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  #1  
Alt 18.01.2010, 00:24
katrin1972 katrin1972 ist offline
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Standard gallengangstumor

hallo ihr..
ich bin auf der suche nach jemanden in meinen alter der auch einen gallenganstumor hat oder hatte..!
die die ich kannte sind leider gestorben.
ich würde mich gerne austauschen.

durch die erfahrungen die ich gesammelt habe, könnte ich vieleicht helfen.
ich wurde von den besten der besten operiert, nach dem alle anderen sagten, daß ich es nicht überleben werde.

12.12.2008 cholangiocelloläres karzinom, operiert und 75% der leber entfernt

pT2 pN1(1/15) G3 R0 L1 V0

Geändert von katrin1972 (18.01.2010 um 00:48 Uhr)
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  #2  
Alt 18.01.2010, 11:04
Magra59 Magra59 ist offline
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Beiträge: 126
Standard AW: gallengangstumor

@Katrin1972

ähm......das mit dem Alter passt vielleicht nicht ganz, bin Baujahr 1959 , aber noch sehr gut erhalten!

Ich wurde im September 2008 operieriert - ebenfalls von den Besten der Besten! Gallenblase, Gallengang und 50% der Leber wurden entfernt. Danach 6 Zyklen Chemo mit Gemzar. Seither regelmässige Kontrolle. Letztes CT brachte 2 vergrösserte Lymphknoten vor der Lunge zu Tage. Kann aber viele Ursachen haben. Genauer wird das erst untersucht falls das nächste CT (am 12.3.2010) keine Besserung zeigt.

Ich gedenke sehr alt zu werden.

Lieber Gruss
Magra59

pT1, pN0, G3
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  #3  
Alt 19.01.2010, 00:25
katrin1972 katrin1972 ist offline
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Beiträge: 5
Standard AW: gallengangstumor

liebe magra59,

ich danke dir so sehr, daß du dir die zeit genommen hast das bedeutet mir viel. nach dem ich erkrankt bin war ich hier oft im forum, wollte mich aber eigentlich nie anmelden. alle die hier etwas schrieben waren soo sehr krank und ich hatte wahrscheinlich sehr viel glück mit meiner op, aber die angst davor es wieder zu bekommen ist immernoch so sehr groß deshalb hatte ich das gefühl darüber zu reden, aber mit jemanden den es auch betrifft.
ich bin seit dieser zeit auch noch in psychologischer behandlung, ist aber nich das selbe denke ich.
wo kommst du her, wo hat man dich operiert?
ich wurde in berlin im virchow-krankenhaus operiert , vom prof. dr.neuhaus.
ich bin auch heute noch im virchow zu den nachsorgeuntersuchungen, da werde ich auch bleiben, gleich an der quelle.)

ich wünsche dir von ganzen herzen das diese zwei vergrößerten lymphknoten alles sind , nur nicht der krebs.!
wie geht es dir jetzt und bist du noch zu hause oder arbeitest du wieder?

liebe grüße
katrin1972
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  #4  
Alt 19.01.2010, 10:52
Magra59 Magra59 ist offline
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Ort: Horgen / Schweiz
Beiträge: 126
Standard AW: gallengangstumor

Liebe Katrin

ich verstehe sehr gut was du meinst, ich habe hier auch erst einmal eine Zeitlang nur gelesen. Dann wollte ich aber wissen ob es auch Erfolgsgeschichten gibt und habe einen Tread dazu gestartet.

http://www.krebs-kompass.org/forum/s...ad.php?t=41410

Ich wurde in der Klinik für Viszeral- und Transplantationschirugie am Universitätsspital in Zürich von Prof. Dr. Clavien und seinem Team operiert. Er ist die absolute No. 1 für derartige OP's in der Schweiz und er meinte danach, dass an anderen Kliniken der Bauchraum wieder geschlossen worden wäre ohne zu operieren Sie mussten wohl an ihr Limit gehen da der Tumor sehr, sehr nahe an einer Pfortader lag. Das ganze hat über 9h gedauert. Dabei war es schieres Glück dass ich zu Prof. Clavien gelangt bin, eigentlich lag ich ja in einem anderen Krankenhaus in Zürich. Dort hätte man die OP auch versucht, hatte aber kurzfristig keinen Termin frei.

Ich war ein paar mal beim Psychoonkologen, zusammen mit meiner Frau. Es stellte sich aber rasch heraus dass sie es war die Hilfe brauchte. Ich kam eigentlich ziemlich gut klar, aber meine Frau hatte extremste Verlustängste!

Wie war das bei dir? Wie lange hat die OP gedauert und wie ist dein Umfeld damit klargekommen?

Ich bin habe im Dezember 2008 mit einem reduzierten Pensum von zu Hause aus wieder mit arbeiten begonnen. Seit Mai 2009 arbeite ich wieder 100%. Allerdings hatte ich von Zeit zu Zeit kleine Rückfälle mit Infektionen. Die haben mich in 2 Fällen sogar für ein paar Tage zurück ins Krankenhaus gebracht (mit über 40 Grad Fieber). Ist aber schnell wieder unter Kontrolle gebracht worden und danach war ich wieder wie neu!

Obwohl ich eigentlich eine sehr gute Prognose habe, bleibt auch bei mir eine Unsicherheit (oder Angst...?) dass es noch nicht vorbei sein könnte. Die Unsicherheit nimmt jeweils zu je näher der nächste CT Kontrolltermin rückt. Aber so wie ich das sehe, haben wir beide grosses Glück gehabt und haben gute Chancen auch in 5 Jahren noch hier im Forum zu posten!

Ich drücke dir - und allen anderen hier - ganz fest die Daumen!

Lieber Gruss
Manfred
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