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  #46  
Alt 01.09.2018, 09:27
Toby01Harv Toby01Harv ist offline
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Hi,

die Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen.

Nur zur Stadieneinteilung: das Stadium wurde bei Dir mit IIa angegeben. Sobald aber ein LK die 2,0 cm Grenze überschreitest, hast Du IIb. Sobald Du mehr als 5 LK hast (Du deutest an, dass andere LK auch verdächtig sind), hast Du IIc. Wenn Deine LK also in den nächsten beiden Wochen nur minimal wachsen oder sich vermehren, besteht die Gefahr, dass sich Dein Stadium ändert. Ist eine OP auch bei Stadium IIc möglich/sinnvoll?
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  #47  
Alt 01.09.2018, 09:45
md_73 md_73 ist offline
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Danke Toby. Wie ist das mit den Zweitmeinungen? Darf da nur der Urologe ran, oder könnte ich da selbst noch ne Mail schreiben?

LG

Geändert von gitti2002 (02.09.2018 um 00:44 Uhr)
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  #48  
Alt 01.09.2018, 11:00
ElChupacabra ElChupacabra ist offline
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Ich hatte da am selben Tag eine Rückmeldung und hab selbst geschrieben. Nicht wundern, der Mann antwortet kurz und präzise. Am besten die Frage auch so stellen!
Alles Gute Dir.
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  #49  
Alt 03.09.2018, 18:21
md_73 md_73 ist offline
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In der Tat hat der Prof. präzise geantwortet und würde eine Chemo der OP vorziehen, letztere würde weltweit nur ganz selten vor einer Chemo gemacht, zumal sich das Problem ja auf weitere LK`s auszuweiten scheint. Hoffentlich ist bald Mittwoch.
LG in die Runde
M.

Geändert von gitti2002 (04.09.2018 um 00:44 Uhr)
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  #50  
Alt 03.09.2018, 18:58
Wally_coffee Wally_coffee ist offline
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Wünsche dir alles Gute!
PEB hatten die meisten hier und das schaffst du auch!
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  #51  
Alt 04.09.2018, 09:08
Toby01Harv Toby01Harv ist offline
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Hi,

nochmals, muss letztlich wirklich jeder selbst entscheiden.

Bei mir war es aber eine ähnliche Situation. Die Uniklinik (!) hat empfohlen, zu operieren.

Drei Hodenkrebsexperten haben dagegen unabhängig voneinander jeweils ohne zu zögern zur Chemo geraten (ein Urologe und 2 Onkologen). Als ich fragte, warum, gaben alle drei an, dass es in vereinzelten Fällen zu Veränderungen im Tumor kommen könnte, die dann nicht mehr oder nur deutlich schwerer heilbar seien. Bei einem reinen Seminom würde keiner das Risiko eingehen, von 100 % Heilungschancen runterzugehen. Die Chemo sei gut verkraftbar.

Nochmals ausdrücklich, ich bin kein Experte, ich rate daher zu gar nichts. Mir wäre damals eine reine OP auch lieber gewesen, hab mich letztlich dann aber für die Chemo entschieden.

Geändert von gitti2002 (04.09.2018 um 19:24 Uhr) Grund: NB
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  #52  
Alt 04.09.2018, 13:13
md_73 md_73 ist offline
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Hi, danke für die Einschätzungen.
Ich denke ich werde meinem Urologen morgen mitteilen, dass er die Chemo veranlassen soll.
Sollte ich in 30 Jahren dann ne Leukämie bekommen sind wir vielleicht medizinisch wieder weiter, auch falls diese Lungengeschichte bei mir als starkem Nichtraucher auftreten sollte wird sich die medizinische Welt weiter gedreht haben.
Vielleicht passiert auch gar nichts und ich werde 105, vielleicht überrollt mich nächste Woche n Bus.
Auch hier haben Uni-Klinik und ne Zweitmeinungsonkologin sich für ne OP ausgesprochen.
LG
M

Geändert von gitti2002 (04.09.2018 um 19:23 Uhr) Grund: NB
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  #53  
Alt 04.09.2018, 14:57
Maaddiin Maaddiin ist offline
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Grüß dich,

nur, weil es sich um eine UniKlinik handelt, müssen es nicht immer die richtigen Therapievorschläge sein, weil nicht jede Uniklinik einen Hodenkrebsspezialisten hat.

In meiner Uniklinik wollte man mir 6 (!!!) Zyklen PEB geben.

Alles Gute dir!
__________________
08/16 - Diagnose Hodenkrebs
Stadium IIIc, 95%Seminom 5% Teratokarzinom, ßHCG 225.000, AFP 29, LDH 1.800
Lymphknotenpakete bis zu 12cm paraaortal
08/16 Orchitektomie, Port rein, Beginn 4xPEB
11/16 Ende 4xPEB, Markernormalisierung.
12/16 Abschluss-CT zeigt noch Lymphknoten mit 1,5cm
01/17 Offene radikale RLA. 22Lymphknoten entfernt. Kein vitales Tumorgewebe.
04/17 Port raus, 1. Nachsorge - weiterhin krebsfrei
07/17 2. Nachsorge - Alles in Ordnung
10/17 3. Nachsorge - Alles in Ordnung
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  #54  
Alt 05.09.2018, 19:52
md_73 md_73 ist offline
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Guten Abend,

so. Nun is Klarheit. 17. September startet mein erster Zyklus, kommende Woche bekomme ich den Port implantiert.
Die Dinge sind endlich auf dem Weg.

LG
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  #55  
Alt 05.09.2018, 21:31
1994 1994 ist offline
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das ist die richtige Entscheidung, letztlich weißt Du nicht wo überall Krebszellen rumschwirren. Die können auch in anderen Lymphknoten sein als in denen die weggenommen werden oder noch ganz woanders. So gehst Du auf Nummer sicher. Und 3xPEB ist zu verkraften, bei mir sind auch nach 24 Jahren keine Probleme aufgetreten.
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  #56  
Alt 13.09.2018, 17:06
md_73 md_73 ist offline
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So ihr Lieben,
Sonntag um 16 Uhr rücke ich ein in die Universitätsklinik, Montag um 7 starten wir dann den Gegenschlag. Bisher bin ich erstaunlich guter Dinge, lasse die möglichen Nebenwirkungen auf mich zukommen. "Et kütt wie et kütt", sagt der Rheinländer, es kommt wie es kommt quasi.
Die Bleotermine beim Urologen sind auch schon durchgeplant und ich zähle auf meinen Körper, damit wir da nix verschieben müssen.
Hoffe auf das Antibrechzeugs und die anderen Hausmittelchen und Onkologentipps...und ich hoffe auch, dass das Gekratze im Hals mir nicht noch den Auftakt vermiest. ( Der Sohn sammelt ja gerade in der KiTa fleissig Viren für den Herbst..)
Bis dahin Euch vielen Dank für die Aufbauarbeit, die Erfahrungen und Tipps. Allen die auch gerade gegen HK vorgehen viel Erfolg, gutes Gelingen und Mut, sowie Durchhaltevermögen.
Ich werde berichten wie es angelaufen ist. Bis Sonntag gehöre ich jetzt erst einmal der Familie...
Beste Grüße
M

Geändert von gitti2002 (13.09.2018 um 22:57 Uhr)
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  #57  
Alt 14.09.2018, 15:27
Golsen Golsen ist offline
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Rheinländer halten das locker aus Wobei viel Spaß jetzt ein wenig übertrieben wäre, haha. Aber melde dich und wenn du Fragen hast, sind wir für dich da. Drücke die Daumen.

Danach kannst du dann in eine Reha.
Hast du schon den Porttermin?
__________________
Mein persönliches Krebstagebuch: https://krebskrampf.de/
__________________
1/18: Innere Blutung - Entfernung eines Bauchhodens (nonseminom 90% Chorionkarzinom / 10% seminom, Beta HCG bei 26.000)
2/18 - 5/18: 4xPEB (danach: Marker negativ)
6/18 offene, linksseitige RLA (2 cm Resttumor und 14 LKs entfernt: tumorfrei)
9/18: MRT: sauber
--------------------------------------
1/19 nächstes MRT
--------------------------------------

Geändert von gitti2002 (14.09.2018 um 21:54 Uhr)
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  #58  
Alt 15.09.2018, 06:06
md_73 md_73 ist offline
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Also den Port habe ich seit Mittwoch, die ambulante OP war komplikationslos und erträglich. Die Wundschmerzen sind fast weg, da macht mir die Zerrung im Nacken, durch zu schnelle Drehung daheim, beim Faxen machen mit dem Junior, und das daraus resultierende Zusammenzucken wg. kurz jaulendem Wundschmerz, mehr zu schaffen.
Das Rheinland hat seinen Reiz, war häufig beruflich da und meine Frau und ich waren häufiger in Köln privat unterwegs. Aber auch hier in der Pfalz habe ich, trotz saarländischem Migrationshintergrund schöne Ecken zum Wohlfühlen.
Reha würde ich dann zu gegebener Zeit auf den Weg bringen, jetzt hoffe ich zunächst mal, dass der Montag nicht gleich mit dem Kopf überm Klo startet, und die Mittelchen gegen Übelkeit halten was man ihnen nachsagt - sonst wäre meine Motivation im Keller.... alles andere kann ich auf mich zukommen lassen, denke ich...
Ein schönes Wochenende...

Geändert von md_73 (15.09.2018 um 06:08 Uhr)
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  #59  
Alt 15.09.2018, 08:38
Golsen Golsen ist offline
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Die Übelkeit wird nicht schlimm. Die haben echt gute Mittel (Zofran). Ich kenne eigentlich kaum Leute die starke Übelkeit hatte oder sogar kotzen mussten bei PEB und vor allem nicht im 1. Zyklus.

Dat wird schon und die Verräterzellen werden alle vernichtet
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