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  #1  
Alt 23.07.2002, 19:17
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Hey, und zwar habe ich folgendes problem ....
ich habe an einem meiner Hoden eine art "geschwullst" das aber nur auftaucht wenn ich stehe, sobald ich liege oder sitze is es weg ... es tut nicht weh ... sieht nur komisch aus ... ich habe schon mit meiner mutter darüber gesprochen aber Sie meinte das sei nichts schlimmes, da mein bruder dies auch schon mal hatte !!! diese "geschwulst" fühlt sich so an als ob in ihm ganz viele Adern und eine Flüssigkeit wäre. Weiss jemand eine Antwort oder hat ähnliiche probleme !!
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  #2  
Alt 26.07.2002, 23:02
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Hallo Maikel !!!
Tja! Mit diesem "Geschwulst solltest Du nicht so leichtfertig umgehen! Als ich im April zum urologen ging dachte ich auch noch es wäre ein Geschwulst. Jetzt habe ich bereits zwei Operationen hinter mir und beginne am Montag den 2.Zyklus der Chemotherapie. Es war nämlich Hodenkrebs !!!
Mach' die Augen auf und geh' ganz schnell zum Urologen !!!
Schreib' mal wie es war !!!
Viel Glück !
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  #3  
Alt 28.07.2002, 22:57
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Hllo, wann hast du diese "geschwullst" festgestellt, und wann bist du zum Urologen gegangen ??
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  #4  
Alt 14.08.2002, 00:27
Rolf Dammann
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Standard Hilfe gibt´s...

Hallo Maikel,

ich kann mich Ingo nur anschließen. Ich hatte am 10. April meinen Hausarzt aufgesucht, nachdem ich zwei Tage vorher eine Schwellung ertastet hatte. Von allein zurückgebildet hat sie sich nicht, also ab zum Doc. Erste Diagnose: Nebenhodenentzündung, mein Arzt hatte aber, wie er mir wochen später sagte, ein ungutes Gefühl und überwies mich sicherheitshalber zum Urologen. Der diagnostizierte einen Hodentumor. Ich bin am selben Tag ins Krankenhaus, wurde am nächsten operiert und habe dann 2 Zyklen (a 3 Wochen) Chemotherapie gemacht, da es sich um einen Mischtumor mit bösartigen Teilen (sprich Hodenkrebs) handelte. Metastasen hatte er aber (noch) keine gebildet, so daß ich mit einer "kleinen" Chemotheraüie wegkam.

Seit vorgestern arbeite ich wieder...

Wenn ich Dir und anderen mit meinen eigenen Erfahrungen weiterhelfen kann, gerne. Ich schaue am Donnerstag wieder mal rein, da ich morgen nach der Arbeit erst sehr spät heimkomme...

Nochmal: Geh zum Urologen. Nur er kann qualifiziert diagnostizieren. Es muß kein Krebs sein, aber der Urologe nimmt Dir die quälende Ungewißheit und wenn es Krebs ist, ist Zeit ein wichtiger Faktor.

Alles Gute und Gruß
Rolf
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  #5  
Alt 29.08.2002, 21:41
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also mein Hausarzt hat gesagt dies sei nicht ernstes ich sollte nur wieder kommen wenn diese Schwellung immer da ist. Darum meine frage war sie bei dir auch nur im stehen da oder auch im liegen ............ mein hausarzt beanwortete meine frage darauf so "wenn es eine art Tumor sein würde, würde er ständig zuz sehen sein !"
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  #6  
Alt 11.09.2002, 20:19
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Also bei mir war die Schwellung immer da. Grundsätzlich glaube ich ja mal dem Arzt, wenn er sagt, es sein nichts ernstes. Welche Untersuchungen hat Dein Hausarzt denn gemacht? Ultraschall des Hodens? Blutbild, ob die Tumormarker erhöht sind?

Gruß
Rolf
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  #7  
Alt 12.09.2002, 20:36
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also bei mir hat er nur einen Ultraschall gemacht !
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  #8  
Alt 13.09.2002, 19:23
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Hallo Maikel,

das sollte eigentlich auch reichen, um einen Tumor auszuschließen. Bei mir war damals im April ganz deutlich der Unterschied zwischen dem Tumor am einen und dem gesunden Gewebe am anderen Hoden zu sehen. Wie schon erwähnt, ist Hodenkrebs etwa selten, ich habe gehört, daß von 100.000 Männern pro Jahr 7 an hodenkrebs erkranken. Was hat er denn konkret zu deiner Geschwulst gesagt? Oder war dei für ihn nicht feststellbar?

Gruß
Rolf
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  #9  
Alt 14.09.2002, 01:54
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also mein freund ist am 04.09.02 ins krankenhaus aufgrund schlechter blutwerte gekommen. alles wies auf einen infekt hin. nach diversen untersuchungen sagte uns der arzt, dass mein freund krebs hat. diagnose entweder morbus hodgkin oder hodenkrebs. naja nach ewigen hin und her stellte sich heraus, dass er hodenkrebs hat. ich bin seitdem fertig mit den nerven, vor allem weil er noch metastasen in den lymphen hat. die chemo hat bereits begonnen. welche erfahren habt ihr??? gibt es begleittherapien die man machen kann um den krebs zu stoppen???
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  #10  
Alt 14.09.2002, 14:46
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er hat den ultraschall gemacht und sagt das kein tumor zu erkennen sei, allerdings wüsste er auch nicht genau was es ist, wahrscheinlich eine entzündung da ich einen leisten - hoden habe. Genaueres wusste er nicht hierfür sollte ich einen urologen aufsuchen !

mgf .........
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  #11  
Alt 14.09.2002, 15:35
Rolf Dammann
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Standard Für Maikel

Hallo Maikel,

dann empfehle ich Dir, genau das zu tun. Geh zum Urologen. Wenn Du noch keinen hast, kann Dein Hausarzt Dir bestimmt einen empfehlen.
Mein Hausarzt hatte mich damals auch mit der Erstdiagnose "Nebenhodenentzündung" zum Urologen überwiesen. Dort stellte sich dann der Tumor heraus. Das ist allerdings damals sofort geschehen, ich bin vom Hausarzt direkt zum Urologen gefahren und wurde noch am gleichen Nachmittag dann im Krankenhaus aufgenommen. Bei mir ist also gar nicht erst Wartezeit entstanden, während es bei dir klingt, wie wenn Du jetzt die Überweisung hinter dem Spielge stecken hast, aber noch unsicher bist. Nochmal: Geh hin, wenn Dein Hausarzt es Dir empfiehlt. Hausärzte sind meist Allgemeinmediziner, die ein sehr breites medizinisches Wissen haben. Für die Wissentiefe ist dann der Facharzt zuständig...

Gruß

Rolf
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  #12  
Alt 14.09.2002, 15:45
Rolf Dammann
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Standard Für Melanie

Hallo Melanie,

kann ich voll verstehen, meine Frau war bei der Tumordiagnose auch fertiger als ich. Die Warterei macht einen wahnsinnig, während ich damals ja die "action" hatte. Chemo hatte ich auch (2 Zyklen PEB auf Empfehlung meiner Ärzte nach dem histologischen Befund, wobei mein Krebs allerdings noch keine sichtbaren Metastasen gestreut hatte). Wenn Du Fragen hast, gerne - auch außerhalb dieses Forums, wenn Dir das lieber ist. In diesem Fall maile mich bitte direkt an.

Wenn die Diagnose erst 10 Tage her ist, was ist der aktuelle Status. Hat Dein Freund schon mit der Chemo begonnen? Wo wird er behandelt?

Gruß
Rolf
rolf_dammann@web.de
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  #13  
Alt 14.09.2002, 22:19
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Du der Status ist, dass er befallene lymphknoten hat, die mittels der chemo ( 4 peb zyklen ) bekämpft werden sollen. die ärtze meinten die heilungschancen sind gut. er wurde einen tag nach der diagnose operiert. der befallene hoden und der lymphknoten aus der leiste sind entfernt worden. der histologie befund ist auch mittlerweile da. es ist hodenkrebs, jedoch zeigte er schon abgestorbene krebszellen an. er ist in den städt. kliniken dortmund. naja nun hat er den 5 tag seines ersten zyklus hintersich und im gehts so ganz gut, nur das er diesen ewigen brechreiz hat. morgen kommt er raus und muß jetzt bis zum nächsten zyklus zwei mal ambulant ins kh. hast du irgendwelche begleittherapien gemacht???
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  #14  
Alt 15.09.2002, 15:45
Rolf Dammann
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Standard An Melanie und ihren Freund

Hallo Melanie,

dann hast Du ihn ja seit heute wieder bei Dir. Bei mir war es damals so, daß ich am 10. April morgens meinen Hausarzt aufsuchte und am Nachmittag in der Uni-Klinik Frankfurt aufgenommen wurde. Ich wurde auch am nächsten Tag operiert und der befallene Hoden entfernt, wobei am gesunden Hoden ebenfalls eine Biopsie gemacht wurde. Da ich am 11. April erst gegen Mittag operiert wurde, war ich den Rest des Tages noch ziemlich tranig. Nach dem Wochenende wurde dann weiter untersucht, wobei die Histologie einen Mischtumor mit bösartigen Komponenten ergab, wobei aber die Ränder des Amputats und der andere Hoden frei von Tumor- und Vorläuferzellen waren. Die CTs (Abdomen & Thorax an zwei Tagen nacheinander) ergaben dann keine Auffälligkeiten mehr. Mein behandelnder Arzt stellte mit dann 3 Therapiemöglichkeiten zur Auswahl:
1. Watchful waiting (Keine konkrete Therapie, aber engmaschige Kontrollen.)
2. Chemotherapie (2 Zyklen PEB, wegen des histologischen Befundes)
3. Bauchoperation zur Kontrolle der Lyphknoten (diagnostische OP)

Ich habe Antworten auf alle Fragen bekommen und mich dann für die Chemo entschieden. Ich wurde eine Woche nach der OP zunächst entlassen, war das Wochenende daheim und habe dann die Chemo gemacht. Meine Ärzte haben mir bescheinigt, daß ich die Chemo "sehr gut" vertragen habe. Brechreiz hatte ich glücklicherweise zu keinem Zeitpunkt, wobei ich prophylaktisch immer vor der eigentlichen Chemo an den stationären Tagen Anemet gegen den Brechreiz bekommen habe. Ich habe auch nicht darum gebeten, das Anemet mal probehalber wegzulassen. Nach dem stationären Teil mußte ich dann auch 2mal ambulant ins Klinikum (Bleomycin-Injektion). Begleittherapien habe ich sonst keine gemacht, auch keine Reha, weil es mir allgemein recht gut ging. Probleme hatte ich etwas im zweiten Zyklus mit dem Gaumen hinter den Schneidezähnen durch Reibung beim Abbeißen, als die Schleimhäute dann in Mitleidenschaft gezogen wurden. Ich habe damals viel Hot Dogs mit weichen Brötchen gegessen. Ansonsten sind mir gegen Ende des 1. Zyklus an den zwei Tagen nach der letzten Bleomycin-Gabe fast alle Haare ausgefallen, so daß ich den Rest dann einfach auch abrasiert habe. Ist aber, glaube ich, für Männer unproblematischer als für Frauen. Ich war insgesamt mit OP und 2 Zyklen Chemo vier Monate arbeitsunfähig.

Ansonsten ist Hodenkrebs zum Glück eine Krebsart mit vergleichsweise hervorragenden Heilungschancen. Wenn Du oder Dein Freund noch Fragen haben, mailt mir. Ich bin nach meinem 1. Zyklus auf den Krebs-Kompaß gestoßen und je länger ich hier immer wieder mal reinschaue, desto klarer werden mir die Ängste und Unsicherheiten im Zusammenhang mit so einer Diagnose, OP, Therapie und und und...

Noch ein Tip: Bloß kein ZVK am Schlüsselbein. Lieber Arm oder Hals, auch wenn Hals ziemlich brutal aussieht...

Gruß

Rolf
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