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  #16  
Alt 01.05.2018, 11:30
NeverMore NeverMore ist offline
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Standard AW: Radiochemotherapie bei Darmkrebs

Ich hoffe du verträgst die Tabletten und es geht dir gut? Da hast du ganz schön was mitgemacht. Ich hoffe, du kannst diese Etappe nun ohne weitere Zwischenfälle bewältigen. lg Heike
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  #17  
Alt 01.05.2018, 12:52
Heribert Heribert ist offline
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Standard AW: Radiochemotherapie bei Darmkrebs

Zitat:
Zitat von Knöpfle Beitrag anzeigen
D. h. ich bekomme jetzt Bestrahlung täglich, also 5 Tage die Woche. Chemotherapie erfolgt in Einnahme von Capecitabin Tabletten, morgens 2 und 2.
Wichtig bei der Tabletteneinnahme ist so viel als möglich zu trinken. Sollst Du nur 2 x 2 Tabletten einnehmen, weil Dein Blutbild noch nicht in Ordnung ist? Die normale Dosierung lautet 2 x 1000 mg pro Quadratmeter Körperoberfläche morgens und abends. Es gibt übrigens keinen Unterschied in der Wirksamkeit zwischen der 5-FU-Infusionstherapie und der Tabletteneinnahme von Capecitabin.

Capecitabin 500 habe ich in 5 Zyklen von Oktober bis zum 31.01.2018 als adjuvante Chemo genommen um das Rezidivrisiko so gering wie möglich zu halten. Jeweils 14 Tage lang morgens und abends je 5 Tabletten, dann eine Woche Pause. Nach dem 3. Zyklus musste die Dosierung auf je 4 Tabletten reduziert werden, weil mein Blutbild in den Keller ging, was sich in Müdigkeit äußerte. - Ansonsten habe ich auch diese Chemo gut vertragen. Auch die Blutwerte haben sich wieder normalisiert.

Im März wurden Blutbild mit Tumormarkern, Kontroll-Sonographie, als auch ein Kontroll-MRT gefertigt und letzte Woche eine Kontroll-Coloskopie durchgeführt. Alle Untersuchungen haben keine Vermutung auf ein Rezidiv ergeben. Jetzt sind vierteljährlich Blutbild und Sono vorgesehen.

Ich erhoffe für uns alle einen guten Verlauf
LG Heribert

Geändert von gitti2002 (01.05.2018 um 20:15 Uhr) Grund: Links zu Pharmafirmen sind nicht erlaubt
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  #18  
Alt 01.05.2018, 23:01
Knöpfle Knöpfle ist offline
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Standard AW: Radiochemotherapie bei Darmkrebs

Ihr Lieben,

vielen Dank für eure Wünsche und Anregungen.

@NeverMore... die Tabletten vertrag ich relativ gut. Mal gibt es Tage nur mit Müdigkeit und etwas Übelkeit. Dann hatte ich auch schon Tage, dass ich mich im Laufe des Nachmittags immer schlechter fühlte und letztendlich mehrmals erbrach.
Nun probier ich gerade anstatt MCP Ondansetron. Mal schauen, ob die Übelkeit besser in den Griff zu bekommen ist.


@Heribert

Ich nehme morgens insgesamt 1000mg Capecitabin und abends nochmals 1000mg. Wegen meines empfindlichen Magens ist die Dosierung etwas geringer, aber nicht allzu viel. Ich habe eine Körperoberfläche von 1,59 qm.
Erst mal niedrig dosiert anfangen und wenn notwendig wird die Dosis erhöht.

Viel trinken, darauf achte ich. In den letzten Tagen geht mir der Appetit langsam flöten. Hoffe, er kommt wieder.
Meinen Po creme ich fleißig ein. Habe neben Bepanthen noch eine Ringelblumensalbe von Weleda gekauft ohne Zinkwirkstoffe.

Manchmal bin ich so müde, dass ich fast im Stehen einschlafe.

Insgesamt bin ich froh, wie alles so funktioniert. Hoffe, dass es bis zum Ende meiner Behandlung anhält.


Ganz liebe Grüße und genießt jeden euch geschenkten Tag!!! Knöpfle
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  #19  
Alt 02.05.2018, 15:00
Heribert Heribert ist offline
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Beiträge: 168
Standard AW: Radiochemotherapie bei Darmkrebs

Die Übelkeit wird nicht das Hauptproblem darstellen, wenn Du versuchst durch körperliche Aktivität der Chemo entgegen zu wirken. Lediglich darauf achten, direkte Sonneneinstrahlung zu meiden.

Das Brennen am Po wird sich noch weiter über das erträgliche Maß hinaus verstärken. Da hilft dann wirklich die Hämorrhoidalsalbe "Posterisan akut" mit ihrem Lidocaingehalt. Wenn es ganz schlimm kommt, habe ich Xylocain-Gel aus der Apotheke geholt. Das habe ich vor dem Einschlafen nur gemacht. Die Mittel bekommt man ohne Rezept.

LG Heribert
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  #20  
Alt 10.06.2018, 19:35
Knöpfle Knöpfle ist offline
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Ort: München
Beiträge: 14
Standard AW: Radiochemotherapie bei Darmkrebs

Hallo ihr Lieben,

nun ist einige Zeit ins Land gegangen.

Radiochemotherapie ist weiter im Gange. D.h. bis 50 Gy wurde bestrahlt und Chemo gegeben. So weit ging es ganz gut.
Am Mittwoch wurde MRT durchgeführt. Eine Fistel hat sich auf den Weg gemacht, aber Tumor ist kleiner geworden. Fazit: Behandlung schlägt an!! :super:
Am Freitag wurde das weitere Procedere besprochen...weiter machen bis 66 Gy bestrahlen zeitgleich mit Chemo mit dem Risiko einen dauerhaften suprapubischen Blasenkatheter oder gar dauerhafte Nierenkatheter zu bekommen.

Wer kennt sich aus? im Internet findet man kaum was dazu? Werde ich auf Dauer mit Schläuchen herumlaufen oder kann ich ein Urostoma tragen? Kann ich mit Nierenkatheter oder Blasenkatheter schwimmen gehen? Welche Einschränkungen werden evtl. auf mich zukommen?


Über Antworten wäre ich dankbar. Im Moment ist noch eine Woche Pause, dass die Fistel sich evtl. noch verkleinern kann und die Schleimhäute sich noch einmal kurz regenerieren dürfen.
Ab 18.06. dann der letzte Countdown mit 10 Sitzungen Bestrahlungen mit zusätzlicher Chemoeinnahme täglich. Danach ist erst mal für 3 Monate Pause angedacht. Ich hoffe, ich erhole mich gut.

Ganz liebe Grüße
Knöpfle
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