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  #46  
Alt 29.01.2018, 22:22
Ceddy Ceddy ist offline
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Standard AW: Ma´s Sonne ist untergegangen

Hallo Clea,

diese Gefühlsschwankungen habe ich auch. Und weinen tut ich noch jeden Tag. Immer wenn ich mir meine Mutti vorstelle, fließen die Tränen.
Ich zerbreche mir den Kopf, was in ihr vorging.... als sie merkte der Kampf ist nicht zu gewinnen...... sie wollte nicht weg von uns. Wir waren ihr das wichtigste im Leben.

Clea, ich glaube es geht nie aus unseren Köpfen. Mir fehlt meine Mutti auch so sehr.

Vielleicht tröstet es dich auch, wenn du ihr das Grab schön machst. Ich sage meinen beiden, der Papi ist ja schon vor ihr gegangen, so ihr zwei, nun wird das Bett frisch bezogen, wenn ich ein neues Blümchen auf das Grab stelle und die Kerzen erneuere.

Wir müssen für sie weiter machen, dass hätten sie sich gewünscht.
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  #47  
Alt 30.01.2018, 17:06
Clea Clea ist offline
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Standard AW: Ma´s Sonne ist untergegangen

Liebe Andrea,
ich würde, Stand heute, sagen, ich werde sie immer und ewig vermissen.
Wir haben uns längst nicht jede Woche gesehen, eher so ein, zweimal im Monat.
Und wir haben auch nicht jede Woche telefoniert.
Als Whattsapp kam, hatten wir öfter Kontakt, als zu Telefonzeiten.
Wie gern würde ich nochmal eine Whattsapp von ihr bekommen.
Ich habe den Chat mit ihr archiviert.
Auf meinem Handy habe ich mittlerweile einige Fotos von ihr, die ich mir auch noch fast täglich anschaue. Das sind teilweise Bilder von vor einigen Jahren, als auch welche aus dem Krankenhaus.
Heute, nach fast einem Jahr, kann ich nicht behaupten, dass der Scherz besser geworden ist. Ich kann ihn nur besser verdrängen. Aber wenn ich hier sitze und mich erinnere, ertappe ich mich schon dabei, dass ich die Nase hochziehen muss.
__________________
Meine Ma
17.9.1957-19.2.2017, 59 Jahre, Lungenkrebs mit Hirnmetastasen
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  #48  
Alt 07.02.2018, 17:12
Clea Clea ist offline
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Standard AW: Ma´s Sonne ist untergegangen

Heute kam ein Kollege ins Büro. Alle machten betretene Gesichter und umarmten ihn. Da war mir klar, sein Vater war verstorben. Es gab schon länger Probleme, ich weiß gar nichts genaues, aber es ging scho über Monate.
Dann ist alles sofort wieder da. Er wird es verpacken, da bin ich sicher, er ist ein guter Mensch, ich mag ihn.
Heute vor einem Jahr war die Beerdigung meiner Oma. Da wühlt so eine Nachricht gleich alles wieder hoch.
Mama und Oma, ich vermisse euch! Es ist so unfassbar, dass diese ganze schlimme Zeit nun schon ein Jahr vorbei ist.
__________________
Meine Ma
17.9.1957-19.2.2017, 59 Jahre, Lungenkrebs mit Hirnmetastasen
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  #49  
Alt 07.02.2018, 20:42
Däumling Däumling ist offline
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Standard AW: Ma´s Sonne ist untergegangen

Liebe Clea,
ich drücke dich.
Die Zeit vegeht so schnell, man kann es gar nicht richtig greifen.
Mein Zeitgefühl hat sich in den letzten Tagen verändert.
Im Grunde ist es verloren gegangen.
Ich hoffe das ist in einem Jahr nicht mehr so.
Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es dir gerade geht.
__________________
Alles Liebe
Däumling
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Geliebter Papa 21.11.1956-26.01.2018
Mein tapferer Kämpfer, mein Held, mein Herz.
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Papa: SPRK Diagnose 09/17, OP 10/17, Bestrahlung ab 12/17, Rezidiv wuchert ins Bronchialsystem Ende Dez 17
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  #50  
Alt 08.02.2018, 16:54
Clea Clea ist offline
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Standard AW: Ma´s Sonne ist untergegangen

Hallo Däumling,
ich drücke dich gern zurück, kannst es auch gebrauchen.
So wie jeder andere, der hier noch mitliest.
Momentan lebe ich jeden Tag in der Erinnerung, wie es vor genau einem Jahr war.
Heute vor einem Jahr hab ich mich krank gemeldet, weil meine Ma nach Hause kommen sollte.
Zuhause war alles da, Rolli, Bett, Toilettenstuhl.
Papa hat über den Einbau eines Lifters nachgedacht, dass sie in die erste Etage kommt.
Und dann bin ich morgens auf der Station und sie ist gar nicht erweckbar. Keiner hats gesehen. Ich musste erst eine Schwester quasi an den Haaren reinschleifen und ihr die- nicht mehr vorhandene- Pupillenreaktion vorführen, bis etwas passierte. Es stellte sich heraus, dass es eine Lungenentzündung war. Dann gab es erstmal wieder Antibiotikum, bis schließlich alle- auch ich- einsehen mussten, dass es nichts mehr bringt.
Ein kleines Aufbäumen gab es, als wir auf die Palliativstation kamen, aber das hielt leider nicht lange. Eine Woche hatten wir noch dort.
Ab heute ging es eigentlich nurnoch steil bergab. Und wie schnell das geht, das geht bis heutenicht in meinen Kopf.
Eigentlich hatte sie gar kein Verständnis dafür, dass ich sie ins Krankenhaus brachte, sie wollte lieber arbeiten gehen. Unbegreiflich.
__________________
Meine Ma
17.9.1957-19.2.2017, 59 Jahre, Lungenkrebs mit Hirnmetastasen

Geändert von Clea (19.02.2018 um 08:11 Uhr)
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  #51  
Alt 08.02.2018, 20:27
Däumling Däumling ist offline
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Standard AW: Ma´s Sonne ist untergegangen

Das erinnert mich an Papa.
„Ich muss noch...“ „Ich will noch...“ „wenn ich richtig eingestellt bin...“
Es tat mir so leid für ihn, dass all seine Pläne und Wünsche nicht mehr erfüllt werden konnten.
Und ich saß da mit meinem wissen und der Sicherheit, es dauert nicht mehr lange. Und er saß da, optimistisch, überzeugt dass das schon wieder wird.
Ich bin voller Bewunderung für meinen Papa.
Er war so stark.
Heute vor 14 Tagen hab ich genau hier auf dem Sofa gesessen und gewartet, dass er meine WhatsApp beantwortet.

Warum nur ist man so machtlos? So hilflos?
Warum denkt man immer wieder, man hat nicht genug getan?
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Alles Liebe
Däumling
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  #52  
Alt 19.02.2018, 08:23
Clea Clea ist offline
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Standard AW: Ma´s Sonne ist untergegangen

Heute ist es genau ein Jahr. Todestag. Wieviele werde ich wohl noch begehen?
Ma's Geschichte zeigt mir deutlich, dass das Leben endlich ist. Und manchmal kommt das Ende schneller als man ahnt.
Bei der Beerdigung haben wir die Merkwürdigkeiten zusammengetragen, die es vorher gab. In der Summe brachten sie schon einiges zusammen, und hätte man gegenseitig davon gewusst, hätten wir sicher früher reagiert. Aber was macht es? Hirnmetastasen sind ein Todesurteil, ob es nun 7 Wochen dauert wie bei uns, 8 oder 9, das ist doch am Ende alles egal. Am Ende bin ich nur froh, dass sie selbst schon so gedämpft war, dass sie keine Angst hatte, und da sie auch keine Schmerzen hatte, war sie wohl besser gestellt als so manch anderer.
Abchließen kann ich damit noch nicht. Es ist besser geworden, aber es wird noch lange dauern.
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Meine Ma
17.9.1957-19.2.2017, 59 Jahre, Lungenkrebs mit Hirnmetastasen
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  #53  
Alt 19.02.2018, 20:55
Verena_Gr Verena_Gr ist offline
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Standard AW: Ma´s Sonne ist untergegangen

Liebe Clea,

Ich denke an dich und hoffe, dass du diesen schweren Tag einigermaßen gut überstanden hast.
Unsere Geschichten sind fast identisch und deshalb kann ich nur zu gut nachvollziehen, wie du dich heute fühlen musst.
Am 10. März jährt sich der Tag, an dem wir die Schreckensnachricht bekommen haben und am 6. Mai ist Mamas Todestag.
Ich habe irgendwie die Hoffnung, dass es dann etwas besser wird.

Ich drücke dich!

Gruß
Verena
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  #54  
Alt 19.02.2018, 21:37
Clea Clea ist offline
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Standard AW: Ma´s Sonne ist untergegangen

Liebe Verena,
vielen Dank. Ich fand es gerade jetzt wieder eher schlimmer.
Jeden Tag habe ich gedacht, heute vor einem Jahr war das und das.
Und dann kommt gleich alles wieder hoch.
Jetzt in dieser Zeit Frage ich mich auch wieder, ,warum ich nicht den Brief geschrieben habe an die Klinik, der mir so auf der Seele brannte, weil ich doch die Zustände dort mal aufs Papier bringen wollte. Ich habe ihn nie geschrieben. Es war dann einfach nicht mehr wichtig. Und ich wollte gern noch einmal mit der Ärztin sprechen, ob wir irgendetwas vorhersehen hätten müssen, ob wir hätten etwas verhindern können. Ich hätte sie so gern noch etwas länger bei mir gehabt. Sie so gern noch nach Hause geholt.
Auch dir wünsche ich viel Kraft in der Arbeit, die dir noch bevorsteht.
__________________
Meine Ma
17.9.1957-19.2.2017, 59 Jahre, Lungenkrebs mit Hirnmetastasen
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  #55  
Alt 19.02.2018, 21:46
Däumling Däumling ist offline
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Standard AW: Ma´s Sonne ist untergegangen

Ich denke an dich an diesem schweren Tag.

Auf deine Fragen wird dir niemand eine Antwort geben können.
Leider.
Aber es hat sicher einen Grund, weshalb du das nicht getan hast worüber du jetzt nachdenkst. Dein Unterbewusstsein hat das für dich geregelt.
Wie du weiter oben schreibst: Hirnmetastasen sind ein todesurteil.
Man hätte nichts tun können.

Ich wünsche dir, dass die tage jetzt langsam ein kleiens bisschen leichter werden.
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Däumling
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  #56  
Alt 19.02.2018, 21:52
Clea Clea ist offline
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Standard AW: Ma´s Sonne ist untergegangen

Vielen Dank, liebe Däumling.
Ich hoffe auch, dass es jetzt wieder aufwärts geht.
Heute mit meinem Bruder nochmal drüber zu reden, tat gut.
Wir werden sie nicht vergessen, so viel steht fest.
__________________
Meine Ma
17.9.1957-19.2.2017, 59 Jahre, Lungenkrebs mit Hirnmetastasen
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  #57  
Alt 19.02.2018, 22:24
Däumling Däumling ist offline
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Standard AW: Ma´s Sonne ist untergegangen

Reden hilft wirklich sehr!
Ich rede viel mit meinen besten Freundinnen.
Und manchmal auch einfach mit Papa... er ist ja doch irgendwie bei mir. Das weiss ich.
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Alles Liebe
Däumling
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  #58  
Alt 20.02.2018, 10:11
Nicitzka Nicitzka ist offline
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Standard AW: Ma´s Sonne ist untergegangen

Liebe Clea,

oh ja, ich wünsche Dir viel Kraft und Mut und Zuspruch. Dass sich der Todestag jährt und das Gefühl, das damit verbunden ist, dass ist sicher
traurig und schwer zu ertragen.

Ich wünsche Dir auch, dass Du gut zu Dir sein kannst und Dir selbst zusprechen kannst, dass Du traurig sein darfst!

Ich sage mir oft innendrin, komm, jetzt komm in die Gänge, Mut zum Aufbruch usw. dabei merke ich, wie k.o. ich dann doch bin, wie traurig.
Bei mir hat die schwere Zeit schon vor der Diagnose angefangen. Weil ich intuitiv gespürt und gesehen habe, dass meine Mama sterben wird. Die Diagnose war dann der Endspurt und das Todesurteil, das damit besiegelt wurde.

Und gerade weil es eben schon Jahre davor begonnen hat, ist ein Teil in mir, der mir immer wieder sagt; jetzt bist Du frei von Ängsten, Sorgen usw. um Deine Mama. Aber so funktioniert es nicht.
Denn das wäre zu einfach. Es geht ja um einen Menschen mit Stärken und Schwächen. Ein Mensch, der trotzdem viel Gutes hatte und der geliebt wurde.

Aber ich merke eben doch, dass jetzt eben Zeit für Trauer ist. Zeit für Vergebung, die schon begonnen hat. Ein langer Weg.
Ich vermisse sie so und kann immer wieder nur den Kopf schütteln, warum das alles so kommen musste (bei mir war es ja anders, der Krebs kamm ja durch ihre Sucht).

Was mich fertig macht; die Vielschichtigkeit der Gefühle.
Alles durcheinander. An einem Tag Trauer, dann Sehnsucht, schließlich Wut ...
oder alles auf einmal.

Ich wünsche Dir jedenfalls, dass Du Dir Gutes tun kannst und ja, vielleicht die Tage um den Todestag auch mit etwas Schönem verbringen kannst.

LG N
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  #59  
Alt 20.02.2018, 13:35
Clea Clea ist offline
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Standard AW: Ma´s Sonne ist untergegangen

Liebe Nicitzka,

so viel anders ist es gar nicht. Ich hab meiner Ma, wenn sie rauchte, oft auf den Kopf zu gesagt, Mutti, irgendwann bringen die Zigaretten dich um. Und schau, Omis Lungenwaren damals auch von der Raucherei so schlecht, dass sie ihre Lungenentzündung nicht verpackt hat und dran gestorben ist. Sie hat mich immer abblitzen lassen.
Wir waren auch nicht schon immer ein Herz und eine Seele, letztlich ist unser Verhältnis mit der Entfernung nach meinem Auszug besser geworden.
Ich war in der Pubertät rebellisch, faul und ungepflegt, das hat ihr nie gepasst.
Ihr Leben war auch nicht das, was sie sich gewünscht hat.
Ich kam mit 19, sie war doch selbst noch ein Kind.
Dann lernte sie Papa kennen und als mein Bruder kam, ging sie nicht mehr arbeiten.
Da wurde sie einsam und schmachtete nur danach, endlich wieder raus zu kommen.
Sie trank zuviel und rauchte zuviel.
Einmal ist sie beim Straßenfest gefallen und hatte ein blaues Auge und eine blutige Lippe. Ich habe mich sehr geschämt. Alle haben es gesehen.
Und einmal ist sie im Haus die Treppe runter gefallen, sie sagt, weil der Pantoffel verrutscht ist. Aber ich weiß es besser. Da musste mein Vater sich ein paar unangenehme Fragen gefallen lassen.
Das war alles besser geworden. Lediglich das Rauchen...
Vor uns hat sie kaum geraucht, vor ihrem Enkel nie. Aber auf der Arbeit und im Auto und im Bad. Ich habe es immer gehasst. Niemals werde ich Rauchen oder trinken, so sehr hab ich es gehasst.
Aber sie war in den letzten Jahren sehr geerdet, war angesehen in der Familie ihres Chefs, hat für dessen Tochter und die anderen Verwandten viel getan (türkische Großfamilie, mal hier und mal dort, Visa und Tickets besorgen hat sie im Vorbeigehen erledigt).
Sie sind in Urlaub gefahren und haben es immer wieder genossen dort auf Mallorca. Wir waren auch einmal im Jahr dabei, dreimal mit ihr und jetzt einmal ohne sie.
Sie war jetzt im ruhigen Fahrwasser angekommen.
Kurz vor der Diagnose war ich mit ihr im Musical Tabaluga, Anfang Dezember auf einem Schiff auf dem Rhein, mit dem Enkel den Nikolaus besuchen.
Sie mochte Blumen so gern, daher war ich froh, dass die Gartenschau bald in unsere Nähe kommt. Ich wollte sie wieder einladen, wie damals in Oberhausen.
Ich werde trotzdem hingehen und ihr die Blumen dort zeigen, ich bin mir sicher, sie sieht sie auch.
So sieht man irgendwie das Unheil auf sich zu rollen.
Aber wenn es dann so ist, dann haut es einen doch um.
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Meine Ma
17.9.1957-19.2.2017, 59 Jahre, Lungenkrebs mit Hirnmetastasen

Geändert von Clea (20.02.2018 um 13:38 Uhr)
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  #60  
Alt 27.02.2018, 23:15
tatus tatus ist offline
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Beiträge: 84
Standard AW: Ma´s Sonne ist untergegangen

Ich lese hier gerade, euch geht es wie mir, vor einem jahr kam mein Mann in die Kurzzeitpflege und es wurde eigentlich besser. Doch er hat es nicht mehr geschafft, am 8.5. ist der Todestag, ich sitze immer noch mal abends und weine, fühl mich dann so alleine. Wie lange braucht man , ich denke es wird noch Jahre dauern, bei euch war es die Mutter, bei mir mein Mann nach 44 Jahren Ehe, so eine lange Zeit.
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