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Alt Gestern, 20:37
Lillifee0512 Lillifee0512 ist offline
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Standard Mann Morbus Waldenström

Guten Abend, liebe Forumsgemeine, ich/wir sind neu hier und ich schreibe stellvertretend für meinen Mann, der am 21.08. mit Schulterschmerzen zum Orthopäden gegangen ist und mit einer Überweisung zum MRT nach Hause kam. Das MRT zeigte einen Zufallsbefund, neben einer entzündeten Sehne zeigte sich ein helles etwa 2,5 cm großes Gebilde. Danach wurde ein neues MRT mit Gabe von Kontrastmittel durchgeführt und ja, das Gebilde nimmt geringfügig Kontrastmittel auf. Danach erfolgte ein Knochenszintigramm, was außer Verschleißerscheinungen keine Ergebnisse brachte. Am selben Tag erfolgte ein CT der Schulter, was auch wieder nur das Gebilde zeigte. In dieser Praxis fiel das erste Mal der Begriff MM und seitdem ist mein Mann/wir in Sorge - die Aussage, dass es evt. die eher harmlosen Blutschwämmchen, Aussage der Ärzte, sein könnten, ist weit in den Hintergrund gerückt. Derselbe Arzt ordnete eine Blutuntersuchung an. Hier die Ergebnisse der Serumelektrophorese:
Gesamteiweiss 7,8. 6.0-8.5
Albumin 55.9 55.0-69.0
Alpha 1 3.8 2.0-7.0
Alpha 2 10.1 6.0-15.5
Beta 11.6 8.0-14.0
Gamma 18.6 11.0-18.0
M- Protein quantitativ 0,92

Nach weiteren 6 Wochen, der Knochenmarksbiopsie (90% Befall) und weiteren Untersuchungen hat mein Mann die Diagnose Morbus Waldenström erhalten. Leider passen Blutbild und Befunde nicht zusammen. Mittlerweile hat er auch die Praxis gewechselt und es immer noch nicht klar, was genau sich in der Schulter befindet. Der neue Onkologe schließt nicht aus, dass evt. doch noch ein Myelom hinzu kommen könnte. Am 26.10. hat mein Mann einen Termin in Mainz. der Prof. da hat schon einen Teil der Befunde gesichtet und ebenfalls geäußert, dass es Diskongruenzen gibt. Jede Klarheit ist besser, als diese Ungewissheit. Mein Mann leidet unter extremen Panikattacken und es geht ihm sehr schecht, trotz psychoonkologischer Begleitung.
Einen schönen Abend und Gruß, Alexandra

Geändert von gitti2002 (Gestern um 23:12 Uhr)
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