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  #1  
Alt 22.07.2004, 16:11
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard "Vorstufe"?

Hallo,

mein name ist nancy. ich bin neu in diesem forum. ich habe
gerade erfahren, dass der bei meiner mutter (alter: 52) entfernte
leberfleck nicht in ordnung war. ihr wurde gesagt, es sei ein
melanoma in situ, also wohl anfangsstadium. mir dagegen sagte man,
es sei eine "vorstufe" eines melanoms, was ja iorgendwie
hoffnungsvoller klingt. was meint ihr zu den begrifflichkeiten?

ich habe höllische angst. sie wollen nächste woche nachsezieren
und die ganzen standardtests machen (ultraschall, röntgen etc.).
kann ein melanoma in situ schon metastasiert haben?

sollte sie eine zweitmeinung einholen, von einer uni-klinik oder
tumorzentrum?

bitte helft mir schnell. habe angst um meine muttter.
danke.
nancy
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  #2  
Alt 22.07.2004, 17:38
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Vorstufe

Hallo Nancy,

erst einmal: Du brauchst keine Angst zu haben, denn: Der Hautkrebs wurde bei Deiner Mutter im absoluten Frühstadium (!!!) entdeckt. "In situ" heißt übrigens "in sich gelagert", d.h. es hat sich noch nicht weiter entwickelt und ist in andere Hautstufen gewandert, hat also noch nicht metastasiert. Deine Mutter hat also absolutes Glück gehabt!!!!!
Kurz zu mir: Ich bin 46 Jahre alt und habe Mitte Juni 2004 den Befund erhalten: MM (Malignes Melanom) mit Tumrodicke 0,35, also auch noch im Frühstadium. Ich habe genauso regiert wie Du; erstmal war absolute Panik angesagt; dann habe ich mich in den nächsten Tagen weiter informiert und habe festgestellt, wo ich mit meinem "Minitumor" stehe. Und dann flacht auch die Panik immer weiter ab. Deine Mutter kommt nun aber natürlich in die weitere Untersuchungsroutine: also Nachschnitt, Sonographie und Röntgen (haben sie bei mir auch gemacht). Übrigens finde ich es sehr gut, dass bei Deiner Mutter das ganze Programm durchgezogen wird, da seit ihr auf der absolut sicheren Seite (als Vorsorge); so viel ich weiß, wird bei manchen MM in situ noch nicht einmal ein Nachschnitt etc gemacht, aber so seit ihr dann beruhigt.
Deine Mutter wird jetzt regelmäßig zur weiteren Vorsorge gehen müssen (2-4 mal im Jahr) aber dass ist auch gut so.
Ich verstehe es jetzt so, dass ich einfach unheimliches Glück gehabt habe und einen "Schuss vor den Bug" bekommen habe.
Und bei Deiner Mutter ist es genauso: Glück gehabt!!!!

Wünsche Euch beiden alles gute

und: Ihr solltet feiern!!

Liebe Grüße Petra
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  #3  
Alt 22.07.2004, 21:06
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard "Vorstufe"?

Hallo Nancy,

auch ich (36 Jahre) hatte vor einen Monat Diagnose "in Situ".
Wurde auch auf dieses Forum aufmerksam und mir wurde echt super toll weiter geholfen.
Besser als oft bei manchen Ärzten.

Mir wurde auch gesagt das es im Frühstadium entdeckt wurde und außer dem Nachschnitt nichts weiters geschehen muß.
In Situ heißt angeblich wirklich, das man keine Panik machen muß, da dieses Melanom noch keine Fühler an das Blutsystem ausgestreckt hat.
Also wirklich noch zuvor entdeckt.

Finde es wirklich gut, das die bei deiner Mutter trotzdem das volle Programm durchführen, nur so kann man dann 100% auf der sicheren Seite sein.

Bei mir wurde lediglich noch zu einer Vorsorge alle 3 Monate geraten.
Werde diese wirklich wahrnehmen.

Mich würde nur noch kurz interessieren, in welcher Klinik ihr gewesen seit.
Finde diese Vorsichtsmaßnahme wirklich gut.

Wünsche dir und deiner Mutter jetzt Alles, alles Gute.

Gruß Sabine aus Bayern
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