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  #61  
Alt 03.08.2007, 02:14
creepy creepy ist offline
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Standard AW: ...die schreckliche wahrheit,kleinzelliger Bronchialkarzinom ,

ich werde mich in jeder hinsicht nach meiner mum richten..wenn sie es nicht will werde ich da auch nichts machen...soviel ist klar!

aber heute z.b hat sie mir unter tränen berichtet wie die letzte nacht verlaufen ist!
sie konnte wegen starker schmerzen nicht schlafen und bat die nachtschwester darum ein stärkers schmerzmittel zu bekommen...sie hatte für den tag ein schmerzpflaster bekommen was aber nicht wirkte!die schweste sagte ihr das der arzt da wäre weil er zu einem anderen patienten musste..sie würde ihm bescheid sagen das er rein kommen möge um nach ihr zu sehen!..meine mum sagte,das ihre bettnachbarin ihr gesat hätte...frau.d ich kann sie auf dem flur reden hören..die müssen direkt vor der türe stehen,gleich wird ihnen geholfen!..meine mum sagte das sie das nicht mitbekam ..durch ebend die schmerzen!..auf einmal hätte ihre bettnachbarin gesagt..komisch ich höre die garnicht mehr..ich schau mal nach wo sie sind,aber sie waren weg....die schwester hat entweder dem arzt nichts gesagt oder wer weiß was...ich fragte meine mum,warum sie denn nichtmehr nach der schwester geklingelt hat...sie weinte so bitterlich...yvonne ich hatte so schlimme schmerzen..ich konnte nicht!

und dafür..hab ich kein verständnis...egal wie oder was die andere seite der medalie ist
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  #62  
Alt 03.08.2007, 10:12
Benutzerbild von milki1
milki1 milki1 ist offline
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Standard AW: ...die schreckliche wahrheit,kleinzelliger Bronchialkarzinom ,

Ich kann Deinen inneren Zorn verstehen und kann diesen auch absolut nachvollziehen, da man sich doch sehr machtlos fühlt. Man denkt sich, sollte man dann selbst einen Megaaufstand machen, dann lassen sie es hinterher wieder an Deiner Mutter aus....

Bei uns ergab sich diese Situation auch einmal. Mein Vater lag bei uns im Städtischen und es ging nicht vorwärts! Es zog sich alles, wir hatten immer mehr das Gefühl das absolut gar nichts gemacht wird! Wir haben dann Kontakt mit der Ruhrlandklinik aufgenommen und die dortigen Berichte, die wir uns zuvor von der Schwester aus dem Krankenhaus immer kopiert haben vorgelegt. Nach ca. 2 Tagen bekamen wir das okay, dass am darauffolgenden Tag ein Bett für unseren Vater frei wurde. Wir haben dann mit der Krankenkasse einen Transport abgesprochen und uns mit dem Stationsarzt des städtischen KH zusammengesetzt und ihm klipp und klar gesagt, dass wir eine Verlegung in eine Lungenfachklinik wünschen und diese bereits für den nächsten Tag organisiert haben. Der Arzt wurde also vor vollendete Tatsachen gestellt und hat sehr vernünftig reagiert und sofort zugestimmt das er das auch so sehen würde, dass es besser ist wenn man in einer Fachklinik seinen Fall übernehmen würde.

Am nächsten Tag wurde er in die Ruhrlandklinik transportiert und diese konnte er innerhalb einer Woche in sehr gutem Allgemeinzustand verlassen. Ich bin auch heute noch der Meinung das es eskaliert wäre, wenn wir ihn im städtischen KH gelassen hätten und so war es die beste Lösung!

Kannst Du Deine Ma nicht überreden, sich in eine Fachklinik zu begeben? Das was da letzte Nacht passiert ist, ist unterlassene Hilfeleistung und sorry, aber die Mühlen der Beamten sprich Gutachter mahlen zu langsam! Deine Ma braucht jetzt sofort Hilfe und nicht erst in einer Woche oder einem Monat und das weisst Du! Nimm Kontakt mit einer Fachklinik auf, lege die jetzigen Berichte und CT Bilder vor und lass Dich nicht abwimmeln. Dafür solltest Du jetzt alle Deine Kräfte mobilisieren und nicht für einen Kampf mit Schwestern und Ärzten, den Du nicht gewinnen kannst! Was jedoch auch nicht heißen soll, dass Du die unterlassene Hilfeleistung gestern Nacht hinnehmen sollst, lass Dir diesbezüglich parallel einen Termin beim Chefarzt oder Oberarzt geben. Und nicht abwimmeln lassen!

Ich drück Euch die Daumen, dass Deiner Ma schnell geholfen werden kann!
Milki
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  #63  
Alt 19.03.2008, 00:01
creepy creepy ist offline
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Standard AW: ...die schreckliche wahrheit,kleinzelliger Bronchialkarzinom ,

..es ist so viel zeit vergangen..mit mehr tiefen als höhen..meine mum hat einen langen steinigen weg bis jetzt hinter sich gebracht und nun scheint der abgrund in sichtweite zu sein

ich hatte die pflege meiner mum übernommen..sie hat bis vor 2 monaten sehr hart gekämpft!im letzten dezember musste eine weitere chemo abgebrochen werden,weil ihre blutwerte sehr schlecht waren!!allerdings zeigte das röntgen /sonographie das der krebs zurückgegangen ist und zum stillstand kam!
meine mum klagte immer wieder über kopfschmerzen..mein bitten zum arzt zu gehen ignorierte sie..es gehe ihr ja gut!aber es wurde nicht besser...die schmerzen immer schlimmer..übelkeit kam hinzu und erbrechen..aber auch da wollte meine mum nicht zum arzt..ich hab ihn angerufen und um hilfe gefragt..was man denn machen könne..nichts..nur wieder neue medis!
meine mum wurde immer schwächer..wollte nichtmehr essen oder trinken..sie gab sich auf!bis zu letzt drohte sie mir,bloß keinen krankenwagen oder arzt zu holen..bis an dem tag an dem ich sie fand!wie jeden tag fuhr ich auch an diesem morgen wieder zu ihr..sie lag mit ihrer bettwäsche am boden..war nicht ansprechbar ..ich rief den notarzt!...sie wehrte sich gegen das mitnehmen...wollte nicht weg von zu hause! anderthalb tage schlief sie im kkh...als sie wieder wach wurde,war sie nichtmehr die selbe...sie ist stark verwirrt..sieht menschen und tiere die nicht da sind! es wurde ein mrt gemacht...im kleinhirn ist eine große metastase gewachsen...und viele kleinere verteilt im ganzen kopf..die ärzte wollen sie nichtmehr bestrahlen....wir sollen nun einen platz in einem hospiz suchen...ihr den letzten gang so angenehm wie möglich zu machen!
im om geht es ihr den umständen entsprechend gut...sie bekommt cortison gegen die schmerzen..sie will jeden tag aufs neue nach hause...weg aus dem krankenhaus das sie so abgrundtief hasst...leider kann man es ihr nicht erklähren,das sie nichtmehr nach hause kann...sie versteht es nichtmehr..sie denkt es gehe ihr gut..sie hat keine schmerzen ..sie will und kann nach hause!

es ist so ein harter und steiniger weg..und er schmerzt ohne ende
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  #64  
Alt 19.03.2008, 19:15
triebi triebi ist offline
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Beiträge: 40
Standard AW: ...die schreckliche wahrheit,kleinzelliger Bronchialkarzinom ,

Hallo Yvonne,

ich fühle so sehr mit Dir. Meine Mutter hat ihre Diagnose im Februar bekommen und das alles steht mir noch bevor.

Ich kann ihren Wunsch verstehen mit nach Hause gehen zu dürfen. Kann man das denn nicht mit Hilfe eines Hospizdienstes? Ich weiss nicht, ob so etwas möglich ist, aber ich gehe auch fast ein bei dem Gedanken nicht bei meiner Mutter sein zu können in den letzten Stunden wenn es mal so weit ist.

Viel Kraft für Euch beide!

LG Sandra
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  #65  
Alt 20.04.2008, 01:16
creepy creepy ist offline
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Beiträge: 51
Standard AW: ...die schreckliche wahrheit,kleinzelliger Bronchialkarzinom ,

....meine mutter ist heute nachmittag ihren letzten weg gegangen....
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  #66  
Alt 20.04.2008, 02:01
Benutzerbild von Tanni2006
Tanni2006 Tanni2006 ist offline
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Ort: Moers
Beiträge: 536
Standard AW: ...die schreckliche wahrheit,kleinzelliger Bronchialkarzinom ,

Ich wünsche dir ganz viel Kraft für alles kommende.
Komm zu uns ins Hinterbliebenenforum, du wirst sehen, dass wir uns gegenseitig stützen und verstehen.

Ein stiller Gruß

Tanja
__________________
Geliebte Mama, du wirst immer in unseren Herzen sein und niemals werden wir dich vergessen!

Milica *07.08.1953 - † 26.09.2007

Leider hat "ER" wieder gewonnen und ein Opfer gefordert, dennoch kein Grund Ihm nicht den Kampf anzusagen!
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