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  #1  
Alt 09.02.2014, 14:25
Rosicml Rosicml ist offline
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Standard Schock-Hoffnung-Kampf-BSDK

Hallo,
vor einer Woche habe ich den Befund BSDK ,T2,N1,MO, bekommen
Ich schwebe immer noch zwischen,bangen.hoffen, nicht war haben wollen und warum gerade ich............
Habe nur ab und zu Magenweh und 5kg abgenommen(bei 1,60 noch genug 71kg
Ich würde mich gerne in Würzburg operieren lassen,
gibt es hier jemanden der gutes zu berichten hat ??
LG Rosi
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  #2  
Alt 10.02.2014, 04:34
Benutzerbild von RudiHH
RudiHH RudiHH ist offline
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Hallo
Über Würzburg weiß ich auch nichts aber ich kann deinen schock nachvollziehen.
Hast du schon im Internet nachgeschaut?
Hier zum Beispiel:http://www.klinikbewertungen.de/klin...ikum-wuerzburg
Google suche habe ich über Suchworte: Klinikbewertungen Würzburg gemacht!

Kommt immer darauf an wohin man da geht.
Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen.
Schicke dir Kraft und Hoffnung.
__________________
.
Rüdiger
--------------------------------------------------
Gott gebe uns Gelassenheit, hinzunehmen was nicht zu ändern ist, Mut zu ändern was man ändern kann und Weisheit zwischen beiden zu unterscheiden.

Wir werden Kämpfen!
Denn wer nicht mal versucht zu Kämpfen, hat schon verloren. Herr gebe uns Kraft und lasse uns verstehen.
http://krebs-infozentrum.de/index.ph...sch-Nein-BSDK/
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  #3  
Alt 10.02.2014, 05:43
simba71 simba71 ist offline
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Standard AW: Schock-Hoffnung-Kampf-BSDK

Hallo Rosi,

ich war letzte Woche mit einer Bekannten in WZBG zur Nachsorge ( Whipple op), mit anschliessendem ärztlichem Gespräch.

Die Woche davor war ich selbst in HD zur Nachsorge ( ebenfalls Whipple op).

Ich möchte jetzt nicht ins Detail gehen , aber ich würde mich wieder für HD entscheiden.

Alles Alles gute für dich

Thomas
__________________
ED 10/2012 IPMN im Pankreaskopf MD + BD
OP 11/2012 Whipple/Traverso OP (carzinoma in situ) UNI Heidelberg
02/2013 erste Kontrolluntersuchung - unauffällig
05/2013 zweite Kontrolluntersuchung - unauffällig
08/2013 dritte Kontrolluntersuchung - unauffällig bis auf einen prominenten Pankreasgang im Restpankreas
01/2014 vierte Kontrolluntersuchung unauffällig
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  #4  
Alt 13.02.2014, 17:35
Rosicml Rosicml ist offline
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Hallo,
ich war auch in Heidelbg zur Beratung
zu den Risiken wurde gesagt,wenn man eine Reise mit dem Auto macht 200km
oder nach Spanien fährt 800km,könne sehr viel mehr passieren...5-6 Std OP...
unsensibler Vergleich fand ich
Und das ich eine Nacht über alles schlafen wollte,kam nicht gut an(meine Meinung)
Ich bleibe nur in der Nähe meiner Familie ,auch wegen der Nachsorge
LG
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  #5  
Alt 14.02.2014, 08:48
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Enibas27 Enibas27 ist offline
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...das ist im wahrsten Sinne des Wortes wirklich unsensibel.
Aber Du musst es so sehen, die machen nahezu nichts anderes und sehen im Patienten nicht mehr wirklich den Menschen, zumdin. Manche, man soll sie ja nicht alle über einen Kamm scheren.

Mach was Dein Bauchgefühl Dir rät, das wird auch richtig sein.
Und bei so einer Diagnose ist die Nähe der Familie sehr, sehr wichtig.

Fühl Dich , lG, Sabine
__________________
* 28.02.1957; t 28.03.2013 -Mein Bruder:

http://krebs-kompass.de/showthread.php?t=54991
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  #6  
Alt 14.02.2014, 09:09
hm maria hm maria ist offline
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Hallo!

ich verstehe das du in der nähe deiner familie bleiben willst, mein
vater wollte auch nicht weg von seiner vertrauten umgebung, das war im sehr wichtig. hatte ihm auch alle möglichen adressen und ärtze aufgeschrieben aber er wollte das nicht hat sich auch nicht erkundigt,
ja die ärtzte sind da nciht immer sehr sensibel es gibt die sensiblen auch noch, aber nicht so viele, meine Mutter fragte auch einen artz mal wegen meinen Papa das es doch schlimm sei jemanden so eine diagnose zu übermitteln, und auch bei denen wo nichts mehr geht, ob die da gar keine skruppel haben und er antwortete für uns ist das normal jeden tag so eine diagnose zu stellen und für uns ist auch normal menschen sterben zu sehen, und das ist es ja die sind das gewohnt und ich glaube wenn man in diesem beruf bleibt macht es einem stärker härter, und es ist auch geldsache , denn mein papa wollte auf eine andere station, oder in ein anderes krankenhaus das ging nicht, da haben die ihm sehr dagegen gearbeitet, aber mann muss einfach sagen was man will und wenn dir die kraft nach einer op fählt ist es wichtig das angehörige dieses dann für dich sagen können, das die dich gut behandeln. und ich denke das es auch jeder anders aufnimmt, der eine hat gerne die dirkte art und der andere lieber um die blume gesagt , lass dich nicht unter kriegen von denen mach was dir dein herz sagt, denn nur das zählt, ich drück dir ganz fest die daumen das alles gut wird, lg maria
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  #7  
Alt 19.02.2014, 14:05
mausi69 mausi69 ist offline
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Liebe Rosi, ich bin neu hier im Forum und habe gerade deine Geschichte gelesen! Ich kann dich voll verstehen das die Diagnose für dich ein Schock war! Das gleiche habe ich Anfang Februar erlebt allerdings wurde meiner Mama die Diagnose gestellt! Wenn bei dir eine op möglich ist sollten die Ärzte wirklich ein wenig mehr Einfühlungsvermögen zeigen, denn diese op ist überhaupt nicht mit einer längeren Autofahrt zu vergleichen! Denke solche Ärzte sind da fehl am Platz! Ich wünsche dir ganz viel Glück!!!!
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  #8  
Alt 19.02.2014, 16:43
Rosicml Rosicml ist offline
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Hallo zusammen,
vielen Dank für eure zahlreichen Meldungen und euer Mitgefühl ...............
wenn ich alles einigermassen überstanden habe, melde ich mich hier wieder.
Bis hoffentlich demnächst LG Rosi
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  #9  
Alt 19.02.2014, 17:43
mausi69 mausi69 ist offline
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Liebe Rosi ich wünsche dir ganz ganz viel Glück und Kraft alles gut zu überstehen! LG mausi69
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  #10  
Alt 31.03.2014, 15:13
Rosicml Rosicml ist offline
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HALLO
6 Wochen nach meiner Op melde ich mich zurück,mit 66 kg
Ich nehme drei mal 50.000 Kreon und habe immer noch Durchfall ohne Ende
Auch Flohsamenschalen hat nichts gebracht
Kann das soooo lange dauern bis die Verdauung normal ist??
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  #11  
Alt 04.04.2014, 23:57
Elisabethh.1900 Elisabethh.1900 ist offline
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Liebe Rosi,
es ist super, dass du die Operation gut überstanden hast und dich wieder gemeldet hast.

Zitat:
Ich nehme drei mal 50.000 Kreon und habe immer noch Durchfall ohne Ende
Auch Flohsamenschalen hat nichts gebracht
Kann das soooo lange dauern bis die Verdauung normal ist??
Die Dosis des Kreon muss dem Fettgehalt der Nahrung angepaßt werden, also weniger einnehmen, wenn die Mahlzeit nur eine geringe Menge Fett enthält.
Die Dosis steigern, wenn es eine fettreichere Mahlzeit ist.
Es gibt eine Broschüre vom Hersteller des Kreon, dort sind einige Hinweise für die Ernährung gegeben. Da sie auf der Webseite der Firma ist, kann ich den Link nur als PN schicken.
Hast du eine Ernährungsberatung gehabt oder eine AHB geplant?

Alles Gute für dich,
Elisabethh.
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  #12  
Alt 11.04.2014, 19:26
Rosicml Rosicml ist offline
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Hallo,
nach 2 Wochen Krankenhaus ging es direkt in die AHB für 3 Wochen.
Dort gab es auch eine Beratung über Ernährung
und ich sollte das goldene Sportabzeichen machen ( so kam es mir vor )

Wir versuchen jetzt auch einfach mal 80.000 Kreon,
Immodium ....... Ich möchte noch nicht die Keule nehmen............

evtl. dauert's bei mir wirklich etwas länger

VG
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  #13  
Alt 11.04.2014, 20:04
cicabohna cicabohna ist offline
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Hallo Rosi
Es dauert in der Regel locker 3 Monate bis man wieder einigermassen "normal" funktioniert. Also gib dir noch ein bisschen Zeit.
Viel Kraft
__________________
Mein Mann
Bsdk ED Juli 2012
Whipple August 2012
Chemo Gemzar und Bestrahlung
Mai 2013 Lebermetastasen und Peritonealkarzinose
6 Zyklen 5FU palliativ
geb. 18.04.1982 - für immer eingeschlafen am 16.09.2013

Danke für deine Liebe
Danke für dein Lachen
Danke für deine Wärme
Danke für dein grösstes Geschenk

Dini Schatzis
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  #14  
Alt 19.04.2014, 17:56
Samuiano Samuiano ist offline
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Hallo Rosi,
meine Diagnose war G2, pT3,pN1(1/8),L0,V0,Pn1,R1
Im April 2013 OP nach Traverso.Chemo mit Gemcitabine.REHA,Narbenbruch (ohne Komplik.) aber OP dazu noch aufgeschoben wegen Sicherheit ob Metastasen an Lymphen oder nicht (Bildgebung CT nicht eindeutig).
Bin 64 und seit OP top fit mit Sport etc. Krankenhaus dazu ist Lukas KH in Neuss,eine Bildungsstätte der Heinrich-Heine Uni Düsseldorf.,Prof. Dr. Goretzki.Hoffe noch,daß nichts nachkommt!?Statistiken über Lebenserwartung kann ich zur Zeit nur ignorieren bis ich eines Besseren belehrt werde.
Wünsch Dir auch positiven Verlauf.:

Hatte selbst 3x Kreon 40.000 dazu noch Isomonit,Pantozol,Ciprofloxacin,Dreisafer,Clexane. Habe ich alle nach 3-4Tagen abgesetzt und in Abstimmung Chefarzt festgestellt,das ich sie wohl nicht oder nicht mehr brauche (Durchfall davon etc. evtl. auch).Erst aber in Reha erfuhr ich,dass man ja Kreon (gibt auch andere) nur während des Essens einnimmt,immer in Verhältnis zur Fetteinnahme.Weshalb meine Ration auf 20.000 pro Mahlzeit oder Zwi-Mahlzeit reduziert wurde und ggfls. beim Weihnachtsfettbraten 2x 20.000 sein wird.Seit diesem Wissen gabs keine Durchfälle mehr (weil Kreon zu früh vor Essen keine Wirkung mehr hatte) und keine Verstopfungen mehr (weil Kreon auch eigenommen 3xtägl. wenn nicht Fett gegessen wurde.So`n Scheiss!!Schmälert aber nicht das Chirurgische Können des KHs und der Onkologie eher der alg. Nachsorge .
Bin also wie bereits geschrieben fit.

Geändert von gitti2002 (14.09.2014 um 22:02 Uhr) Grund: zusammengeführt
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  #15  
Alt 06.05.2014, 11:46
Heidi1405 Heidi1405 ist offline
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Hallo Rosi,
ich kann gut nachfühlen, wie es Dir jetzt geht. Bei mir war BSDK im August letzten Jahres festgestellt worden. Metastasen in der Halsbeuge und mehrere im Bauch. Gallengang war abgedrückt, (nur deshalb ist der Krebs auch festgestellt worden) deshalb konnte auch die Chemo erst später angefangen werden. Meine Ärztin meinte noch 3 Jahre.
Ich war genauso unter Schock, wie du jetzt und habe nur gedacht: das kann nur ein Albtraum sein. Ich habe einen Sohn, 11 Jahre alt, der braucht doch seine Mutter. Genau das hat mir auch die Kraft gegeben, zu kämpfen. Für meinen Mann, meinen Sohn, meine Familie aber vor allem für mich.
Ich wollte nicht lauter Krebsbücher lesen, Wunderheiler besuchen und tagelang in Wartezimmern warten. Ich wollte mein Leben genießen so lange es eben geht.
Im November war dann das 2 CT: Tumor um 1 cm verkleinert, im Dezember Strahlentherapie in der Freiburger Uni, dann noch 4 mal Chemo.
Am Montag, den 5.05.2014 wurde ein PET-CT gemacht: Der Tumor ist bis auf einen Rest totes Gewebe weg. Auch die Metastasen sind alle weg.

Deshalb schreibe ich dir auch: Egal was Du machst, wieviel Sport Du treibst oder wie Du Dich ernährst: das Wichtigste ist, die Hoffnung nicht aufzugeben und das Leben im hier und jetzt zu genießen.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft!
Alles Gute
Heidi
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