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  #1  
Alt 01.02.2016, 01:31
Dommy86 Dommy86 ist offline
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Registriert seit: 31.01.2016
Beiträge: 3
Standard Starker Nachtschweiß

Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Forum und suche Rat von Menschen, die die gleichen oder ähnliche Beschwerden haben oder kennen, die ich seit längerer Zeit habe.

Zu nächst zu meiner Person, ich bin 29 Jahre jung und weiblich

Zu meinen Beschwerden

- seit Herbst 2014 starke Infektanfälligkeit (von Herbst ist 14 bis heute mehr als 10 Infekt die mit Antibiotika (teilweise mehrere hintereinander) werden mußten und immer sehr hartnäckig sind und alles war mal dabei Nebennasenhölenentzündung, Bronchitis, Magenschleimhautentzündung, Unterleibsentzündung usw.)

- seit Frühjahr 2015 Nachtschweiß (der Nachtschweiß in Schüben auf er ist für 3 bis 4 Tage da und verschwindet dann für 1 bis 7 Tage, der Nachtschweiß wird in seiner Intensität immer stärker, am Anfang musste ich mich nicht umziehen in zwischen ziehe ich mich in manchen Nächten 2 mal um. Mir ist aufgefallen, dass der Nachtschweiß hauptsächlich in den Morgenstunden auftritt und an den Schenkeln, am Rücken und unter der Brust beginnt, wenn ich nicht davon direkt aufwache dann bin ich nass von Kopf bis Fuß. Der Nachtschweiß ist ein kalter Schweiß und ich friere immer ganz fürchterlich, wenn ich aufwache.

- seit Frühjahr 2015 habe ich auch eine starke Leistungsschwäche bei mir festgestellt, im Beruf und Privat, ich kann mich nicht mehr gut und nicht mehr lange konzentrieren, habe sehr schnell nie Nerven blank liegen

-seit Herbst 2015 schwitze ich schnell und viel bei kleinster körperlicher Anstrengungen (das kenne ich sonst nicht von mir, ich bin total blass und habe blaue Augenringe.

- seit Oktober 2015 Schmerzen im rechten Rippenbogen die bis in den Bauch ziehen, dazu übelkeit, globusgefühl und gelegentlich Magenkrämpfe, seitdem auch immer wieder Rückenschmerzen die sich unterschiedlichen äußern, mal im lendenwirbelbereich mal ein brennen was sich von oben bis unten durch die Wirbelsäule frisst. Ebenso quälen mich brennende Schmerzen in den Oberschenkeln beim treppensteigen und wenn ich mich hocke.

Mitte Dezember wurden die Rippenschmerzen, die Magenkrämpfe und die Schmerzen im Lendenbereich so schlimm, dass ich ins Krankenhaus gegangen bin.
Leider brachten die Untersuchungen Sono und Mrt von Bauch keinen Befund, außer dass meine Leukozyten erhöht waren. Somit verließ ich das Krankenhaus mit der Empfehlung der Ärzte ich solle mich ambulant orthopädisch untersuchen lassen.

Meine Leukozytenwerte sind bereits seit Oktober erhöht, aber dazu komme ich gleich noch einmal.

Zunächst Berichte ich euch von den Untersuchungen, die nach meinem Krankenhausaufenthalt gemacht wurden.
- Sono Bauch
- Sono Schiddrüse
- Magenspiegelung
- MRT Brustwirbelsäule ohne Kontrastmittel
- Röntgen Becken und Lendenwirbel
- Röntgen Thorax
- rheumatologische Untersuchung

Keine dieser Untersuchungen zeigte Auffälligkeiten, außer die Thoraxaufnahme, diese zeigt laut meiner Ärztin eine leichte Bronchitis.
Die rheumatologische Untersuchung war schon länger geplant und fiel jetzt eher zufällig in diesen Zeitraum, Anlass dafür waren immer wiederkehrenden Knie und Fingerschmerzen. Der Befund ist, dass ich eine Rheumaart habe die meine Sehne betrifft, die wiederum durch mein Schikddrüsenerkrankung Haschimoto verursacht wird, aber laut meinem Rheumatologen keine Erklärungen für meine Beschwerden an den Rippen, Nachtschweiß, Infektanfälligkeit usw. Ist.

Zu den Auffälligkeiten in meinem Blutbild
Seit Oktober wurde mehrmals aufgrund meiner Beschwerden Blut abgenommen
Seit Oktober habe ich erhöhte Leukozyten, wenige Lymphozyten
CRP immer im Normbereich

Einmal würde ein Differenzial Blutbild erstellt im November(welches mir leider gerade nicht vorliegen)
Deshalb kann ich keine genauen Werte wiedergeben, ich weiß nur, dass ich da kaum Lymphozyten hatte und davon 7% fehlgebildete waren, was das bedeutet weiß ich bis heute nicht, weil meine Ärztin nur gesagt hat kann schonmal sein aber kontrollieren wir im Februar.

Jedenfalls sind meine Leukozyten seit Dezember 3 Blutabnahme erhöht, aber schwanken.
Hier einmal die Werte
Normwert
Leukozyten 4.05 - 10.0
Meine Werte die ich kenne
Mitte Dezember 14.0
21.12. 13,1
04.01. 12,3
29.01. 13,1

Mein Rheumatologe war so nett mir mein Blutbild per Post zuzuschicken, darin habe ich jetzt gesehen, dass die Lymphozyten geringfügig unter dem Normwert liegen, habe aber auch gesehen, dass meine Segmentkernige Granulozyten erhöht sind, die Monozyten und die Esoinophile Granulozyten am unteren Normwert liegen.

Was das und ob das ein Zusammenhang zu meinen Beschwerden sind, weiß ich nicht und kann dass ohnehin nicht beurteilen, weil ich mich nicht mit Blutwerte auskenne.

Aber ich muss zugeben, dass meine Beschwerden und auch mein auffälliges Blutbild mir stark zu denken geben und ich angst habe ich könnte eine Krebserkrankung haben. Wahrscheinlich auch weil meine Mutter nicht viel älter war, als ich jetzt bin, an Brustkrebs erkrankt ist und den Kampf leider verloren hat. Auch meine Oma ist an Krebs erkrankt, sie hatte einen Hirntumor und ist daran verstorben.

Ich habe mich bis heute nicht getraut meiner Ärztin dass so zu sagen, weil sie ja meine ganzen Beschwerden kennt und sie mich vielleicht für bekloppt erklärt. Aber andersrum habe ich jetzt schon mehrmals gelesen, dass diese Beschwerden z.B. auch bei Lymphdrüsenkrebs vorkommen können.

Aber dann denke ich mir wieder ich habe ja jetzt schon einige Untersuchung hinter mir und keiner hat etwas gefunden. Wobei man ja nie nach Krebs gesucht hat, Mrt für die Brustwirbelsäule war z. B . zum Ausschluss eines Bandscheibenvorfall. Schauen die Ärzte dann auch nach anderen Auffälligkeiten? Oder können sie überhaupt bei einem mrt ohne Kontastmittel sehen, ob ich vergrößerte Lymphknoten im Bauch habe, die meine Übelkeit, die Schmerzen im rechten rippenbogen Verursachen?

Ich weiß es nicht.

Berechtigen mich meine Beschwerden und dass bis heute keine Ursache für die Schmerzen in meinem Bauch, in meinem Rücken und in den Rippen gefunden worden ist, einem Arzt zu sagen, oder zu fragen ob Krebs eine Ursache sein Kann?

Vielleicht hat jemand einen Rat oder Erfahrung.

LG
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  #2  
Alt 01.02.2016, 11:47
Adlumia Adlumia ist offline
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Beiträge: 309
Standard AW: Starker Nachtschweiß

Ich denke, du solltest deiner Ärztin deine Ängste schon sagen, sie kann vllt. einiges schon entkräften anhand der Unterlagen, die bereits vorliegen oder aber mögliche weitere Untersuchungen veranlassen.

Du schreibst von erhöhter Infektanfälligkeit. Neben Antibiotikagaben, hast du sonst was dagegen unternommen? Eventuell liegen auch irgendwelche Mängel vor (Augenringe, Blässe etc.). Das kann der Arzt ja abchecken. Wurde denn so ein großes Blutbild mal gemacht (Leber, Gallewerte, Eisen etc.?)
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  #3  
Alt 01.02.2016, 15:17
Dommy86 Dommy86 ist offline
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Registriert seit: 31.01.2016
Beiträge: 3
Standard AW: Starker Nachtschweiß

Hallo,

danke für deine Antwort.
Ja es wurde immer ein großes Blutbild gemacht. Werte wie Eisen oder auch z.B. Vitamin B12 waren immer gut. Leider zeigten die Blutbilder nur Auffälligkeiten bei den Leukozyten und Lymphozyten, ja und jetzt bei dem letzten auch bei den Granulozyten und Monozyten.

Habe jetzt am Mittwoch einen Termin bei meiner Ärztin, werde mich wohl überwinden müssen einmal zu fragen, ob es auch was ernstes sein könnte.

Denn du hast bestimmt recht, vielleicht kann sie ja schon anhand der vorangegangen Untersuchung mich beruhigen oder mit mir zusammen überlegen, was wir noch unternehmen können, meinen Beschwerden auf den Grund zu gehen.

LG
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  #4  
Alt 01.02.2016, 19:53
Swabs Swabs ist offline
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Registriert seit: 08.03.2015
Beiträge: 253
Standard AW: Starker Nachtschweiß

Hallo Dommy

Meine Freundin hatte ähnliche Symptome und bei ihr war es Fibromyalgie.
Gehört in die Reihe der Rheuma-Erkrankungen.
Die Krankheit belastet häufig Menschen mit einem geschwächten Immun/Nervensystem.

Liebe Grüsse
Swabs

Geändert von Swabs (01.02.2016 um 19:55 Uhr)
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  #5  
Alt 01.02.2016, 20:36
Dommy86 Dommy86 ist offline
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Registriert seit: 31.01.2016
Beiträge: 3
Standard AW: Starker Nachtschweiß

Hallo Swabs,

hätte deine Freundin auch so mit Nachtschweiß zu kämpfen?
Sind Blutwerte bei Fibromyalgie verändert? Dachte immer, dass man diese Krankheit gar nicht im Blut feststellen kann.

Aber ich werde meine Ärztin darauf ansprechen und fragen welchen Zusammenhang und parallelen es eventuell zu meiner rheumatischen Erkrankungen gibt.

Danke für die Anregung.

Aber eine Frage habe ich noch an dich, weißt du zufällig durch deine Freundin, ob sich alle Rheumatologen mit Fibromyalgie auskennen oder gibt es da extra Spezialisten?

Denn bei meiner Untersuchung fiel das Wort Fibromyalgie nicht.

LG
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  #6  
Alt 01.02.2016, 22:56
Swabs Swabs ist offline
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Registriert seit: 08.03.2015
Beiträge: 253
Standard AW: Starker Nachtschweiß

Hi Dommy
Meine Freundin hat auch Nachtschweiss.
Bei ihr hat alles mit Schmerzen in der Leistengegend angefangen. Sie sagt mir, dass es sich anfühlt, wie wenn die Sehnen nicht mehr lange genug sind. Am Anfang sind ihr immer die Arme eingeschlafen. Zuerst dachten die Ärzte an eine Entzündung. Dann fing der ständige Blasendrang an, heftige Kopfschmerzen, Schmerzen an immer wechselnden Körperstellen und unendlose Müdigkeit.

Soviel ich weiss kann man Fibromyalgie nicht im Blut nachweisen, deshalb wird es manchmal als "Phantom" abgetan. Eigentlich müsste ein Arzt darüber Bescheid wissen, aber weil die Symptome oft ähnlich sind wie bei andern mehr bekannten Krankheiten wird dies häufig nicht in Betracht gezogen. Bei meiner Freundin hat der HA in Rücksprache mit einem Neurologen die Diagnose gestellt.
Liebe Grüsse Swabs
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