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Alt 19.10.2011, 00:01
Poth Poth ist offline
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Registriert seit: 18.10.2011
Beiträge: 2
Standard Krebstherapie bei Autismus

Junger Mann (22J.), geistig schwer u. mehrfachbehindert (genaue behinderung liefere ich noch nach- sofern gewünscht/von interesse!), zeitweise deutlich Verhaltensauffällig (Übergriffig gegenüber Pflegepersonal), 08/2010 bereits schlechte Blutwerte (genaues ist mir nicht bekannt da mir keine Blutwerte vorliegen, sondern eben nur diese sehr allg. Aussage!). Nach einem Krankenhausaufenthalt (vor ~ 4 1/2 Monaten) fiel in einem Arztbrief eines Krankenhauses das erste mal das Schlagwort "A-Typischer Autismus".

Vor ~ 4 Monaten wurde ein pleomorphes Sarkom in den Weichteilen des li. Unterschenkels diagnostiziert, das Wadenbein war wohl zu 2/3 zerstört u. der Unterschenkel wurde knapp oberhalb des Kniegelenks amputiert. Danach waren die Blutwerte innerhalb kürzester Zeit deutlich besser, der Bewohner ist seither auch nicht mehr Verhaltensauffällig(!).
Nun wurde der Bewohner wieder in die Uniklinik **** eingeliefert da sich Post-OP ein Hämatom gebildet hat welches sich verhärtet hat u. die Blutwerte wieder schlechter waren/sind, hierbei wurde wohl festgestellt das 2/10 der Lymphknoten "verklebt" sind (den genauen Wortlaut habe ich gerade nicht im Kopf!) u. sinngemäß steht im aktuellen Arztbrief das eine Paliativteam empfohlen wird da Aufgrund des Autismus u. der mangelden Compilance des Patienten man von einer Chemo abrät b,z,w nicht möglich wäre!
Der Bewohner ist nun wieder auf der Wohngruppe u. verweigert seit zwei Tagen fast jegliche Nahrung, ein Gewichtsverlust ist jedoch noch nicht festzustellen, jedoch würgt der Bewohner sofern er Nahrung angereicht bekommt...
Die Eltern haben berichtet das der Bauchraum wohl schon betroffen ist - Ich vermute jedoch das die Eltern ggf. die "falschen" Infos beim Gespräch mit dem Arzt herausgefiltert haben denn im aktuellen Arztbrief steht nichts vom Bauchraum!

Ob das Sarkom im Unterschenkel primär od. sekundär war/ist, ist mir leider nicht bekannt!


Quizfragen wäre hier.:
Sollte man sich hier eine zweite Meinung einholen?
Sollte man wirklich der Empfehlung der Uniklinik folgen u. keine Behandlung anstreben?
Deutet das Würgen ggf. darauf hin das das Sarkom bis in die Speiseröhre gestreut hat?

Ps.: Bin gerade etwas "mitgenommen", daher kann es sein das ich nicht alles auf die Reihe gebracht habe... z.B. das falsche Unterforum!

Geändert von Poth (19.10.2011 um 00:18 Uhr)
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  #2  
Alt 19.10.2011, 09:24
Poth Poth ist offline
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Registriert seit: 18.10.2011
Beiträge: 2
Standard AW: Krebstherapie bei Autismus

Moin, vielen danke schonmal für die Antwort!

Der "Fall" wurde wohl bereits in der Uniklinik Mainz (Krebsboard?) besprochen, der Vater möchte ihn nun in Heidelberg vorstellen.
Die Info bezüglich der Sarkomzentren werde ich natürlich weitergeben!

Wie schon geschrieben, ist mir nicht bekannt ob es sich bei dem Sarkom im Wadenbein um den primär od. sekundär Tumor handelt - Angehörige sind emotional immer etwas mehr betroffen u. so geht die ein od. andere Info verloren u./od. die "falschen" Fragen werden gestellt u. den letzten Arztbrief konnte ich leider nur ganz kurz überfliegen.
Da im Arztbrief jedoch die Rede von einem Paliativteam die Rede ist, gehe ich sehr stark davon aus das das Sarkom im/am Wadenbein entweder nicht der Primärtumor war od. dieser bereits gestreut hat.
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