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  #1  
Alt 21.11.2014, 17:21
Furios Furios ist offline
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Standard Diagnose HCC

Hallo liebes Forum,

und zwar wurde bei meinem Vater (58 J) HCC diagnotiziert.
So fing alles an:
Mein Vater ist diabetiker und wurde nach einer Routineuntersuchung zum CT gebracht, da die gamm-gt werte schon länger etwas erhöht waren.
Man hat ihn vor dem CT auch auf AfP Tumormarken kontrolliert! Der AfP wert betrug 3,34. Das CT offenbarte mehrere suspekte Leberherde (?) aber sonst gab es keine Streuung oder ähnliches. Nun wurde eine Histologie verordnet... doch vor dem Eingriff wurden wieder die AfP werte kontrolliert und auch da gab es keine Veränderung (3,3)...Doch nach der Sonographisch gestützten Punktion gab es die Hiobsbotschaft. HCC !!
Was mich verrückt macht ist die Tatsache, dass er keine Leberzirrhose hat und die Tatsache mit den Tumormarken...
Er ist als kein Risikopatient eingestuft, das der Tumor schon zu groß ist und die Herde sich auf der ganzen Leber breit gemacht haben.Sprich eine teilentfernung ist auch nicht möglich...

Am 25.11 und 26.11 gibt es nochmal ein CT mit Kontrast (?).

Ich und alle angehörigen sind am Ende, aber zeigen es nicht. Es sind halt so viele Fragezeichen. Es wurde uns schon etwas von TACE erzählt (Katheter dirzekt zur Leber...)
Gibt es denn da die Möglichkeit den Krebs zu besiegen (Überlebenschance?)???

Es macht einen total verrückt.
Es ist halt irgendwie alles total unüblich. Ich bin in den letzten Wochen nur am lesen, doch finde irgendwie nichts passendes oder verstehe nur Bahnhof...Gibt es da irgendwelche ähnlichen Erfahrungsberichte?


Ich Danke euch vom ganzen Herzen!

Geändert von Furios (21.11.2014 um 17:24 Uhr)
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  #2  
Alt 21.11.2014, 17:52
Mel_1 Mel_1 ist offline
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Beiträge: 584
Standard AW: Diagnose HCC

Hallo Furios,

erstmal herzlich Willkommen, auch wenn der Anlass so traurig ist.
Was HCC betrifft, kannst Du hier schon sehr viel nachlesen.
Auch über TACE, da gibt es hier auch ganz viele ERfahrungswerte.

Grundsätzlich würde ich in ein spezielles Leberzentrum gehen, da wird man auch gut aufgeklärt.
Mein Mann war auch kein Risikopatient und keiner weiss, woher der HCC kommen konnte.
Auch bei meinem Mann war die komplette Leber durchgestreut.
Es gibt noch die Lebertransplantation, ob die gemacht werden kann, hängt von der Gesamtverfassung eines Patienten ab.
Das würde man aber in einem Tumorzentrum feststellen.
Es gibt leider keine Therapie, die bei HCC hilft, TACE hat auch so ihre Nebenwirkungen und wenn die ganze Leber befallen ist, ist fraglich, ob das hilft?
Von wo kommt Ihr denn? Dann kann man Euch schonmal ein gutes Zentrum empfehlen.
Wurde die Lebertransplantation denn überhaupt schon angesprochen?
Viele Grüße Mel
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  #3  
Alt 21.11.2014, 18:04
Furios Furios ist offline
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Registriert seit: 21.11.2014
Beiträge: 3
Standard AW: Diagnose HCC

Hallo Mel,

sind aus München und ja die wurde auch schon angesprochen, aber da müssen auch einige Kriterien passen. Ob das bei meinem Vater der Fall ist, weiß ich nicht.
Wie wurde bei deinem Mann verkehrt, wenn ich fragen darf?

Gruß
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  #4  
Alt 21.11.2014, 18:32
Mel_1 Mel_1 ist offline
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Registriert seit: 16.10.2007
Beiträge: 584
Standard AW: Diagnose HCC

Hallo Furios,

in München habt Ihr ja das Klinikum Rechts der Isar und GRoßhadern, die da sehr gut sind.
Bei meinem Mann wurde nur Nexavar probiert, was leider dazu führte, dass die Leber komplett ihren Geist aufgegeben hat und er nach 1 Woche Therapie verstorben ist.
Eine TRansplantation stand nicht zur FRage, da sein Zustand schon zu schlecht war.
Übrigens war er ein halbes Jahr vorher noch zur Blutuntersuchung und da waren keinerlei Werte auffällig.
Später ist dann alles explodiert.
Rückläufig wurde die Werte, als die Leber langsam versagte....!
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  #5  
Alt 22.11.2014, 11:35
Furios Furios ist offline
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Registriert seit: 21.11.2014
Beiträge: 3
Standard AW: Diagnose HCC

Oh das tut mir richtig vom herzen Leid !
Das stimmt mich natürlich richtig negativ, abe die hoffnung stirbt nie.
Die Termine haben wir dann in Großhadern... Ich hoffe, dass wir da mal wieder was positives hören... Was mich etwas positiv stimmt ist, dass die Ärzte von einem grad 1 stadium reden...Das ist doch gut oder?
Aber was ich nicht verstehe ist der Fakt, dass jetzt schon die ganze Leber befallen ist...Wie kann man da von einem grad 1 reden?
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