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  #16  
Alt 12.05.2004, 18:25
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Standard meine Mama!! Die Krankheit war stärker - 17.08.20

17.08.2002, 19:39

Liebe Sonja,
es tut mir sehr, sehr leid. Vielleicht kann Dir dieses Gedicht ein wenig Trost spenden:

Eines Nachts hatte ich einen Traum.
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herr.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich,
Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen
vorübergezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte,
dass an vielen Stellen meines Lebensweges
nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen,
da hast du mir versprochen,
auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich,
dass in den schwersten Zeiten meines Lebens
nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen,
als ich dich am meisten brauchte?"
Da antwortete er:"Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen,
erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort , wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."

Alles Liebe an Dich
Christine
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  #17  
Alt 12.05.2004, 18:25
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Standard meine Mama!! Die Krankheit war stärker - 17.09.20

17.09.2002, 21:23

Ich bin ein Fremder, was soll ich sagen. Die Sprüche wie: Kopf hoch, das Leben geht weiter o.ä. haben keine Wirkung. Bei mir sogar manchmal sehr negative! Also sag ich dir was geschah, als ich die Nachricht gestern sah. Ich weinte!


Jemand, der traurig ist!
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  #18  
Alt 12.05.2004, 18:26
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Standard meine Mama!! Die Krankheit war stärker - 23.10.20

23.10.2002, 17:13

Hallo Sonja,
ich weiß wie Du Dich fühlst. Meine Mama ist vor 10 Jahren gestorben. Ich war gerade 24 Jahre und hatte meine erste Tochter bekommen. Wir wussten schon seit fast 3 Jahren, dass meine Mutti krank ist, aber ich habe den Gedanken an den Tod einfach verdrängt. Ich kann Dir nur sagen denke immer an die vielen schönen Erinnerungen. Der Schmerz lässt ganz, ganz langsam nach.
Alles Gute
Angelika[ungerangie@aol.com)ungerangie@aol.com[/email]
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  #19  
Alt 12.05.2004, 18:26
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Standard meine Mama!! Die Krankheit war stärker - 07.11.20

07.11.2003, 20:40

Hallo , hier ist Ella
Deine Mama ist leider schon 1 Jahr tot . Aber meine starb vor 2 Wochen an Eierstockkrebs, der furchbar gewütet hat. Ich bin unendlich traurig.
Ich war bei ihr, als sie starb und ich habe sie noch 36 Std. verabschieden können.

Ich trauere heute noch mit

Liebe Grüße
Ella
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  #20  
Alt 12.05.2004, 18:27
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Standard meine Mama!! Die Krankheit war stärker - 07.11.20

07.11.2003, 22:39

Hallo Ella,
Ich wünsche Dir mein allerherherzlichstes Beileid.
Ichglaube mir vorstellen zu können wie Du gerade fühlst.
Bei meiner Mama wurde gestern Eierstockkrebs festgestellt und ich habe unendlich viel Angst sie zu verlieren. Ich habe zwar einen lieben Mann und zwei wundervolle Kinder aber wenn meine Mama nicht mehr da wäre, dann würde ich mich ganz allein fühlen, denn ich habe schon meinen Papa mit 11 verloren, jetzt bin ich 25.

Ich denke ganz fest an Dich. Ich hoffe, Du bist nicht allein in deiner Trauer.
Anke
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  #21  
Alt 12.05.2004, 18:28
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Standard meine Mama!! Die Krankheit war stärker - 02.04.20

02.04.2004, 16:01

Hallo Ella,
habe soeben deine NAchricht gelesen und mir sind sofort die Tränen gelaufen. Wir kennen uns nicht aber trotzdem berührt mich das alles sehr.
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  #22  
Alt 29.06.2004, 11:31
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Standard Hoffnung - 27.06.2004, 21:26

Habe heute zwar meine liebe Schwester Heli verloren, möchte aber trotzdem anderen Krebskranken Mut machen, dass sie die Hoffnung nicht aufgeben. Nach ihrer Operation (Eierstockkrebs mit Metastasen an der Bauchdecke + Lunge) im August 1999 gaben ihr die Ärzte sehr wenig Chancen. Doch Heli schöpfte viel Kraft aus ihrem Glauben und zeigte uns, wie man ein so schweres Schicksal meistert. Ich weiß, es geht dir jetzt besser und danke dir für alles, was du für mich und uns getan hast! Wir haben dich sehr lieb!
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  #23  
Alt 27.04.2005, 00:05
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Standard Der Tod hat gesiegt - In Gedenken an...

Hallo liebe Forum Leser!

Auch meine Mama ist tot!!!!
OH Gott, ich kann es noch immer nicht glauben, selbst wenn ich es hier eigenhändig schreibe!
Ja sie ist am 17.04.2005 um 22.30 Uhr eingeschlafen, für immer!
Der Kampf gegen, einen der aggressivsten Krebsarten war absolut aussichtslos.
Meine Schwester, mein Papa und ich waren in den letzten 2 Tagen permanent an ihrem Krankenbett.
Sogar ihr Bruder (der Kontakt war eher spärlich) und ihre Schwester, und natürlich Oma und Opa waren kurz vor ihrem Ende da.
Meine liebe Mama kämpfte noch fast 48h bevor ihr Körper für immer seine Kraft verlor.
Diese Stunden waren so schlimm. Immer wieder versicherte uns das Krankenhauspersonal, das meine Mama keine Schmerzen hat.
Eigentlich auch logisch bei den Mengen an Morphium, aber es gab immer wieder Phasen, die für mich sehr schmerzlich waren, da sie manchmal stöhnte oder sich plötzlich aufrichtete.

Einen Teil meiner Erlebnisse und Gedanken, bin ich nun schonmal los geworden.
Leider bin ich momentan noch nicht wirklich fähig viel zu schreiben.
Ich habe diesen Verlust noch lange nicht verarbeitet!!!!
Trotzdem bin ich für jede Hilfe dankbar.
Bis dahin
Katja
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  #24  
Alt 27.04.2005, 09:41
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Standard Der Tod hat gesiegt - In Gedenken an...

Hallo Katja,
es tut mir sehr leid mit deiner Mama! Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft, die nächste schwere Zeit zu überstehen. Wir alt war deine Mama? Und wie lange mußte sie mit dieser Krankheit leben? War die Krankheit schon sehr weit fortgeschritten, als sie festgestellt wurde?
Alles Liebe
Nobina
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  #25  
Alt 28.04.2005, 22:03
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Standard Der Tod hat gesiegt - In Gedenken an...

Liebe Katja
es tut mir sehr leid, dass auch Du Deine Mama an dieser Krankheit verloren hast! Ich hoffe, Du und Deine Familie haben die letzten Tage einigermassen überstanden? Bei mir ist es heute in genau zwei Wochen ein Jahr her, dass meine Mam gehen musste! Und glaube mir, ich weiss was Du meinst mit den letzten Tagen. Auch meine Mama ist um 22.30 Uhr gestorben. Die letzten 4 Tage war die Hölle. Auch ich habe geglaubt, dass sie trotz der extrem hohen Dosen an Morphium noch Schmerzen hat. Aber ein ausführliches Schlussgespräch mit dem Onkologen hat mich sehr beruhigt, dass dem nicht so war. Unsere Mamas waren da bereits zwischen den Welten und haben das für sich gar nicht so empfunden. Das war wohl ihre Art auf die Einflüsse von aussen zu reagieren, da sie sich anders nicht mehr mitteilen konnten. Für die kommende Zeit wünsche ich Dir und Deiner Familie viel Kraft. Lass Dich mal fest umarmen und melde Dich wenn es Dir geht.
Alles Gute und Liebe
Gaby
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  #26  
Alt 02.05.2005, 18:27
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Standard Der Tod hat gesiegt - In Gedenken an...

Danke ihr Lieben!

Es tut gut sich mit Leuten auszutauschen, die genau das gleiche erlebt haben, und so mit nachempfinden können wie es mir gehts.
Im März 2003 wurde die Diagnose Ovarialkarzinom bei meiner Mama diagnostiziert.
Da sie bereits Aszites hatte und körperlich ziemlich geschwächt, war der Krebs da schon zimlich vorangeschritten.
Leider brachte nichte eine einzige Chemo irgendeinen Erfolg, sondern zehrte nur an ihren Kräften.
Gaby, ich weiss was du meinst.
Auch ich hatte immer wieder das Gefühl, dass, sie in den letzten Stunden Schmerzen verspürte.
Manchmal bekam sie noch so " helle" Momente und sprach kurz zu uns.
Wenn ihr noch Tipps habt, wie man am besten mit so einem Verlust weiterleben kann, wär ich euch sehr dankbar, denn ich bin manchmal ziemlich ratlos.
Und Aussenstehende versuchen nur mit den üblichen Sprüchen einen aufzumuntern, aber das klappt meistens nicht.
Gruß Katja
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  #27  
Alt 09.05.2005, 22:49
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Standard Der Tod hat gesiegt - In Gedenken an...

Hallo zusammen!

Heute war ein sehr schwer Tag für mich.
Meine Mama wurde beigesetzt.
Alles was von meiner geliebten Mutter über ist, soll dieser Staub in der Urne sein?????
Ich kann es nicht fassen.
Es war heute alles so unreal.
Das kann doch nicht sein. Jetzt ist sie für immer verschwunden.
Kann es einfach nicht begreifen!

Liebe Ella, ich weiss genau wie es dir geht, da meine Mama am 17.4. eingeschlafen ist.
Ihr Kampf dauerte fast endlos lange 48h.
Und ich weiss einfach nicht wie ich es schaffen soll ohne sie.
Die Trauer überwältigt mich immer wieder aufs Neue.
Was soll ich nur machen?
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  #28  
Alt 01.08.2005, 22:52
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Standard Der Tod hat gesiegt - In Gedenken an...

Hallo liebe Katja,
nach längerer Zeit hab ich mal wieder in dieses Forum geschaut. Meine Mama ist am 16.4.2002 an dieser heimtükischen Krankheit gestorben. Auch wenn es nun schon eine Weile her ist, denke ich doch jeden Tag, jede Stunde an sie und vor allem auch an die letzten Tage vor ihrem Tod, die für mich einfach nur furchtbar waren. Ich weiß bis heute nicht, wie ich diese Zeit überstanden habe. Aber dennoch, auch wenn ich es mir damals nicht vorstellen konnte, hat die Zeit die Wunde etwas geheilt bzw. den Schmerz verändert, so dass man irgendwie lernt damit zu leben. Es gibt zwar sehr oft immer noch Tage, wo ich denke, ich schaffe es nicht, aber es geht doch weiter. Wenn du möchtest, kannst du gern Kontakt zu mir aufnehmen, auch per email.
Liebe Grüße
Ina
(InaZ79@gmx.de)
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  #29  
Alt 03.08.2005, 06:03
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Standard Der Tod hat gesiegt - In Gedenken an...

Wenn ich das hier lese, werde ich richtig traurig.
Ein Satz in diesem Faden, hat mir besonders gut gefallen:

Das Leben endet immer mit dem Tod!

Wer schwer krank ist, setzt sich früher oder auch anders mit dieser Tatsache auseinander. Das ist irgendwo auch eine Chance, sich damit zu beschäftigen. Andererseits ist es schrecklich die Erkrankten gegen Ende so leiden zu sehen.

Ein Freund von mir ist kürzlich an Krebs (im Hoden hatte der Krebs angefangen zu wüten) gestorben. Aber irgendwie war es "schön" zu sehen, das er trotz der schweren Krankheit dankbar für sein Leben war und mit diesem abgeschlossen hatte und eigentlich auch beendet hatte. Er ist nicht unglücklich gestorben.
Das klingt alles sehr seltsam, ich weiß.
Aber jeder von uns muß lernen, das der Tod zum Leben gehört, dann ist es auch einfacher damit umzugehen. So schmerzlich es auch ist. Auch wärend einer schweren Krankheit kann man glückliche Zeiten erleben.
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  #30  
Alt 08.10.2005, 00:12
kat kat ist offline
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Registriert seit: 08.10.2005
Beiträge: 1
Standard Geli

Ihr lieben Mitbetroffenen und Mitleser,
leider muss ich dieses Thema heute wieder nach oben holen. Seit Ende 2003 selbst dabei, habe ich oft die engagierten Beiträge von Geli gelesen und ihre Stärke im Umgang mit dem EK immer wieder bewundert. Schon länger hatten wir, soweit ich weiß, nichts von Geli gehört, was bei ihrem Krankheitsverlauf kein gutes Zeichen sein konnte. Nun musste ich im amerikanischen Eierstockkrebsforum Ovca.net lesen, dass Geli am 30.06.05 von uns gegangen ist. Ich bin betroffen und traurig, dass wieder eine tapfere Frau ihren Kampf verloren hat.
Kathrin
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