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  #1  
Alt 14.04.2005, 11:36
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Standard Iscador oder Lektinol ??? Dringend !

Hallo Ihr Lieben ,
brauche dringend einen Tip , welches Mistelpräparat das "Bessere" ist ? Lektinol oder Iscador ?
Wir wollten für meinen Vater Iscador verordnet haben , der Hausarzt weigerte sich aber , da er angeblich nur das Lektinol von der Kasse bezahlt bekommt (auf Nachfrage bei der Krankenkasse wurde dies nicht bestätigt).
Ich habe gelesen , dass Lektinol eben nur die Mistellektine enthält und nicht die vielen anderen wirksamen Inhaltssoffe der Mistel und dass das Präparat auch niedriger dosiert ist. Wer kann mir fachkompetente Schützenhilfe leisten und mir medizinisch untermauerte Argumente liefern , die für Iscador plädieren ??
Liebe Grüße
Simone
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  #2  
Alt 14.04.2005, 12:50
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Standard Iscador oder Lektinol ??? Dringend !

Liebe Simone,
hier im Forum haben fast alle betroffenen parallel zur Chemo immer nur ein Mistelpräparat bekommen. Man sollte da dem Onkologen/Artzt vertrauen - wenn er grundsätzlich Euer Vertrauen besitzt. Einge haben mit Lektinol andere mit Iscador gute Erfahrungen gemacht. Die KK zahlt eigentlich seit März 2004 alle Mistelpräparate.

Ich bin einen anderen Weg gegangen, aber nur weil ich nun seit fast 14 Monaten von meinem Hauptonkologen (habe noch einen, der ist auch verdammt gut) restlos überzeugt, sogar begeistert bin und u.a. es ihm zu verdanken habe, dass ich noch lebe:

Bin jetzt nach 3 gescheiterten Chemos (Gemzar, Alimta, Ukrain) jetzt bei der 4. Chemo (Xeloda). Mein Onkologe hat für jede dieser Chemos einen eigenen Wochen-Impfplan aufgestellt, praktisch für jede Chemoart individuell die Mistelpräparate ausgewählt, so dass ich bis jetzt mehr als 10 unterschiedliche Mittel gespritzt habe. Du kannst Dir zwar nach den Erfahrungen anderer hier im Forum eine Meinung bilden, entscheiden sollte aber immer der Arzt - wenn er Euer Vertrauen besitzt.
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  #3  
Alt 14.04.2005, 18:05
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Standard Iscador oder Lektinol ??? Dringend !

Lieber Wolfgang ,
danke für die schnelle Antwort .
Der Hausarzt meines Vater`s verweigert uns die Umstellung von Lektinol auf Iscador (nach der Behandlungspause). Ich persönlich vertraue ihm schon lange nicht mehr,da er es versäumt hat meinen Vater bereits viel früher zu einem Facharzt zu schicken (wegen unklarer Bauchschmerzen). Vermutlich wäre der Tumor dann schon früher entdeckt worden !
Aber die Entscheidung den Arzt zu wechseln fällt meinem Vater in dieser Situation sehr schwer (er geht schon ewig in die Praxis und ist zur Zeit psychisch sowieso eher labil).
Sollten wir einen speziellen Onkologen zu Rate ziehen ?
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  #4  
Alt 14.04.2005, 20:09
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Standard Iscador oder Lektinol ??? Dringend !

Liebe Simone,
selstverständlich sollte Dein Vater für diese Krankheit zu einem Onkologen gehen, ein normaler Hausarzt ist da total überfordert. Oft haben die damit weniger Erfahrung als viele Laien hier im Forum. Meinen Hausarzt brauche ich nur sollte mal ein Notfall eintreten, um Überweisungen an andere Praxen zu schreiben und Privatrezepte auf kassenrezepte umzuschreiben. Er hat damit keine Probleme. Die Krankheit ist schon auch so schwer genug und bedeutet täglicher Kampf. Dein Vater sollte da kein schlechtes Gewissen haben, denn der Hausarzt kommt auch ohne den Umsatz durch Deinen Vater zurecht.

Er muss jetzt an sich denken nicht gleich den Kopf hängen lassen und versuchen, die Zeit, die ihm bleibt zu verlängern und mit guter Lebensqualität zu füllen.
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