf" nachsagt. Aber siehe da, nicht jede Situation meistert man so.Trotzdem, das Leben ist einfach zu schön, dass man es gleich so aufgibt.
Ich danke euch, besonders Dir, lieber Rudolf -für die hoffnungsvollen Worte.
Liebe Grüße
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