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  #46  
Alt 03.10.2007, 06:16
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Standard Epoetin lindert die Fatigue bei Krebspatienten

Ärzte Zeitung, 02.10.2007


Epoetin lindert die Fatigue bei Krebspatienten

ELTVILLE-ERBACH (djb). Die mit einem Tumor oder dessen Behandlung einhergehende Anämie ist eine der Hauptursachen des Fatigue-Syndroms bei Krebs. Eine subkutane Therapie mit 30 000 I.E. Epoetin beta pro Woche erhöht den niedrigen Hämoglobinwert und bessert die Lebensqualität.



Quelle: http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/10/02/171a1103.asp?cat=/medizin/krebs
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  #47  
Alt 08.12.2007, 05:18
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04.12.2007

Palonosetron: Ein weiterer Schritt zur optimierten antiemetischen Therapie


Über 80% aller Krebspatienten, die mit einer Chemotherapie behandelt werden, leiden unter Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen (CINV), die so ausgeprägt sein kann, dass es zu Therapieverzögerungen kommt oder eine Therapie sogar vorzeitig beendet werden muss. Ein Durchbruch in der antiemetischen Therapie gelang Anfang der 90er Jahre mit der Einführung der 5HT3-Rezeptorantagonisten. Palonosetron ist der erste Vertreter der 5HT3-Rezeptorantagonisten der 2. Generation, der zur Prävention von akuter Übelkeit und Erbrechen bei stark emetogener Chemotherapie und zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei moderat emetogener Chemotherapie zugelassen ist.


Quelle:
http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2231
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  #48  
Alt 02.02.2008, 06:06
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Standard EU-Zulassung für Fosaprepitant-Dimeglumin zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen

29.01.2008

EU-Zulassung für Fosaprepitant-Dimeglumin zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie

Die EU-Zulassung für Fosaprepitant-Dimeglumin ist erteilt worden, eine neue intravenöse Therapie zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie. Fosaprepitant-Dimeglumin enthält eine intravenös anzuwendende Vorstufe (Prodrug) der oralen Darreichungsform von Aprepitant.

Das Prodrug Fosaprepitant wird nach parenteraler Gabe im Körper schnell in Aprepitant umgewandelt. Fosaprepitant-Dimeglumin (IVEMEND®) ist als Teil einer Kombinationstherapie zur Prävention akuter und verzögerter Übelkeit und Erbrechen bei hoch emetogener auf Cisplatin basierender Chemotherapie sowie bei moderat emetogener Chemotherapie zugelassen.


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  #49  
Alt 10.02.2008, 10:03
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Zitat:
Cannabis gegen Krebs: Berauschend für Tumorzellen

Rostock (ddp). Am Universitätsklinikum Rostock haben Forscher eine neue Wirkungsweise von Cannaboiden nachgewiesen. Demnach können die Substanzen, die auch in der Hanfpflanze zu finden sind, das Eindringen von Krebszellen in umliegendes Gewebe verhindern, meldet die Universität Rostock. Professor Burkhard Hinz, Leiter des Instituts für Toxikologie und Pharmakologie der Universität Rostock, und Robert Ramer überprüften die Wirkungsweise der Cannabinoide anhand von Zellkulturen. Dabei stellten sie fest, dass der genetische Apparat von menschlichen Gebärmutterhals- und Lungenkrebszellen durch die Cannabinoide dazu veranlasst wird, einen körpereigenen Hemmer zu produzieren. Dieser Hemmstoff unterdrückt das Eindringen bestimmter Enzyme, die für die Verbreitung von Tumorzellen verantwortlich sind, in das umliegende Gewebe. So wird verhindert, dass sich die Krebszellen über das Blut- und Lymphsystem im Körper ausbreiten und Metastasen bilden. Nach Angaben des Pharmakologen Hinz steckt die Forschung zur Antikrebswirkung von Cannabinoiden bislang noch im experimentellen Stadium. Allerdings gäben die bisherigen Befunde begründeten Anlass zur Hoffnung, dass diese Stoffe in der Zukunft eine zusätzliche Option zur Krebstherapie darstellen könnten. Dabei sei mit weniger Nebenwirkungen zu rechnen als in der herkömmlichen Chemotherapie. Cannabinoide kommen derzeit unter anderem bei der Behandlung von Übelkeit und Erbrechen im Zusammenhang mit einer Krebs-Chemotherapie zum Einsatz. Außerdem weisen Ergebnisse aus tierexperimentellen Studien und Untersuchungen an Zellkulturen darauf hin, dass die Substanzen die Tumorzellteilung hemmen oder sogar den Tumorzelltod auslösen können.
Quelle: http://www2.netdoktor.de/nachrichten...&d=9&id=128470
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  #50  
Alt 20.03.2008, 17:19
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Standard Therapie zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie

18.03.2008


Antiemese: Erster parenteraler Neurokinin-1-Rezeptorantagonist Fosaprepitant-Dimeglumin in Deutschland erhältlich


Mit Fosaprepitant-Dimeglumin steht ab sofort eine neue intravenöse Therapie zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie zur Verfügung, das ein intravenös anzuwendendes Prodrug der oralen Darreichungsform von Aprepitant enthält und das nach parenteraler Gabe im Körper schnell in Aprepitant umgewandelt wird. Fosaprepitant-Dimeglumin ist als Teil einer Kombinationstherapie zur Prävention akuter und verzögerter Übelkeit und Erbrechen bei hoch emetogener auf Cisplatin basierender Chemotherapie sowie bei moderat emetogener Chemotherapie zugelassen.


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2411
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  #51  
Alt 03.04.2008, 07:54
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Standard Bald neue Option bei Durchbruchschmerz

Ärzte Zeitung, 31.03.2008


Bald neue Option bei Durchbruchschmerz


Fentanyl als Sublingualtablette ist auch bei Tumorschmerz-Patienten mit Mukositis und Xerostomie gut anwendbar


FRANKFURT AM MAIN (mar). Für Patienten mit chronischen Schmerzen, bei denen trotz guter Analgesie mit einer Opioid-Dauertherapie Durchbruchschmerzen auftreten, wird es bald eine Alternative zum oral-transmukosalen Fentanyl-Stick geben: schnell wirksames Fentanyl als Sublingualtablette.


Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/onkologie/?sid=486413
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  #52  
Alt 12.04.2008, 20:30
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Standard Epoetin beta zur Therapie tumorbedingter Anämie

08.04.2008

Epoetin beta zur Therapie tumorbedingter Anämie


Die Wichtigkeit der Supportivtherapie steht in der Onkologie heute außer Frage. Dennoch wird der Einsatz supportiver Maßnahmen, z. B. Therapien gegen die chronische Müdigkeit Fatigue, immer wieder diskutiert. Im Rahmen des diesjährigen Deutschen Krebskongresses (DKK) wurden im Satellitensymposium „Supportivtherapie: Für wen rechnet sie sich?“ neue Daten und Trends vorgestellt.

Fatigue ist ein quälender Erschöpfungszustand, der das Leben der Krebspatienten zusätzlich zu den Strapazen der laufenden Therapie massiv erschwert. Da die Energie fehlt, am gewohnten Leben teilzunehmen, sinkt die Lebensqualität rapide. Bereits seit längerem ist bekannt, dass Fatigue die Betroffenen sogar mehr belastet als Tumorschmerzen (1). Eine der Hauptursachen für Fatigue ist die Anämie: Bis zu 97 Prozent aller Tumorpatienten, die eine Chemotherapie erhalten, leiden darunter. Die enge Korrelation zwischen dem Hb-Wert und der Lebensqualität der Betroffenen konnte bereits in verschiedenen Studien nachgewiesen werden (2).


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2453
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  #53  
Alt 06.05.2008, 10:45
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Standard Bei Krebs verringert Trias neuropathische Schmerzen

Ärzte Zeitung, 06.05.2008

Bei Krebs verringert Trias neuropathische Schmerzen

Opioide, Antidepressiva und Antikonvulsiva bewährt

BERLIN (djb). Chronische Schmerzen bei Tumorpatienten bestehen häufig aus einem Nebeneinander von nozizeptiven und neuropathischen Schmerzkomponenten (mixed pain). Das hat Professor Ralf Baron aus Kiel beim Deutschen Schmerzkongress betont. Gegen die einzelnen Schmerzkomponenten muss unterschiedlich therapiert werden.


Epidemiologischen Untersuchungen zufolge treten Knochen- und Weichteilschmerzen bei 35 Prozent der Tumorpatienten auf, viszerale Schmerzen bei 17 Prozent und neuropathische Schmerzen bei neun Prozent. Bei 39 Prozent liegen mehrere Schmerzkomponenten vor.


Quelle:http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/?sid=493989
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  #54  
Alt 14.11.2008, 16:14
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Standard Methylnaltrexon bietet erstmals kausale Therapie der Opioid-induzierten Obstipation

07.11.2008

Methylnaltrexon bietet erstmals kausale Therapie der Opioid-induzierten Obstipation


Mit dem peripheren Opioid-Rezeptor-Antagonisten Methylnaltrexon steht erstmals eine kausale Therapie der Opiod-induzierten Obstipation zur Verfügung. Seit Juli dieses Jahres ist die Substanz bei Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung zugelassen, die palliative Pflege erhalten und unzureichend auf die üblichen Laxanzien ansprechen. Sie konnte aufgrund des bislang einzigartigen Wirkmechanismus noch keinem ATC-Code (anatomisch-therapeutisch-chemisches Klassifikationssystem von Arzneimitteln) zugeordnet werden.

Die Opioid-induzierte Obstipation kann den Erfolg einer effektiven Schmerztherapie mit Opioiden gefährden. Unter der Gabe von Stufe-III-Opioiden sind 50 bis 95 Prozent der Patienten von einer Opiod-induzierten Obstipation (OIC) betroffen. Diese empfinden die Begleiterscheinung häufig als so belastend, dass sie eher stärkere Schmerzen ertragen würden, als weiter unter der belastenden Obstipation leiden zu müssen. Dadurch wird ihre Lebensqualität stark beeinträchtigt, deren Erhaltung gerade bei Schmerzpatienten, vor allem im Palliativbereich, als oberstes Therapieziel gilt. „Besonders schwerwiegend ist die Opioid-induzierte Obstipation, weil im Gegensatz zu anderen Nebenwirkungen keine Toleranzentwicklung eintritt“, betonte Prof. Michael Strumpf, Göttingen. „Unter oralen Morphinpräparaten ist die Obstipationsrate, insbesondere die der schweren Obstipation sowie der Laxanzienverbrauch oft höher als bei anderen Applikationsformen. Die OIC aber ist ein allgemeines Problem der Therapie. Insofern werden neue Substanzen zur Beseitigung dieser Nebenwirkung dringend benötigt.“

Seit kurzem steht mit dem peripher wirkenden μ-Opioid-Rezeptor-Antagonisten Methylnaltrexon die erste kausale Therapie der OIC zur Verfügung. Der Wirkstoff ist ein quartäres Amin des Morphin-Antagonisten Naltrexon und dadurch ständig positiv gela-den, weshalb der Wirkstoff nur eingeschränkt liquorgängig ist. „Somit bleibt der analgetische Effekt der Opioide im ZNS erhalten, gleichzeitig wird aber die Bindung des Opioids an die peripheren Nervenrezeptoren im Darm kompetitiv und selektiv gehemmt“, erläuterte Prof. Peter Conzen, München.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2891
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  #55  
Alt 22.01.2009, 17:35
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Standard Fentanyltablette gegen tumorbedingte Durchbruchschmerze

16.01.2009

Erste sublinguale Fentanyltablette gegen tumorbedingte Durchbruchschmerzen

Abstral®, die erste sublinguale Fentanyltablette zur speziellen Behandlung von Durchbruchschmerzen bei Tumorpatienten, wurde am 15. Januar 2009 neu eingeführt. Die patentierte Galenik (F.A.S.T. Technologie) gewährleistet die besonders rasche Auflösung in etwa 10-15 Sekunden und dadurch eine schnelle Schmerzlinderung bereits nach 5-10 Minuten. Die patientengerechte, einfache und diskrete Handhabung ist ein zusätzlicher Vorteil gegenüber den bisher verfügbaren Präparaten gegen Durchbruchschmerzen.

Etwa zwei Drittel aller Patienten mit Tumorerkrankungen leiden oft mehrmals täglich an sogenannten Durchbruchschmerzen [1], die plötzlich und vor allem sehr stark auftreten und im Schnitt jeweils weniger als 30 Minuten anhalten.


Quelle:http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3040
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  #56  
Alt 06.02.2009, 05:03
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Standard Fentanyl-Buccaltablette zur Behandlung von Durchbruchschmerzen

05.02.2009

Fentanyl-Buccaltablette zur Behandlung von Durchbruchschmerzen bei Tumorpatienten eingeführt

Zur Behandlung von Durchbruchschmerzen mittlerer bis starker Intensität bei erwachsenen Krebspatienten, die bereits eine Opioid-Basismedikation für ihre chronischen Schmerzen erhalten, wurde Mitte Januar 2009 Fentanyl als Buccaltablette in Deutschland eingeführt. In klinischen Studien konnte eine signifikante Schmerzlinderung bereits 10 Minuten nach Anwendung gezeigt werden.

Bei Durchbruchschmerzen handelt es sich um eine vorübergehende Verstärkung eines ansonsten ausreichend kontrollierten Dauerschmerzes. Eine typische Durchbruchschmerzepisode ist von mittlerer bis starker Intensität mit einer häufig maximalen Schmerzintensität nach 3 bis 5 Minuten und einer Dauer von meist 30 Minuten. Die Schmerzepisoden sind meist nicht vorhersehbar. Nach einer Erhebung der EFIC (European Federation of IASP Chapters), einer Arbeitsgruppe der Europäischen Schmerzgesellschaft, in der Daten von 5000 Tumorpatienten ausgewertet wurden, litten zwei Drittel der Patienten unter Durchbruchschmerzen und bei drei Viertel dieser Patienten wurden diese nicht therapiert.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3085
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  #57  
Alt 26.03.2009, 17:12
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Standard Aprepitant auch bei mehrtägiger Chemotherapie wirksam und gut verträglich

24.03.2009


Antiemese: Aprepitant auch bei mehrtägiger Chemotherapie wirksam und gut verträglich

Bei einer hoch oder moderat emetogenen Chemotherapie, die an mehreren Tagen nacheinander verabreicht wurde, schützte ein Therapieschema mit dem Neurokinin-1-Rezeptorantagonisten Aprepitant die Patienten wirksam vor Übelkeit und Erbrechen. Wie die Ergebnisse einer kürzlich im European Journal of Cancer publizierten Studie zeigten, war Aprepitant auch bei mehrtägiger Chemotherapie gut verträglich.

Zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei mehrtägiger Chemotherapie erhalten die Patienten bisher meist einen 5-HT3-Antagonisten und Dexamethason. Ein vollständiges Ansprechen auf diese Kombinationstherapie bei einer 5-tägigen Behandlung mit Cisplatin (keine Emesis-Episoden an den Tagen 1 bis 5) erreichen nur 55 bis 58% der Patienten.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3181
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  #58  
Alt 09.04.2009, 12:14
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Standard

03.04.2009

Methylnaltrexon nimmt Palliativpatienten die OIC-bedingte Belastung

Ein bekanntes Problem in der Schmerztherapie ist die Opioid-induzierte Obstipation, welche nicht selten zu einem Therapieabbruch führt. Der ausschließlich peripher wirkende µ-Opiod-Rezeptor-Antagonist Methylnaltrexon (MNTX) kann die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden (1), weshalb die erwünschte analgetische Wirkung der Opioide erhalten bleibt.


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3214
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  #59  
Alt 09.04.2009, 12:15
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Standard Aktion „Schmerzens-Wunsch“

06.04.2009
Aktion „Schmerzens-Wunsch“

Mit der Aktion „Schmerzens-Wunsch“ gibt die Initiative Schmerz messen Schmerzpatienten, ihren Angehörigen sowie Ärzten und Pflegenden eine Stimme. Wünsche in Worte fassen, den Leidensdruck von Schmerzpatienten dokumentieren und die Öffentlichkeit für ihre Bedürfnisse sensibilisieren – das sind die Ziele der Aktion. Gefragt sind Patienten und Ärzte gleichermaßen, um gemeinsam Defizite in der Schmerztherapie offen zu legen. Wenn starke Schmerzen nicht ausreichend gelindert werden, schränkt dies die Lebensqualität der Patienten sehr ein.

Hier setzt die Aktion „Schmerzens-Wunsch“ an: Betroffene können ihren Wunsch auf eine Postkarte schreiben und an die Initiative Schmerz messen, c/o Deutsche Schmerzliga e.V., Adenauerallee 18, 61440 Oberursel oder per E-Mail an wunsch@schmerzmessen.de
schicken. Einsendeschluss ist der 30.09.2009. Ärzte, die die Aktionspostkarten in ihrem Wartezimmer auslegen möchten, können diese über die gleiche E-Mail-Adresse bei der Initiative Schmerz messen anfordern.

Für jeden eingeschickten Wunsch spendet Mundipharma 1 Euro an die Deutsche Schmerzliga e.V. Diese Selbsthilfeorganisation hat das Ziel, die Versorgung und damit die Lebensqualität von Menschen mit chronischen Schmerzen zu verbessern.
Alle Hinweise zur Aktion „Schmerzens-Wunsch“ sowie weitere Informationen zum Thema Schmerztherapie finden Interessierte auf der überarbeiteten Website www.schmerzmessen.de


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3212
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  #60  
Alt 09.09.2010, 14:49
Nina Hope Nina Hope ist offline
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Deutsches Ärzteblatt
08. September 2010

Palliativversorgung soll verbessert werden


"Berlin – Eine „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“ hat die Bundesärztekammer (BÄK) heute in Berlin vorgestellt. Vorangegangen ist ein zweijähriger Arbeitsprozess, den die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) und die BÄK im September 2008 in Gang gesetzt hatten. Rund 50 gesellschaftlich und gesundheitspolitisch relevante Institutionen haben sich bei der Abfassung der Charta eingebracht".

Gesamtartikel:
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/ne...k.asp?id=42627
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