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  #1  
Alt 20.02.2012, 02:20
kaiserfisch kaiserfisch ist offline
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Standard Tod, 3 Wochen nach Diagnose!

Hallo zusammen,

normalerweise bin ich für mich selbst im Weichteilsarkom-Forum, aber jetzt muss ich hier mal was los werden. Der Ex-Freund meiner besten Freundin ist vor 4 Tagen an BSDK gestorben (52 Jahre alt), nachdem er erst vor 3 Wochen die Diagnose bekam. Vor der OP ging es ihm zwar nicht gut (Gewichtsabnahme, Gelbsucht, Darmprobleme), aber nach der OP ging es ganz rapide bergab. Eigentlich wollten sie die Whipple-OP machen, haben aber dann nur den Darm "gerichtet" und ihn wieder zugemacht, da der Tumor schon in den Adern saß. Wie kann es denn sein, dass er dann soll schnell stirbt? Angeblich war der Darm schon so porös, dass nichts mehr zu machen war. Sie haben ihn ins künstliche Koma gelegt und daraus ist er nicht mehr aufgewacht. Was uns nun bewegt: hätte er ohne OP vielleicht doch noch länger gelebt? Haben die einen Fehler gemacht? Da ich mit BSDK keine Erfahrung habe, wäre es schön von euch zu hören.
Viele Grüße
Kaiserfisch
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  #2  
Alt 20.02.2012, 11:03
abi abi ist offline
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Standard AW: Tod, 3 Wochen nach Diagnose!

So etwas habe ich auch noch nie gehört.
Aber nach deinen knappen und ungenauen Angaben "Darm angeblich schon so porös",
kann man noch nicht von einem Arztfehler ausgehen, dazu braucht man natürlich mehr Informationen.
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  #3  
Alt 20.02.2012, 11:27
gilda2007 gilda2007 ist offline
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Standard AW: Tod, 3 Wochen nach Diagnose!

"Gelbsucht" ist eine etwas ungenaue Bezeichnung? Lagen bereits Lebermetas vor? Es könnte zumindest ein Hinweis sein, dass sich da ein Leberversagen schon ankündigte, was schnell zum Tode führen kann.
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  #4  
Alt 20.02.2012, 13:39
Benutzerbild von bifi65
bifi65 bifi65 ist offline
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Standard AW: Tod, 3 Wochen nach Diagnose!

Hallo,

komme aus dem BK-Forum, hab aber mal hier reingeschaut und denke, vielleicht kann ich was dazu sagen.

(Ich habe über 20 Jahre auf einer Intensivstation gearbeitet und dort auch viele Allgemeinchirurgische Patienten betreut).

Es ist war nicht sehr häufig der Fall, dass jemand so schnell verstirbt, ist aber durchaus vorgekommen.
Wenn die Leber versagt, kann man deren Funktion leider nicht ersetzen (wie zum Beispiel bei Nierenversagen durch Dialyse). Man gibt zwar Medikamente und stellt die Therapie entsprechend ein, aber wenn sie trotzdem versagt, steht man quasi machtlos daneben.
Es kann auch sein, wenn der Darm porös, also quasi löchrig ist, dass sich der Inhalt im Bauchraum verteilt und eine Sepsis (generalisierte Entzündung) entsteht, die ebenfalls nicht mehr therapierbar sein kann.
Oder der Darm wird durch die geschädigten Blutgefäße nicht mehr mit Blut versorgt, das kann man in der Regel auch nicht mehr therapieren (kommt natürlich auf die Größe der Minderversorgung an)

Ich will hier auch keine irgendwie gearteten Vermutungen anstellen, wie es bei deinem Bekannten gewesen sein könnte, da hilft nur ein klärendes Gespräch mit dem Arzt. Ich möchte nur darlegen, dass es diese Situationen durchaus gibt und man trotz aller medizinischen Möglichkeiten einfach am Ende angelangt ist, wenn der Körper darauf nicht mehr reagiert und das dies unter Umständen auch sehr schnell gehen kann.
Meine persönliche Meinung zur Frage, ob er ohne OP besser dran gewesen wäre, ist: Er hätte vielleicht(!) länger gelitten, denn es wird ihm vorher ja nicht gut gegangen sein, so wie sich das mit der Gelbsucht etc. anhört.

Wie gesagt, das sind nur Vermutungen aus der Ferne und beileibe kein allgemeines Statement! An einen Ärztefehler glaube ich nicht, denn wenn irgendwie Hoffnung besteht, wird auch wie geplant operiert. Die Untersuchungen vorher ersetzen leider keinen Blick in das "Geschehen" vor Ort, also im Bauch. Deswegen kann ein Operationsverlauf leider auch mal anders aussehen, wie geplant.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen und es tut mir für deine Freundin sehr leid. Ich kenne die Situation auch, als mein früherer Freund sechs Wochen nach Magenkrebsdiagnose verstarb und das an dem Tag, als wir eigentlich heiraten wollten, ich sehe diese Situation also nicht nur aus der Sicht der Krankenschwester, sondern auch aus Sicht der Angehörigen.

Alles Liebe für dich und deine Freundin
Birgit
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  #5  
Alt 20.02.2012, 23:36
Strubly50 Strubly50 ist offline
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Beiträge: 26
Standard AW: Tod, 3 Wochen nach Diagnose!

Hallo Birgit
was bitte ist eine generalisierte entzündung???????
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  #6  
Alt 21.02.2012, 00:16
gilda2007 gilda2007 ist offline
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Ort: Berlin
Beiträge: 1.518
Standard AW: Tod, 3 Wochen nach Diagnose!

Google ist Dein Freund http://www.gesundheit.de/medizin/unt.../entzuendungen

Aber Birgit schrieb ja schon, dass eine generalisierte Entzündung eine Sepsis ist.
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  #7  
Alt 21.02.2012, 17:27
Strubly50 Strubly50 ist offline
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Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 26
Standard AW: Tod, 3 Wochen nach Diagnose!

aha,danke für die seite,habe alles gelesen
liebe grüsse an alle
Carmen
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