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  #1  
Alt 29.01.2018, 12:02
nilreb nilreb ist offline
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Standard Eltern haben Krebs - (Wie) kann ich helfen?

Guten Tag liebe Forengemeinde ,

ich bin etwas verzweifelt. Ich (weiblich) bin 31 Jahre, lebe und arbeite in der Nähe von Göttingen und meine beiden Eltern sind an Krebs erkrankt. Bei beiden gibt es keine Chance mehr auf eine Heilung. Meine Mutti hatte 2x Brustkrebs, dann metastasiertes Lymphkarzinom und nun Pleuralkarzinose. Mein Papa leidet an Prostatakrebs, welcher im ganzen Körper in den Knochen metastasiert ist.

Ich bin damals nach meinem ABI für die Ausbildung + Studium in meine jetzige Wahlheimat gezogen. Gebürtig komme ich aus einer Kleinstadt 70km nordöstlich von Berlin. Meine Eltern und mich trennen 470km. Geschwister habe ich nicht. Verwandtschaft kaum. Väterlicherseits leben alle in Sachsen, also zu weit weg. Die Schwester meiner Mutter hat selber genug „um die Ohren“, da ihr Mann 2017 einen schweren Schlaganfall hatte und nun auf einen Rollator angewiesen ist und noch weitere Gebrechen hat.

Ich lebe mit meinem Lebenspartner zusammen in einem Haus, welches wir gekauft/finanziert haben. Wir beide haben einen Vollzeitjob und arbeiten min. 40 Std. in der Woche. Ich besitze ein Pferd sowie 3 Katzen.

Die letzte Diagnose meiner Mutter „Pleuralkarzinose“ ist gerade mal eine Woche her und hat mich mal wieder aus der Bahn geworfen. Ich lebe mit den Krebsdiagnosen meiner Eltern nun schon seit ca. 5-6 Jahren „auf Distanz“ und konnte es ehrlich gesagt lange erfolgreich verdrängen. Die zahlreichen Chomotherapien und die Krankheit an sich haben meinen Eltern nun aber im Laufe der Jahre sehr zu schaffen gemacht. Insbesondere meine Mutti ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Beide Eltern machen zurzeit und wahrscheinlich bis auf absehbare Zeit noch weiter Chemo. Dabei ist mein Papa „zum Glück“ im Ort ansässigen KKH in Behandlung, meine Mutti muss aber immer die 70km nach Berlin gefahren werden. Momentan übernimmt das mein Papa.

Nun zu meinem Problem, was mich aktuell fast in den Wahnsinn treibt. Ich fühle mich so unfassbar hilflos, dass ich momentan einfach nur heulen möchte. Mir fehlt jegliche Motivation, ich sitze auf der Arbeit und starre ins Leere, habe schreckliche Angst und bin voller Sorge. Diese Distanz macht mich fertig. Ich möchte meinen Eltern so gerne helfen oder einfach nur Zeit mit ihnen verbringen. Für mich ist momentan alles so sinnlos. Was interessiert mich denn der Kunde XY mit seinen dämlichen Problemen, wenn doch meine Eltern so krank sind und kaum die Treppe hochkommen? Aufgrund der Distanz sehen wir uns so selten, gerade jetzt wo die nächste Horrorbotschaft ins Haus geflattert ist, bin ich wieder schrecklich traurig. Ich bin leider auch ziemlich angebunden, durch die Katzen und das Pferd. Die wollen natürlich versorgt werden. Dadurch ist es für mich schwer, spontan für eine längere Zeit von Zu Hause wegzubleiben. Wochenendfahrten sind eigentlich mehr Stress als alles andere, da ich selbst am Freitag bis 17 Uhr arbeiten muss und dann, wenn ich mich gleich ins Auto setzen würde, abends um ca. 21-22 Uhr erst da wäre. Mal einen Freitag früher Feierabend machen ginge natürlich, das kann man mal machen aber nicht dauerhaft. Hinzu kommt, dass meine Eltern sich jedes Mal, wenn sie wissen ich komme, viel zu sehr vorbereiten. Sie gehen übertrieben einkaufen, backen Kuchen etc. was ich gar nicht will und brauche. Und mein Bedürfnis zu helfen kann ich so auch nicht befriedigen, da Behörden, Ärzte etc. für gewöhnlich nur Mo.-Fr. geöffnet haben.

Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Ich möchte so gerne bei meinen Eltern sein und nicht einfach nur aus der Distanz zusehen/zuhören. Ich liebe sie über alles und sie sind, neben meinem Lebenspartner und meinen Tieren, alles was ich habe und das Wichtigste in meinem Leben. Was ist, wenn es sich plötzlich rapide verschlechtert und ich konnte keine Zeit mehr mit ihnen verbringen? Ich denke pausenlos daran, wie ich das hinkriegen könnte. Hatte schon den Gedanken meinen Job einfach an den Nagel zu hängen, zu meinen Eltern zu ziehen, mir dort einen Minijob zu suchen und erst mal nur für sie da zu sein solange es eben nötig ist. Ich könnte ihnen beim Einkaufen helfen, sie zum Arzt begleiten, Termine machen vielleicht sogar beim Umzug helfen, denn momentan wohnen sie im 3. Stock ohne Fahrstuhl und mein Papa kommt durch seine Knochenmetastasen kaum noch die Treppen hoch. Das wird ja tendenziell immer schlimmer und ich weiß nicht, wie lange das noch gut gehen soll. Also ich will wirklich auch eine Hilfe sein und nicht nur am Wochenende mal hallo sagen und dann mit verheultem Gesicht wieder die Fahrt nach Göttingen antreten.

Mein Pferd würde ich zu meinem Trainer stellen und die Katzen könnte ich vielleicht meinem Lebenspartner überlassen.

Ich habe über diesen Gedanken bisher mit niemandem geredet. Ich weiß nicht ob das überhaupt Sinn macht oder ob dieser Gedanke einfach Schwachsinn oder dumm von mir ist alles aufzugeben. Zumal ich gar nicht weiß, ob ich das so alles finanzieren kann.

Ehrlich gesagt habe ich niemanden, mit dem Ich über dieses Thema reden kann, niemanden der mich berät und von dem ich mich verstanden fühle. Es gibt noch nicht mal eine Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht. Ich stehe da wie der letzte Depp und weiß nicht, wie ich das alles hinkriegen soll. Meine Eltern verdrängen und ich verdränge – na wunderbar.

In einem anderen Gedanken hab ich mir vorgestellt, meine Eltern zu mir zu holen. Aber ich glaube davon kann ich sie nicht überzeugen. Sie sind beide ziemlich eigensinnige alte Leutchen und außerdem glückliche Besitzer eines tollen Bungalows am See. Den würden sie wohl nur aufgeben, wenn sie blind sind oder man ihnen die Beine abhackt.

Ich benötige irgendwie einen Rat oder eine Hilfestellung was ich machen kann. Gibt es hier im Forum vielleicht sogar jemandem, der in einer ähnlichen Situation steckt? Jemand, der auch schon mal eine Auszeit genommen hat und nur für die Angehörigen da war? Ich brauche dringend eine Beratung. An wen kann man sich denn da wenden? Ich habe echt Sorge um mich, dass ich das psychisch irgendwann nicht mehr verkrafte. Ich war/bin immer die Starke. Nach außen hin merkt man mir nichts an, aber ich lebe momentan nur so vor mich hin, die Arbeit ergibt für mich keinen Sinn. Einzigen Trost finde ich in meinen Tieren, meinem Lebenspartner und der Ablenkung in abendlichen Trinkgelagen oder Freunden, mit denen man sich treffen kann. Aber irgendwann holt es einen doch wieder ein.

In der Hoffnung auf Gleichgesinnte/Ratschläge oder Ideen!

Gruß
Claudia

ps. sorry für den eeeewig langen Text aber jetzt schon mal Danke an denjenigen, der es liest.
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  #2  
Alt 29.01.2018, 12:52
zebra01 zebra01 ist offline
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Standard AW: Eltern haben Krebs - (Wie) kann ich helfen?

Hallo Claudia,
Es tut mir sehr leid, dass bei dir beide Eltern betroffen sind und du dich so zerrissen fühlst. Bist du bei einem Arbeitgeber mit mehr als 15 Mitarbeitern? Dann käme eventuell Familienpflegezeit in Frage, wenn deine Mutter eine Pflegestufe hat? Eventuell stellt dich dein Arbeitgeber auch frei, So dass du finanziell kein so großes Risiko eingehst? Googel mal nach Familienpflegezeit.
Katharina
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  #3  
Alt 29.01.2018, 13:40
nilreb nilreb ist offline
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Standard AW: Eltern haben Krebs - (Wie) kann ich helfen?

Hallo Katharina,

danke für deinen Beitrag. Familienpflegezeit hört sich gut an, werde ich mich definitiv zu informieren. Mein Arbeitgeber hat weniger als 15 Mitarbeiter, ich glaube der weiß schon warum...

Ich weiß nicht, wenn ich freigestellt bin, darf ich bestimmt keinen anderen Job woanders annehmen, oder? Zumal ich ja gar nicht wüsste, wie lange ich mich freistellen lassen soll. Kann 6 Monate aber vielleicht auch länger notwendig sein. Irgendwie bekomme ich auch nen ungutes Gefühl dabei, da mein Arbeitgeber nicht so sozial angehaucht ist. Ich hätte Bedenken, dass ich dann quasi für ewig in seiner Schuld stehe und er mich das dann auch spüren lässt bzw. permanent vorhält.

LG
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  #4  
Alt 29.01.2018, 13:51
Safra Safra ist offline
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Standard AW: Eltern haben Krebs - (Wie) kann ich helfen?

Hallo Claudia,

ich bin nicht mit einer derartigen Situation belastet, trotzdem vielleicht meine Gedanken dazu?

Du schreibst - logisch - alles aus Deiner Sicht. Du möchtest gern helfen, weißt aber nicht, wie du es hinbekommen könntest. Zebra schreibt von Familienpflegezeit. Das geht aber, glaube ich, nur für eine begrenzte Zeit (müsste mich selber belesen). Job kündigen? Umziehen? Die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen, das wäre mit Deinem Partner zu klären, Du weißt ja auch selber am besten, wie es später wieder mit einem Job für Dich aussehen würde. Und was ich vermisse bei Deinem Schreiben: die Meinung Deiner Eltern. Verdrängen ist keine Option, obwohl sie Dich, so ist mein Eindruck, nicht belasten möchten, denn Du hast ja ein ausgefülltes Leben und bist vermutlich durch Haus und Pferd und...auch auf Geldverdienen angewiesen. ICH würde mich mit meinen Eltern mal in Ruhe hinsetzten, meine Bedenken äußern, meine Sorgen und Gedanken. Sie müssen doch wissen, ob sie umziehen würden, in eine andere Wohnung oder zu Dir. Sie müssen entscheiden, wie sie mit der Situation weiterhin klar kommen wollen, denn besser wird es nicht! Vielleicht wäre eine Haushaltshilfe schon eine Variante, die die Einkäufe, das Saubermachen u.ä. abnimmt.

Viele Grüße! Safra
__________________
"Die Hoffnung ist der Regenbogen über den herabstürzenden Bach des Lebens."
Friedrich Wilhelm Nietzsche
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  #5  
Alt 29.01.2018, 14:35
Dante89 Dante89 ist offline
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Standard AW: Eltern haben Krebs - (Wie) kann ich helfen?

Liebe Claudia,

schau mal hier:
http://www.wege-zur-pflege.de/familienpflegezeit.html

Da wird das alles bezüglich „Familienpflege“ ganz gut erklärt.

Viele Grüße und viel Kraft

Dante
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  #6  
Alt 29.01.2018, 15:07
Christin12 Christin12 ist offline
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Standard AW: Eltern haben Krebs - (Wie) kann ich helfen?

Liebe Claudia,

es tut mir leid, dass du in einer so verzwickten Situation bist.
Ich kann dir nachfühlen und mein Rat ist: lass dich eine zeitlang krankschreiben und fahre zu deinen Eltern.
Du bist ja momentan nicht in der Lage zu arbeiten.
Dort kannst du in Ruhe mit deinen Eltern reden und dir über weitere Schritte Gedanken machen.

Ch.
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  #7  
Alt 29.01.2018, 15:31
Nicitzka Nicitzka ist offline
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Standard AW: Eltern haben Krebs - (Wie) kann ich helfen?

Hallo nilreb,

es tut mir sehr leid zu hören, was bei Dir gerade los ist!
Meine Mama ist vor fast 3 Wochen gestorben und ja, ich habe 6 Monate an ihrer Seite verbracht (gemeinsam mit meinem Papa). Allerdings habe ich nicht weit von meinen Eltern weg gewohnt.
Ich habe meine Selbstständigkeit auf Eis gelegt.
Allerdings arbeite ich auch nicht voll, sondern eben je nach Auftragslage. Ich bin auch noch Mutter und demnach ebenso eingebunden.

Dass Du so weit entfernt wohnst, macht es natürlich weitaus schwieriger.

Den Tipp mit der Krankschreibung finde ich gut. Und in dieser Zeit alles mit Deinen Eltern besprechen und mal vorfühlen, und überlegen, was zu tun ist.

Das ist natürlich das Leben deiner Eltern und Du solltest dafür nicht total „draufgehen“.
Dennoch, ich kann Deine Gedanken zu gut nachvollziehen.
Denn auch bei meinem Papa wurde nun wieder etwas festgestellt (hatte ebenso Prostatakrebs).

Wie würden Deine Eltern einen Umzug in Deine Richtung sehen?
Was sagt Dein Freund dazu?
Gibt es eine Möglichkeit zu Deinen Eltern zu ziehen (samt Freund), was natürlich eine krasse Situation wäre (Haus und Tiere ...).

Das ist wahrlich eine schwierige Situation und ich bin froh, dass ich diese Entschedung nicht treffen musste, denn auch ich will für meinen Papa weiterhin dasein. Jetzt wo meine Mama nicht mehr da ist.

Ich sende Dir Kraft!

LG Nicitzka
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  #8  
Alt 29.01.2018, 16:11
nilreb nilreb ist offline
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Standard AW: Eltern haben Krebs - (Wie) kann ich helfen?

Ihr habt Recht, dass meine Eltern mich nicht belasten wollen. Das finde ich auch sehr rücksichtsvoll von ihnen.

Ich glaube diese Familienpflege kann ich knicken, habe weder einen rechtlichen Anspruch noch haben meine Eltern eine Pflegestufe. Glaube auch kaum, dass die eine bekämen. Nach dem neuen Pflegegrad-System ist es wohl gerade für Krebspatienten noch schwerer geworden. Habe ich jedenfalls bei meinen Recherchen gelesen.

Ich will ihnen ja nicht meine Hilfe aufdrücken. Ich möchte irgendwie nur für sie da sein und in ihrer Nähe sein und sie unterstützen. Meine Mutti muss jedes Mal weinen, wenn ich mal zu Besuch bin und wieder abreisen muss. Ich glaube, sie würden sich nichts mehr wünschen als mich in dieser schweren Zeit um sich rum zu haben. Nur würden sie so etwas natürlich nie erzählen aus Selbstlosigkeit. Sie sind wirklich sehr rücksichtsvoll mit mir gerade auch was meine Arbeit angelangt und haben sehr viel Verständnis, dass ich aufgrund der vielen Verpflichtungen so selten kommen kann.

Das Problem ist nur, ich hänge so sehr an ihnen und ich kriege wirklich nen richtigen Kloß im Hals, wenn ich nur daran denke, dass es ihnen schlechter geht und es könnte vermutlich keine Zeit mehr sein, noch ein paar schöne Momente mit ihnen zu erleben.

Ich komme mir so unnütz vor. Wenn man das wenigstens mit der Patientenverfügung mal hinkriegen würde. Habe schon zig fach mit Ihnen darüber gesprochen und mein Papa wollte sich da eigentlich drum kümmern. Das ist jetzt auch wieder 1,5 Jahre her und passiert ist nichts.

Das Problem ist leider, dass die beiden zum einen durch ihr Alter als auch durch die Chemos nervlich sehr gelitten haben. Die kleinste Unregelmäßigkeit bringt sie aus dem Konzept, einfache Dinge überfordern sie zum Teil. Immer wenn ich kann, übernehme ich gerne formelle Sachen für sie aber da sind mir hier so weit weg einfach die Hände gebunden.

Wo andere ihre Eltern mal zum Arzt fahren können oder sie begleiten, hänge ich hier rum und ärgere mich dann hinterher, dass sie so wenig gefragt haben oder das, was die Ärzte versucht haben zu erklären, nicht richtig verstanden haben. Ruft man bei den Ärzten an, wird man abgewiesen weil sie wohl am Telefon keine Aussage machen dürfen.

Vielleicht habe ich auch einfach das Gefühl sie im Stich zu lassen. Ihr Leben lang haben sie sich für mich aufgeopfert und ich kann mich nicht revanchieren.

Allein schon der Gedanke, dass mein Papa die Getränkekiste 3 Stockwerke nach oben tragen muss, weil es nicht anders geht macht mich traurig.

Beschwert hat sich von ihnen darüber so direkt natürlich noch keiner. Das sind wirklich nur meine persönlichen Gedanken. Allerdings klagen sie schon, dass ihnen die vielen Stufen sehr schwer fallen und ich spinne das ganze dann natürlich weiter (Einkäufe etc.). Ein Umzug war auch erst mal nur meine Idee, alleine würden die das nie machen, aber mit meiner Hilfe und Unterstützung könnte das vielleicht klappen. Sie hören eigentlich sehr gut auf mich.

Ich sage mal so, ich bin schon sehr dankbar, dass ich einen Job habe aber meine Eltern sind mir da ehrlich gesagt viel viel wichtiger. Davon würde ich meine Entscheidung nicht abhängig machen. Jedenfalls nicht bei meiner jetzigen Anstellung, die mir eh, außer Geld, keine wirkliche Freude bringt. Hätte ich meinen absoluten Traumjob würde ich das wahrscheinlich anders sehen. Es gibt immer eine Option und wenn ich im Stall den Mist schaufel für 400 €. Wäre zwar nicht so optimal für meinen Lebenslauf aber egal. Familienplanung ist auch noch ein Thema. Irgendwie geht's immer weiter.

Gerne würde ich mich einfach krank schreiben lassen aber ich bin ja nicht krank. Ich kann das irgendwie nicht. Entweder ganz oder gar nicht. Bin da wirklich eher der Typ "Held der Arbeit". Das nervt mich selber auch tierisch aber einfach so krank schreiben lassen, ich weiß nicht. Ich hab da echt Schiss vor meinem Arbeitgeber. Der hat letztens erst eine Ansprache gehalten, wie schädlich doch Krankheit für das Geschäft ist und er hofft, dass sich das in Zukunft bessert. Gibt's da nicht bessere Möglichkeiten? Wenn es natürlich hart auf hart kommt würde ich das machen aber nur, wenn keine andere Möglichkeit mehr bleibt.

Ich glaube ich sollte auf jeden Fall erst mal mit meinen Eltern über meine Gedanken sprechen. Die werden mir das eh ausreden und mich für bescheuert halten. Das schlimme daran ist, dass sie vielleicht sogar Recht haben, aber es mir dadurch kein Bisschen besser geht. Also das erleichtert meine seelisch verzwickte Situation kein Bisschen.

Könnt ihr denn meine Gedanken nachvollziehen? Findet ihr ich reagiere übertrieben? Ich bin mir so unsicher im Moment. Ich stehe einerseits hier mitten in "meinem" Leben und andererseits gibt es zwei Menschen, die ich über alles liebe, denen es schlecht geht und denen ich nicht so helfen kann wie ich das für richtig empfinde.

noch ergänzend: Momentan weiß niemand wie ich denke, nicht mein Freund und auch nicht meine Eltern. Ich weiß, ich muss mit meinem Freund darüber sprechen aber ehrlich gesagt, was soll er schon sagen? Wenn er es mir "verbietet" wäre das denkbar schlecht für unsere Beziehung. Aber irgend einen Kompromiss sollte man schon finden.

Geändert von nilreb (29.01.2018 um 16:16 Uhr)
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  #9  
Alt 29.01.2018, 16:25
Dante89 Dante89 ist offline
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Standard AW: Eltern haben Krebs - (Wie) kann ich helfen?

Ich sage mal so:
Ich würde es versuchen mit dem Antrag auf Erteilung eines Pflegegrades. Mehr als abgelehnt, kann er nicht werden und verlieren tust du dadurch nichts. Sollte er bewilligt werden, hättest du anschließend auch die Möglichkeit eine kurzzeitige Verhinderung von 10d bei deinem AG zu beantragen. Damit würdest du dann auch Zeit gewinnen, für die Organisation weiterer Hilfen.
Völlig unabhängig von einem Pflegegrad gibt es auch die Möglichkeit einen Hausnotruf zu installieren und dich benachrichtigen zu lassen sollte irgendwas passieren. Auch Essen auf Rädern, Nachbarschaftshilfe und hauswirtschaftliche Hilfen lassen sich organisieren, so dass du einfach etwas entspannter sein kannst ohne dir ständig Sorgen machen zu müssen. Fahrten zum Arzt lassen sich auch über KTW organisieren. Manche Firmen wie REWE z.B. aber auch viele andere liefern mittlerweile auch bis an die Wohnungstür. Man sucht sich dann einfach online aus, was man haben möchte und bezahlt das dann per Rechnung - damit würde das schwere Schleppen in den 3. Stock entfallen.
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  #10  
Alt 29.01.2018, 18:44
hierfalsch hierfalsch ist offline
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Standard AW: Eltern haben Krebs - (Wie) kann ich helfen?

Liebe nilreb,

Es ist sehr aufmerksam von Dir zu überlegen, Deinen Job zu kündigen, nur... Glaubst Du, Deine Eltern würden sich beruhigt fühlen, wenn Du das tätest? Oder wie ein Klotz an Deinem Bein, der Dein Leben zerstört? Glaubst Du, es hilft ihnen, dass Du ein schlechtes Gewissen hast - meinst Du nicht, sie würden Dich lieber stark und glücklich sehen? Ich glaube Eltern die totkrank sind wollen das Gefühl haben, dass es ihren Kindern gut geht. Dass die zurecht kommen und alles haben. Dass sie glücklich sind und ihr Leben leben.

Du willst HELFEN?

Ach, weißt Du...

Bei MIR war das mit dem helfen so:

https://nebelfelder.jimdo.com/2017/0...elt-verändert/
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  #11  
Alt 29.01.2018, 19:09
Clea Clea ist offline
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Standard AW: Eltern haben Krebs - (Wie) kann ich helfen?

Liebe Claudia,
das mach mich sehr betroffen.
Ich hatte das Glück, dass ich fast jeden Tag zu meiner Ma fahren konnte während ihrer Krankheit. Irgendwann allerdings hätte auch ich zurückscharauben müssen. Wir hatten leider nur noch knappe acht Wochen. Wäre das jetzt zB zwei Jahre so gegangen, wäre mir das auch alles schwerer gefallen.
Ich habe einen Sohn und einen Mann, musse also auch immer wieder nach Hause.
Mein Bedürfnis, da zu sein, war allerdings auch sehr stark.
Irgendwann hätte ich mir auch etwas überlegen müssen.
Du bringst mich gerade dazu, das weiterzudenken.
Ich glaube, wenn das möglich wäre mit der Auszeit, nenne es Familienpflege oder Sabbatjahr, wenn ich mir das hätte leisten können, das Pferd (ich hatte auch 15 Jahre lang eins) zum Trainer zu stellen oder eine Reitbeteiligung zu finden und meine Koffer zu packen... ich hätte es tun wollen.
Im Nachhinein nagt jeder Tag an mir, an dem ich nicht hin konnte, und ich würde manches dafür geben, hätte ich doch mehr nach Lösungen gesucht, dass ich doch noch hätte hin fahren können, um einen Tag mehr mit ihr gehabt zu haben.
Wer weiß, wie lange dir mit deinen Eltern noch bleibt?
Aber das Grübeln im Nachhinein, das bleibt. Hartnäckig.
__________________
Meine Ma
17.9.1957-19.2.2017, 59 Jahre, Lungenkrebs mit Hirnmetastasen
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  #12  
Alt 29.01.2018, 19:59
Henny78 Henny78 ist offline
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Standard AW: Eltern haben Krebs - (Wie) kann ich helfen?

Hallo Claudia, beide auf einmal, das ist ein Paket...meine Eltern sind nacheinander erkrankt und auch verstorben.
Ich habe ganz viel im Kopf dazu.

Meine Mutter ist hier im Hospiz gestorben. Es war eine gute, schmerzhafte , intensive Zeit. Meine Schwester lebt nicht in Deutschland, sie hat die Besuche und die Abschiede ähnlich empfunden wie du.

Wenn deine Eltern entscheiden, zu Hause bleiben zu wollen, dann muss man das wohl akzeptieren.
Die Frage ist, welche Hilfen man drumherum organisiert.
Der Pflegestützpunkt gibt dazu Auskunft.
Um Behördendinge zu erleichtern ist eine Vorsorgevollmacht wichtig.
Wenn das nicht reicht, können sie sich dann jeweils auf einen gesetzlichen Betreuer einlassen?

Vielleicht wäre es gut, wenn du neben der Fürsorge für dich suchst, was dir helfen kann, das durchzustehen / auszuhalten.
Das ist psychisch wirklich ein wirklicher Kraftakt.

Viele Grüße - aus Göttingen nach Göttingen - Henny
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  #13  
Alt 30.01.2018, 10:08
nilreb nilreb ist offline
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Standard AW: Eltern haben Krebs - (Wie) kann ich helfen?

Guten Morgen ihr Lieben,

danke für eure Worte und Denkanstöße.

Ich habe gestern mit meinem Freund gesprochen und er hat mich eigentlich sehr bestärkt in meinem Denken für meine Eltern da zu sein. Er steht da voll hinter mir. Er hat selber einen Arbeitskollegen, der sich um seine pflegebedürftige Frau kümmert und das schon seit Monaten. Der war noch nicht einmal arbeiten seit dem er sie pflegt. Ich frage mich, wie der das macht, aber wahrscheinlich hat der so ein „Pflegeprogramm“ in Anspruch genommen. Schade, dass ich da keinen rechtlichen Anspruch drauf habe.

Ich will nun erst mal morgen abwarten, was die Ärzte genau sagen, wie es jetzt weitergehen soll und vor allem welche Prognose sie abgeben. Meine Mutti liegt leider seit gestern wieder im Krankenhaus, weil sich schon wieder Wasser außerhalb der Lunge gesammelt hat.

Ich werde das mit der Pflegestufe und zusätzlichen Unterstützungen definitiv ansprechen, aber ich kann mich da momentan nicht drum kümmern. Dazu fehlt mir schlichtweg die Zeit. Das ist ja das blöde mit nem Vollzeitjob, der einen auffrisst. Da bleibt keine Zeit mehr für Familienpflege, leider. Ich bin froh, dass ich hier heimlich im Forum schreiben kann, sonst frisst das einen ja auf. Auch aus diesem Grund, um einfach irgendwie alles zu organisieren, wäre eine Arbeitserleichterung schon sehr vorteilhaft. Meinen Eltern kann ich das nicht aufdrücken, die wären damit vollständig überfordert.

Habt ihr vielleicht noch Tipps, wie man als Angehöriger eine Auszeit nehmen kann? Einfach kündigen? Aufhebungsvertrag? Teilzeit? Krankschreiben wenn ja ist das "erlaubt"? Fakt ist, dass mein Kopf den ganzen Tag rattert und arbeitet und nachdenkt,. Ich finde keinen klaren Gedanken mehr. Während der Arbeit ist es am schlimmsten weil ich mir denke, was mache ich hier eigentlich. In manchen Situationen bekomme ich einen Heulanfall und muss erst mal in die Gemeinschaftsküche gehen. Wenn ich abends zu Hause bin verspüre ich den Gedanken mich zu betäuben, damit ich an gar nichts mehr denken muss.

Es ist für mich momentan alles irgendwie sinnlos, die Gedanken drehen sich eh nur um meine Eltern, da es jetzt langsam wirklich ernst wird. Die Frage, die ich mir nun stelle. „Ist das jetzt einfach mein Schicksal, muss ich das aushalten – wie eine Prüfung oder kann ich mich irgendwie einbringen, nützlich machen. Ich weiß, es wird immer wieder Tief- und Schicksalsschläge im Leben geben. Aber ist es wirklich Stärke, wenn ich mir nichts anmerken lasse, meinen Eltern gegenüber so tue als wird das alles schon wieder nur damit sie denken ich sei glücklich? Vielleicht - aber dann ist plötzlich alles zu spät und ich stehe vor einem Haufen Scherben und mache mir Selbstvorwürfe nicht dagewesen zu sein.

Ich weiß, was diese Krankheit bedeutet. Es geht ja schon so viele Jahre und auch mit dem Thema Tod habe ich mich befasst. Ich bin darauf vorbereitet und werde es so gut es geht mit Fassung tragen. Das was mich so zermürbt ist das „rumsitzen und zugucken“. Diese Vorstellung, es könnte zu spät sein und ich war nicht da, frisst mich auf. All die Jahre waren meine Eltern immer für mich da. Sie haben ihr letztes Hemd für mich gegeben, sind die uneigennützigen und liebsten Menschen die ich kenne und ich soll hier nur rumsitzen, weil ich eh nichts machen kann? Ich weiß, dass ich nichts gegen den Krebs machen kann. Aber ich kann meinen Eltern doch noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern, meine Mutti nach Berlin fahren, für sie einkaufen gehen, Hausarbeiten erledigen, Zeit mit Ihnen verbringen, im Garten helfen. Ich sehe das einfach als meine soziale Verantwortung.

Oder ist das eigentlich auch nur egoistisch von mir gedacht, um mein eigenes schlechtes Gewissen zu beruhigen? Ich weiß es nicht

Vielleicht kann ich ja auch mal mit meinem Arbeitgeber sprechen und er stellt mir eine Teilzeitmöglichkeit in Aussicht. So ganz ohne Geld geht es natürlich nicht, leider. Aber trotzdem muss man ja Prioritäten setzten und da kommt bei mir die Familie ganz weit vor der Arbeit. Und ich sollte mich selber auch nicht vergessen, denn wie es momentan ist, macht mich das kaputt. Ich will auch meinen Eltern auf keinen Fall schaden. Nicht dass sie sich noch Vorwürfe machen, sie hätten mein Leben ruiniert. Das wäre ja total kontraproduktiv.

Gibt es eigentlich eine Behörde/Anlaufstelle wo man solche Sachen mal vortragen kann und die einen beraten, was man machen kann, welche Rechte man hat und was für die Lebenssituation das Beste wäre? Ich habe momentan gefühlt 1.000.000 Fragen im Kopf und weiß nicht so recht wo und wie ich ansetzen soll.
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  #14  
Alt 30.01.2018, 12:03
monika.f monika.f ist offline
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Standard AW: Eltern haben Krebs - (Wie) kann ich helfen?

Liebe Claudia,

ich kann Dich gut verstehen, bin auch Einzelkind, und meine Eltern sind 2008 gleichzeitig schwer erkrankt, meine Mutter hatte ein Gallengangskarzinom, mein Vater eine schwere Gefäßentzündung. Ich lebe schon lange ca. 220 km entfernt von meinem Elternhaus, die Strecke ist also nicht so weit wie bei Dir, und ich bin freiberuflich tätig und konnte meine Arbeit quasi mitnehmen.

Es ist, wie schon geschrieben wurde, sehr wichtig, miteinander zu reden, auch wenn es nicht einfach ist. Aber selbst meine Mutter, die generell immer auf meine und ihre Selbständigkeit Wert gelegt hat, war froh, dass ich kommen und einiges regeln konnte. Mit den Ärzten reden, Rezepte beim Hausarzt holen, Pflegedienstbesuche organisieren usw. (Das für mich einkaufen oder kochen war dann auch für sie zweitrangig, hat sie einfach nicht mehr gekonnt.)

Nun weiß man ja nie, wie sich die Krankheitsverläufe entwickeln, ob die Behandlungen anschlagen, ob eine Reha möglich ist. Deswegen würde ich erst mal keine ganz großen Pläne machen wie umziehen und Job kündigen. Aber Du kannst doch sicher kurzfristig Urlaub nehmen, wenn auch 'nur' für vielleicht 2 Wochen. Und die Zeit mit Deinen Eltern verbringen bzw. Dinge in die Wege leiten. Was ist mit dem Bungalow am See? Können Deine Eltern nicht da wohnen und müssen keine Treppen steigen?

Zum Thema Haushaltshilfe: Ich habe eine Agentur beauftragt, die mit polnischen Kräften arbeitet und sehr gute Erfahrungen gemacht. Nun ist das auch eine finanzielle Frage, aber als mein Vater in Reha und meine Mutter im Krankenhaus war, habe ich das mit ihm durchkalkuliert. Es würde ja wahrscheinlich nicht für die nächsten 20 Jahre sein (mein Vater war zu dem Zeitpunkt 88 und meine Mutter 78). So konnte ich mich ums Organisieren kümmern, die Haushaltshilfe ums Einkaufen, Kochen, Beschäftigen meiner Eltern. Sie war für mich wie eine Schwester, die mir hilft, alleine hätte ich das nie bewältigt.

Die Lösung war für uns alle die beste, meine Eltern wollten und mussten so auch nicht in ein Pflegeheim.

Vielleicht kannst Du mit meinem Beitrag was anfangen. Wie gesagt, ich würde keine allzu langfristigen Veränderungen anleiern, aber dennoch versuchen, für ein paar Wochen bei der Arbeit auszusetzen. (Vielleicht ist Dein Arbeitgeber, wenn Du mit ihm redest, doch sozialer als vermutet.)

Alles Gute und liebe Grüße,

Monika
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  #15  
Alt 30.01.2018, 14:40
Henny78 Henny78 ist offline
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Standard AW: Eltern haben Krebs - (Wie) kann ich helfen?

Hallo Claudia , Beratung müsstest du beim Pflegestützpunkt von Stadt und Landkreis Göttingen bekommen.
Dienstlich hab ich mit denen zu tun und finde sie sehr versiert.
Auch das Ambulante Hospiz kann dir evtl eine Beratung anbieten.
Ich denke, Krankschreibung wäre eine Lösung. Und natürlich darfst du das bzw ist die Situation deiner Eltern eine Indikation dafür.
Ich denke, das wäre ein guter Schritt (bevor du über weiter nachdenkst, was Kündigung angeht ) um dir einen Überblick über die Situation vor Ort zu machen.
Ich bin damals offen mit meinem Arbeitgeber umgegangen und konnte mich so mit gutem Gewissen um meine Eltern und um mich kümmern.

Es gab auch mal eine psychonkologin in Göttingen, aber da weiß ich den Namen nicht mehr ...
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