Krebs-Kompass Forum  


Zurück   Krebs-Kompass Forum > Krebsarten > Hirntumor

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #1  
Alt 10.11.2004, 22:06
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Anaplastisches Astrozytom

Bei meinem Vater (67`) wurde ein Astrozytom Grad III festgestellt. Bei der nachfolgenden OP wurde der größte Teil des Tumors entfernt. Bis auf ein paar Zellen, wo die Ärzte meinen diese mit Chemotherapie u. Bestrahlung zu zerstören.Muß man eigentlich ein Ganzkörper-CT noch machen lassen, um weitere Metastasen auszuschließen? Wie hoch sind eurer Meinung nach die Heilungschancen? Hat wer Erfahrung damit?
Vielen Dank im voraus! Claudia
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 17.11.2004, 22:01
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Anaplastisches Astrozytom

Warum hast du keine Antwort bekommen?

Ich hatte auch ein 3er. Das war 97.
Wenn es ein reines Astro ist, greift die Radio und Chemo nicht so gut wie bei gemistozytischen Gliomen.
Ich habe da mal 2 Studien gepostet, die was zur Effektivität von Chemo und Radio bei niedrig malignen Tumoren sagen. Suche unter "Mirimanoff"
Metastasieren tun sie nicht.
Ich hab s auch so gut geschafft. Ein Resttumor von 97 wurde heuer entfernt, duch H15 ging der Tumor zum Erstaunen der Ärzte von III (97 waren es größere Teile III) auf II zurück. Äußerst selten Mitosen..

Alles Gute deinem Vater!

lg Manfred
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 17.11.2004, 23:24
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Anaplastisches Astrozytom

Vielen Dank, Manfred für Deine Antwort!
Tja, ich weiß nicht warum noch keiner geantwortet hat. Momentan haben sich die Ärzte jetzt entschieden meinem Vater 35 Bestrahlungen zu geben. Die Chemo soll dann anschließend stattfinden. Warum greift die Radio u. Chemo nicht so gut? Das verstehe ich nicht! Vielleicht kannst Du mir ja noch mal antworten.
Danke Claudia.
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 18.11.2004, 00:27
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Anaplastisches Astrozytom

Hallo Claudia,

habs gefunden:

Damals wußte ich auch noch nicht von einer sehr krtischen und großen Studie vom Uniklinik Lausanne zu "Strahlentherapie niedrig maligner Gliome im Erwachsenenalter" des Top Onkologen R. O. Mirimanoff link:

http://www.oncolinks.de/pdf/Hirntumo...mirimanoff.pdf

Eine Studie zu (Radio-)Chemo bei malignen Gliomen von der Uni Tübingen (Abteilung für Strahlentherapie) findet ihr unter dem Link:

http://www.oncolinks.de/pdf/Hirntumoren/70-kortmann.pdf

kurzer Auszug:

"Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand beschränkt sich die Wirksamkeit einer zusätzlichen Chemotherapie eher auf WHO Grad III Tumoren, vor allem mit oligogendroglialer Komponente Bei reinen Astrozytomen WHO Grad III ist sie nicht gesichert.

gesamt auf :

http://www.krebs-kompass.org/Forum/s...3?id=9557&UIN=

hat das Ganze schon begonnen?

lg Manfred
Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 18.11.2004, 01:03
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Hope

..und im übrigen, heilen kann man alles.
Da entscheidet niemand drüber, auch nicht die Ärzte.
Bloss Gott weiss das.

Man kann aber sehr viel tun, um gesund zu werden. Nur der Geist hat die Macht.

2 Versuche, von denen ich unlängst erfahren habe:

a. Forscher aus L.A. haben festgestellt, dass gutartige Zellen einen angenehmen "Sound" haben. Ja tatsächlich so was wie Musikwellen von sich geben.
Während maligne Zellen ein Krachen von sich geben.
Ich hab es selbst gehört, man kann das auf deren Webseite abrufen. Da mein PC gestorben ist, nein nicht an Hirntumor.. :-)
habe ich keinen Zugriff auf diese links

b. Studie an einer Uni im Ruhrgebiet:
Manfred, diese Studie würde mich ja interessieren...daher LINK!! Peter Moderator

Ja, da gibts mehr als Apparate und Chemikalien. Das macht die Welt nicht aus.
Alles im Leben ist Energie und Wellen. Insofern passen auch die beiden Versuche oben zusammen.
Prof. Zeilinger, der das "Beamen" erfunden hat, schon für den Nobelpreis vorgeschlagen, geht auch in diese Richtung. Ihm gelang es, die Fernwirkung von Teilchen zu beweisen. In einer riesigen kilometerweiten Versuchsanordnung gelang ihm der Beweis, dass sich Teilchen in großer Entfernung ohne ein sichtbare Verbindung beeinflussen.
Das geht sehr an die Grenzen des derzeit vom Menschen Begreifbaren. Der Dalai Lama kam aus diesem Grund zu ihm nach Wien, um Gemeinsamkeiten seiner Forschung mit dem Buddhismus zu erklären.

Vieles ist möglich, was wir erst zum Teil kapieren.

In Australien im Busch kommen die Aboriginies zusammen, wenn einer was verbrochen hat. Sie sitzen im Kreis und der Medizinmann zeigt auf ihn mit einem Knochen, sogenanntes "Boan- Pointing" , das mit dem Knochen Zeigen.
Der, auf den der Knochen zeigt, weiss, dass er sterben wird.
Er stirbt dann manchmal sehr rasch.

Ärzte, die unveranwortliche Prognosen abgeben, machen dasselbe, leider kommt das noch immer vor, so unlängst direkt von Betroffenen gehört:

Sagt, die Ärztin zur Frau des Betroffenen: Verkaufen sie alles was sie haben, Haus etc. Ihr Mann wird nicht mehr lange leben.
etc. etc.
Und die berühmten Aussagen, wie lange man noch leben darf.

Das ist dann mit dem Knochen Zeigen, "Boan Pointing"
Wenn man das dann noch glaubt, dann passiert es auch mit Sicherheit. Überhaupt hängt bereits eine ziemlich düstere Wolke über dem Ganzen: "Hirntumor", da zuckt man gleich zusammen.

Wenn man s nicht glaubt, dann passiert eben was ganz anderes. Wunder sagen die Mediziner.
Da kann man nichts von aussen machen, wenn nicht der Mensch selbst, überlegt, sich ändert, die Gründe findet.
Bei mir sagten die Ärzte, sie wissen nicht, warum ich diesen Tumor hatte. Ich weiss es aber:
Als Kind habe ich mich öfter, wenn s mir mal schlecht ging, genau in diesen Bereich zurückgezogen. Genau dort, wo später der Tumor entstand. Auch durfte ich ab 11 nicht mehr weinen, bis 32 hat sich alles angestaut, bis er herausgenommen wurde.
Dann habe ich begonnen alles zu überdenken, unter die Haut zu gehen. Das hat mir am meisten geholfen, nicht der Weihrauch.

Ein positiver Fall noch zum Abschluss, zu den vielen die es trotz schlimmster Tumore geschafft haben.
In diesem Fall (persönlich bekannt) war s eine Lähmung.
Tauchurlaub in Ägypten.
Eine Sauerstoff oder Stickstoffblase gerät unglücklich ins Rückenmark.
Anschließende totale Lähmung
Soforttransport in Spezialklinik vor Ort
Wegen Hoffnungslosigkeit Überstellung ans AKH in Wien
Dort sagt ihm ein Arzt, er wird nie mehr gehen können
Geschockt von dem "Boan-Pointing" beginnt auch der Geist lahm zu werden.
Eines morgens kommt ein junger Assistenzarzt,

der sagt: "Komm steh auf Bursche!" und packt ihn am Arm und hilft ihm.

Schwer steht er tatsächlich auf Beinen, kurz darauf, einige Wochen später, kann er wieder ganz normal gehen....

lg Manfred
Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 18.11.2004, 01:45
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Anaplastisches Astrozytom

und ganz bescheiden noch zu meinem "Fall".

ich hab mehrmals nicht geglaubt, was man mir gesagt hat. Liess mich 97 nicht bestrahlen. Damals sagte mir der Operateur alles wär raus. Letztes Jahr erfuhr ich schmerzlich durch das Pet und letztlich durch die Op, dass es eine schlechte OP 97 war.

Man war man sich nun recht sicher, aufgrund Pet und MRT Bildern, (jeweils mehrfach), letzlich nach der OP ("der Tumor war noch progredienter, als man gedacht hat") : der Tumor wäre III ja sogar III-IV.
Ich habe es mit aller Sturheit nicht geglaubt. Kein Staubkorn hab ich drauf gegeben. So habe ich mit dem Weihrauch zusammen die Ärzte ins Staunen gebracht.

Was eigentlich nicht möglich ist, war passiert:

Als ich ca. 2 Wochen später von Histo Befund erfuhr:
" Es ist ein ganz ganz seltener Fall eingetreten, für den wir keine Erklärung haben, der Tumor ist eine Stufe zurückgegangen "
Ich faltete meine Hände und rief gegen Himmel.

Die Histo wie das Consil stellte reinen IIer fest und da noch im unteren Bereich.
Somit entwickelte sich der 97 schlecht operierte IIIer (größere Teile III), eine Stufe zurück.

Auch der Epilepsie entkam ich und fliege jetzt durch die Lüfte.
Großen Dank meinem Operateur. Diesmal komplett rausgenommen.

Gott schütze mich.

Manfred
Mit Zitat antworten
  #7  
Alt 19.11.2004, 01:01
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Anaplastisches Astrozytom

kommt noch Peter, der Name des Professoren ist unterwegs..
Eine Pharmakologin, die an Pflanzen mit Antitumorwirkung forscht (sie hat eine Pflanze bei indigenen Völkern entdeckt, die eine Hoffnung für Leute mit Darmkrebs sein kann, "entdeckt") , hat mir davon erzählt. Sie hat den Namen zu der Studie unten:

b. Studie an einer Uni im Ruhrgebiet:
2 in vitro (Gläser) mit je Tumorzellen drinnen
- ein Glas davon gab man in die Hände eines Schamanen
Das Glas das er hielt, in dem wurden die Tumorzellen gehemmt

lg
Mit Zitat antworten
  #8  
Alt 19.11.2004, 01:16
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Anaplastisches Astrozytom

Hallo Manfred!

Habe Dir ein Mail geschickt!

lg Manuela
Mit Zitat antworten
  #9  
Alt 19.11.2004, 01:16
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Anaplastisches Astrozytom

Hallo Manfred!

Habe Dir ein Mail geschickt!

lg Manuela
Mit Zitat antworten
  #10  
Alt 21.11.2004, 22:10
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Anaplastisches Astrozytom

Hallo Peter,

bin der Spur (zum Versuch oben) jetzt näher gekommen:

einiges interessantes unter :

http://www.krebs-kompass.org/Forum/s....php3?id=12312

lg Manfred
Mit Zitat antworten
  #11  
Alt 21.11.2004, 22:18
Benutzerbild von Peter
Peter Peter ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 08.04.2002
Ort: 54587 Birgel
Beiträge: 612
Standard Anaplastisches Astrozytom

Danke Manfred!!

Ich denke unter dieser Rubrik steht das Sinnvoller!!

Gruß

Peter
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 05:58 Uhr.


Für die Inhalte der einzelnen Beiträge ist der jeweilige Autor verantwortlich. Mit allgemeinen Fragen, Ergänzungen oder Kommentaren wenden Sie sich bitte an Marcus Oehlrich, bei technischen Kommentaren an den Webmaster. Diese Informationen wurden sorgfältig ausgewählt und werden regelmäßig überarbeitet. Dennoch kann die Richtigkeit der Inhalte keine Gewähr übernommen werden. Insbesondere für Links (Verweise) auf andere Informationsangebote kann keine Haftung übernommen werden. Mit der Nutzung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2014, vBulletin Solutions, Inc.
Gehostet bei der 1&1 Internet AG
Copyright © 1997-2014 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.
Impressum: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. · Eisenacher Str. 8 · 64560 Riedstadt / Postanschrift: Postfach 130435 · 64243 Darmstadt / Vertretungsberechtigter Vorstand: Marcus Oehlrich / Datenschutzerklärung
Spendenkonto: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. Spendenkonto Nr. 17252500 · Volksbank Darmstadt-Südhessen eG · BLZ 508 900 00 · IBAN DE23 5089 0000 0017 2525 00 · BIC: GENODEF1VBD