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  #16  
Alt 26.06.2004, 00:42
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Standard Multiple LEBERMETASTASEN -was kann man noch tun?

Hallo, Wolfgang,
tja, die dummen Sprüche hören wir leider allzu oft, aber da gibt es hier ja im Forum einen Thread mit dem Thema: Die dümmsten Sprüche (zum Dranhängen). Wenn du da mal nachliest, ist es eigentlich eher zum Lachen, was unsere lieben Mitmenschen so von sich geben. Ich sag auf dumme Sprüche immer: Du, wir können gerne unsere Leben tauschen, ich nehme deinen arbeitslosen Mann, das nicht abbezahlte Haus und die drei rotznäsigen Kinder und du bekommst dafür meinen Brustkrebs!!! Was meinste, wie still dann die Besagte wird!
Zur Erheiterung - und das muss auch mal sein - lies doch einfach mal bei mir unter dem Button "Onko-Humor" die Geschichte von Pam und Arni nach. Das ist meine Art von Verarbeitung des Brustverlustes.
Ansonsten suche ich weiter nach Artikeln für dich zum Thema und du kannst sie gerne abfragen.
Auch ich wünsche dir und deiner Frau ein angenehmes Wochenende ohne Sturm und mit viel Sonne im Herzen.
Tschüss von Monika :=)
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  #17  
Alt 26.06.2004, 13:04
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Standard Multiple LEBERMETASTASEN -was kann man noch tun?

Hallo Wolfgang,

ja, die dummen Sprüche...!

Aber es gibt auch Menschen aus dem näheren Umfeld, die sich gar nicht mehr melden, weil sie einfach nicht wissen, wie sie mit einem todkranken Menschen umgehen sollen.

Diesen Menschen habe ich dann ausrichten lassen, sie könnten die Gieskanne zu Hause lassen, ich würde noch leben und würde auch gerne so behandelt und nicht so, als würde ich schon auf dem Friedhof liegen!

Auf den Spruch: "Du siehst aber gut aus" ( so krank kann sie ja gar nicht sein!!) paßt die Antwort:

" Ein Apfel fault auch von Innen, ohne dass man es Ihm ansieht".

Machmal habe ich das Gefühl, ich muß mich geradezu dafür entschuldigen, dass ich alles dafür tue wenigstens gut auszusehen.

Ich denke man darf diese unsensiblen Äußerungen nicht zu ernst nehmen, vieles geschieht aus Unsicherheit und Angst der Nicht-Betroffenen selber so krank zu werden.



Ich habe aber einmal eine Frage an Dich persönlich, da Du hier geschrieben hast, Du hättest die Erkrankung Deiner Frau auch lange verdrängt:

Meinem Lebensgefährten fällt es nämlich auch so schwer meine Erkrankung zu akzeptieren. Da ich aber seit über einem Jahr Lebermetastasen habe, sehe ich natürlich einige Dinge aus einer anderen Perspektive. Er möchte immer so tun, als würde ich noch jahrzehnte Leben. Davon ist aber nach dem heutigen Stand der Medizin nicht auszugehen.

Also lebe ich jetzt, gebe mehr Geld für Reisen aus, als hereinkommt, kann mir Diese aber aufgrund einer Erbschaft auch finanziell erlauben. Er ist der Meinung ich sollte mein Geld nicht so ausgeben, sondern für spätere Zeiten aufheben. Er versteht nicht so ganz, dass ich jetzt, solange ich noch kann, möglichst viel erleben möchte.
Was kannst Du mir raten, wie ich ihm meine Gedanken näher bringen kann? Was würdest Du ihm aus Deiner heutigen Sicht raten? Falls Du Zeit haben solltest, wäre ich Dir dankbar für eine Antwort.

Laßt Euch nicht unterkriegen und haltet weiter so zusammen,

liebe Grüße und alles Gute für Deine Frau,
Martina
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  #18  
Alt 27.06.2004, 01:59
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Standard Multiple LEBERMETASTASEN -was kann man noch tun?

Hallo Martina 44!
Sind gerade erst zurückgekommen, waren auf dem Geburtstag meiner Tochter.
Kannst Du mir Deine Emailadresse mitteilen?
Ich würde Dir dann gerne antworten.
Liebe Grüße
Wolfgang
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  #19  
Alt 28.06.2004, 15:03
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Standard Multiple LEBERMETASTASEN -was kann man noch tun?

Hallo Martina 44 !
Ich würde Dir sehr gerne antworten, möchte Dir die Antwort aber nur persönlich an Deine Emailadresse schicken. Nur schon mal vorab: Ich kann sehr gut verstehen, wenn Du jetzt "leben" möchtest.
Liebe Grüße
Wolfgang
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  #20  
Alt 28.06.2004, 20:22
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Standard Multiple LEBERMETASTASEN -was kann man noch tun?

Hallo Wolfgang,

habe Dir schon die Adresse geschickt. Hat wohl nicht geklappt, bin nicht so fit am PC, übe noch.

Hier also noch mal meine Adresse: hochscheid@meocom-online.de

würde mich freuen von Dir zu hören.

Liebe Grüße,
Martina
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  #21  
Alt 28.06.2004, 22:19
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Standard Multiple LEBERMETASTASEN -was kann man noch tun?

Hallo Martina 44 !
Du hast Post !
Liebe Grüße
Wolfgang
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  #22  
Alt 29.06.2004, 17:42
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Standard Multiple LEBERMETASTASEN

Hallo Wolfgang,

dein Boxentitel hört sich ein bißchen nach Aufgabe an....

Bin in einer ähnlichenSituation wie deine Frau. Bin 32 MA-Ca + multiple Lebermetas (größte 2,5 x 3,5 cm) bereits bei Erstdiagnose.

Merkwürdigerweise habe ich null (wirklich) Beschwerden, daher ist die Diagnose um so schwerer zu verstehen und zu verkraften.

Fange Donnerstag mit 1. Kurs (doofes Wort - sollen wir oder der Krebs was lernen?) an.

Würde mich über Rückmeldungen zu TACE, Hyperthermie usw. von dir freuen.

LG Urmel
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  #23  
Alt 29.06.2004, 18:28
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Standard Multiple LEBERMETASTASEN -was kann man noch tun?

Hallo Urmel !
Nein, aufgeben will meine Frau noch lange nicht. Mittlerweile geht es ihr nach der 5. EC-Monotherapie besser, der Ascites und der Pleuraerguss sind etwas zurückgegangen, so dass in 2 Wochen eine Sonographie der Leber zur Kontrolle gemacht werden kann.
Ich kann mir ziemlich gut vorstellen, dass Dich Deine Diagnose fast umgehauen haben muss, zumal Du ja keine Beschwerden an der Leber hast. Aber Du willst genau wie meine Frau kämpfen, und das finde ich gut.
Ich suchte nur wie Du Kontakte zu Betroffenen, die mit Lebermetas leben und entsprechende Erfahrungen gemacht haben. Zu TACE und Hyperthermie kann ich Dir bis jetzt noch nichts sagen, wie gesagt, meine Frau bekam bis jetzt EC als Monotherapie und es sieht bisher so aus, als dass die Therapie angeschlagen hat. Aber trotzdem wird meine Frau die Therapie mit TACE oder Hyperthermie in Erwägung ziehen, wenn ihr Allgemeinbefinden noch besser wird.
Ich wünsche Dir von Herzen einen weiterhin guten Verlauf
Liebe Grüße
Wolfgang
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  #24  
Alt 29.06.2004, 18:44
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Standard Multiple LEBERMETASTASEN -was kann man noch tun?

Hallo Urmel!
Das Wichtigste habe ich vergessen: Ich drücke Dir für Donnerstag die Daumen !
Liebe Grüße
Wolfgang
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  #25  
Alt 29.06.2004, 22:07
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Standard Multiple LEBERMETASTASEN - Alles ist möglich !

Hallo Wolfgang,

danke für deine Unterstützung. Schön zu hören, dass deine Frau nicht aufgeben will.

Hat Sie früher schon Chemos gehabt? Wenn ja, Welche? Mit welchem Ergebnis?

Bekomme Taxol-Infusionen + Xeloda (Capecitabin als Tablette) im Rahmen der AGO Mamma3-Studio. Deise Kombintaion verspricht ca. 40 % Vollremissionen und noch weit mehr Teilremissionen....

Wo wird deine Frau behandelt? Mir wurde mehrfach gesagt, dass eine Kombination Taxane mit Epi oder anderem am besten bei Metastasen anschlagen würde.

Liebe Grüße

Urmel
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  #26  
Alt 30.06.2004, 08:18
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Standard Multiple LEBERMETASTASEN -was kann man noch tun?

Hallo Urmel,

meine Frau hatte Anfang 2000 den 1. Pleuraerguss; es wurde nach der Punktion der Pleura eine lokale Chemo (Mitox.) in die Pleurahöhle gespritzt. Die Pleura war danach metastasenfrei.
Ansonsten hat meine Frau bisher noch keine Chemo erhalten. Der Onkologe aus Rheydt setzt Epirubizin als Monotherapie (wöchentl. 50 mg) erst nach Auftreten der Lebermetastasen ein.
Die Möglichkeit an einer Studie teilzunehmen ist für Dich das Beste und die Aussicht auf Remissionen sind ja vielversprechend.
Ich drücke Dir nochmal die Daumen für morgen.

Liebe Grüße
Wolfgang
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  #27  
Alt 08.07.2004, 22:14
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Standard Multiple LEBERMETASTASEN -was kann man noch tun?

Hallo !

Ich weiss ja, dass sehr viele die Eintragungen nur lesen, deshalb will ich mal was Erfreuliches ins Forum schreiben: Meine Frau hatte heute Ihre Kontrolluntersuchung und siehe da, der Ascites ist vollkommen verschwunden und die Lebermetastasen sind kleiner geworden, wie man mittels Sono erkennen kann. Zudem ist auch der Tumormarker gesunken...Wer hätte das gedacht !Der Onkologe war auch freudig überrascht...
Ich wünsche Euch allen weiterhin alles Gute
Liebe Grüße
Wolfgang
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  #28  
Alt 09.07.2004, 08:39
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Standard Multiple LEBERMETASTASEN -was kann man noch tun?

Hallo Wolfgang !

Das freut mich für Dich und Deine Frau, dass die Chemo angeschlagen hat, möchte Dir aber mal erzählen, wie es bei meiner Frau war: Sie hatte ebenfalls Lebermetastasen, die nach dem 1. Chemozyklus kleiner geworden sind. Auch bei uns war wieder Optimismus angesagt. Leider dauerte die progressionsfreie Zeit nur 3 Monate. Was ich Dir eigentlich sagen will ist dies: Nutze die Zeit, in der es Deiner Frau besser geht, für Dinge, die ihr oder sie schon immer tun wollt. Bei meiner Frau wuchsen nach 3 Monaten die Lebermetastasen wieder, sie bekam Ascites und eine EC/Tax.-Chemo schlug nicht mehr an. Nach weiteren 2 Monaten hatte sie Gleichgewichtsstörungen, es wurden 3 inoperable Gehirnmetastasen festgestellt, woran sie weitere 3 Wochen später verstarb. Ich mache mir heute noch Vorwürfe, weil wir die letzte relativ beschwerdefreie Zeit zwischen der 1. und er 2. Chemo nicht besser genutzt haben, denn nach dem Rückfall ließ uns der Krebs dazu keine Gelegenheit mehr. Ich hoffe wirklich, dass es bei euch nicht so kommt, kann Dir aber nur raten, die Zeit mit Deiner Frau intensiv zu verbringen.
Dir und Deiner Frau alle erdenkliche Kraft und Zuversicht wünscht
Gast
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  #29  
Alt 09.07.2004, 19:01
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Standard Multiple LEBERMETASTASEN -was kann man noch tun?

Hallo Wolfgang,

tolle Nachrichten, glaube an den Erfolg und die Selbstheilungskräfte des Körpers deiner Frau, wir alle brauchen die Hoffnung und den Glauben an Stillstand.

Ich persönlich glaube, das wesentlich mehr Heilungen auch in fortgeschrittenen Stadien "passieren" als bekannt wird. Lese im Moment einige Buchbeispiele zum Thema.

Die Schulmedizin möchte natürlicherweise die "Angst" vor Krebs aufrechterhalten, damit möglichst Viele zu den Früherkennungsuntersuchungen gehen. Das hat ja auch seine Berechtigung, nur wird halt über die möglichen "Heilungen" zu wenig berichtet.

Bei mir läuft es auch gut, kaum Nebenwirkungen, lokale Rötung d.h. der Tumor reagiert. Mein Partner meint schon eine optische Verkleinerung feststellen zu können... scheint mir auch so.

Also bis bald

LG

Urmel
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  #30  
Alt 09.07.2004, 19:15
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Standard Multiple LEBERMETASTASEN -was kann man noch tun?

Hallo Urmel !

Eine Heilung wäre ja fast schon ein Wunder, aber Wunder soll es ja ab und zu geben, ich gebe jedenfalls die Hoffnung nicht auf....Obwohl die Geschichte vom Gast einen ja wieder ins Grübeln bringen lässt.
Bei Dir geht es ja auch aufwärts, es ist ein gutes Zeichen, wenn der Tumor reagiert und ich wünsche Dir/uns von Herzen, dass die Krankheit irgendwann Vergangenheit ist.
Eine positive Veränderung hat die Krankheit gebracht: Sie verrückt grundlegend die Perspektive und zeigt uns, was wirklich wichtig ist.
Dir noch ein schönes Wochenende
wünscht
Wolfgang
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